Donnerstag, 7. Januar 2016

Kostenlose Piktogramm-Sammlung

 Piktogramme bzw. Icons sind für die Illustration von bspw. Arbeitsblättern, Websites oder E-Learning-Inhalten nützlich, doch meist bleibt es beim Blick in eine der Schriftarten aus der Wingdings-Familie, die standardmäßig zusammen mit dem Betriebssystem installiert werden.

Qualitativ wertvoller und darüber hinaus auch noch kostenlos sind die Piktogramme des Noun Projects. Thematisch sortiert und nach Stichworten durchsuchbar finden sich auf deren Seiten tausende hochwertige Symbole für unterschiedliche Einsatzzwecke, allesamt im frei skalierbaren svg-Format gespeichert. Die meisten der Piktogramme stehen unter einer CC-Lizenz, einige sind sogar Public Domain und somit alle kostenfrei einzusetzen.

URL: http://thenounproject.com


Quelle: http://lehrerrundmail.de

Samstag, 12. Dezember 2015

500 kostenlose Strichmännchen-Piktogramme



Fünfhundert kostenlose und frei verwendbare (sowohl in privaten als auch in kommerziellen Projekten) Strichmännchen-Piktogramme können von Noupe.com heruntergeladen werden.

Die Piktogramme liegen als PNG-, PSD- (Photoshop-Format) und SVG-Datei (Vektorgrafik-Format, beliebig vergrößerbar) vor, was für alle Einsatzzwecke genügen dürfte.

Download-Link: http://www.noupe.com/wp-content/uploads/2013/12/human_pictos.zip


Quelle: http://lehrerrundmail.de

Freitag, 27. November 2015

Programmieren lernen mit Codecademy

Codecademy ist eine Online-Lernplattform, die kostenlosen Programmierunterricht in vier Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch) für viele bekannte Programmiersprachen anbietet (darunter Python, PHP, jQuery, JavaScript, AngularJS und Ruby, wie auch HTML und CSS).
Um Lernanreize zu schaffen, erhalten die Nutzerinnen Feedback, Abzeichen für erledigte Lerneinheiten sowie einen Eintrag in Highscore-Listen. Diese können von anderen Lernenden eingesehen werden. Zusätzlich bietet Codecademy ein Forum, in dem sich Anfänger und Fortgeschrittene austauschen und gegenseitig helfen können. Für viele Lektionen existieren sandboxes - also Programmierumgebungen, in denen Lernende während der Lektionen ihren Code testen können.
URL: https://www.codecademy.com

Samstag, 30. Mai 2015

NoPhish - Das kostenlose Anti-Phishing Training

Der Begriff Phishing steht für den Versuch, mit Hilfe von gefälschten Nachrichten und Webseiten an verschiedene Daten von Internetnutzern zu gelangen. Dabei kann es sich um Passwörter, Konto- und Kreditkartendaten oder Transaktionsnummern (TANs) handeln. Sie werden von den Internetbetrügern missbraucht um sich zu bereichern oder auch mit dem Ziel der Industriespionage.

NoPhish ist ein Lernkonzept, das auf Basis von drei Ansätzen vermittelt, wie Phishing-Angriffe erkannt werden können: Sensibilisierung für das Thema Phishing, Wissensvermittlung, und Anwendung des erworbenen Wissens. Materialien, Übungen und interaktive Tools, die unabhängig voneinander oder auch zusammen eingesetzt werden können, befähigen die Nutzerinnen dazu, Phishing-Angriffe besser zu erkennen und so ihre IT-Sicherheit zu verbessern -  am heimischen PC bzw. Smartphone wie auch am Arbeitsplatz:
  • Android App - Lernspiel für das Smartphone
  • Online Training - Lernspiel zur Nutzung im Browser
  • Schulungsunterlagen - für Seminare sowie zum Selbststudium
  • Flyer - enthält die wichtigsten Regeln zur Erkennung von Phishing
  • Infokarte - knappe Darstellung wichtiger Informationen
  • Poster - die Grundregeln zur Phishing-Erkennung im Großformat zum Aufhängen
 Die Materialien können kostenlos von der Webseite der TU Darmstadt heruntergeladen werden: https://www.secuso.informatik.tu-darmstadt.de/de/secuso/forschung/ergebnisse/nophish

Mittwoch, 7. Januar 2015

Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen

In Kooperation mit der ZHAW - School of Management and Law in Winterthur (CH), hat das Institut für Politikwissenschaft (IfP), Tübingen,  einen Online-Selbstlernkurs für Studierende zu den Themen:
  • wissenschaftliche Recherche und
  • Speicherung/Aufarbeitung der Ergebnisse
erarbeitet und frei zugänglich zur Verfügung gestellt.


Der Kurs ist modular aufgebaut; ergänzt werden die Informationen zur Recherche mit Anleitungen, wie man die gefundenen Ergebnisse richtig speichert und erschließt und wie man sich zukünftig auf dem Laufenden hält.


URL: http://www.recherchieren-im-internet.eu

Quelle: ifptuebingen.wordpress.com

Montag, 17. November 2014

Mars-Bild mit 1,3 Gigapixeln

Die US-Weltraumbehörde NASA hat für das Mars-Bild mit 1,3 Gigapixeln fast 900 Aufnahmen des Rovers Curiosity kombiniert, die zwischen dem 5. Oktober und 16. November 2012 angefertigt wurden. Das interaktive 360-Grad-Panorama zeigt im Vordergrund den Rover, im Hintergrund ist Mount Sharp zu sehen.

Link:  http://mars.nasa.gov/multimedia/interactives/billionpixel/
Weiterführende Infos: http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/news/msl20130619.html

Quelle: derstandard.at

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sprachaustausch zwischen Jung und Alt


Brasilianische Schülerinnen, die ihr gesprochenes Englisch verbessern wollen, sprechen über ein Web-Konferenz-System mit amerikanischen Seniorinnen in einem Altenheim, die sich über den Kontakt freuen.
Quelle: www.adweek.com, www.aback-blog.ch

Freitag, 18. April 2014

Albrecht Dürers Feldhase in Gigapixel-Größe online

Albrecht Dürers Gemälde "Der Feldhase" von 1502 ist so lichtempfindlich, dass es nur selten öffentlich gezeigt wird. Interessierte können das Werk nun online in einer Gigapixel-Aufnahme betrachten.

Die Aufnahme des Google Cultural Institute ist etwa 1.000-mal detaillierter als Fotos einer durchschnittlichen Digitalkamera. Die Gigapixel-Aufnahme macht via Zoom-Funktion jeden Pinselstrich sichtbar: https://www.google.com/culturalinstitute/asset-viewer/hare/NgGmZAZW17zfhw

Quelle: derstandard.at

Freitag, 19. Juli 2013

Ratgeber zum Thema Infografiken

Das Online-Magazin Deutsche-Startups.de stellt einen praktischen Ratgeber zur Verfügung, der erklärt, was eine Grafik zu einer Infografik macht und schlägt 14 Arbeitsschritte zur erfolgreichen Infografik vor: http://www.deutsche-startups.de/2013/07/23/wie-erstellt-und-verbreitet-man-eine-infografik/

Quelle: www.learningwaves.unisg.ch

Freitag, 7. Dezember 2012

Deutsche Digitale Bibliothek ist online

Die Deutsche Digitale Bibliothek, ein gemeinsames Internetportal der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland, ist in einer ersten Version online. Unter der Adresse www.deutsche-digitale-bibliothek.de kann jeder in dem öffentlichen Bestand nach Büchern, Bildern, Filmen, Noten und Musikstücken suchen.

Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ist es, allen über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten.


Quelle: www.deutsche-digitale-bibliothek.de

Dienstag, 14. Februar 2012

vilogo.tv - Nachhilfe-Videoportal von sevenload


Vilogo.tv bietet rund 6000 kostenlose Nachhilfevideos zu verschiedenen Themen, wie Mathematik, Naturwissenschaften, Sprachen oder Wirtschaft. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf allen Lerninhalten, die sich zwischen der fünften Klasse Hauptschule und dem Abitur bewegen. Die Kurzfilme können aber auch speziell zur Prüfungsvorbereitung für Abitur, Fachabitur oder Bachelor-Studiengänge genutzt werden. Die Clips sind jeweils nur einige Minuten lang und befassen sich mit einem konkreten Thema. Vorgeschaltet wird ihnen ein kurzer Werbespot.

Url: http://vilogo.tv/

Quellen: burda-news.de, web.de

weiter lesen: http://web.de/magazine/beruf/bildung/14683284-nachhilfe-aus-dem-netz-lehrer-erklaeren-lernstoff.html#.A1000145

Dienstag, 1. November 2011

LearningApps.org

LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lerninhalte eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden. Ziel ist es, wiederverwendbare Bausteine zu sammeln und öffentlich zur Verfügung zu stellen. Bausteine (Apps genannt) enthalten aus diesem Grund keinen speziellen Rahmen oder ein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Die Bausteine für sich stellen also keine abgeschlossene Lerneinheit dar, sondern müssen in ein entsprechendes Unterrichtsszenario eingebettet werden.

URL: http://learningapps.org

Donnerstag, 7. April 2011

NASA veröffentlicht ultrahochauflösendes Bild des Mondes

Die NASA hat eine ultrahochauflösende Mosaik-Aufnahme des Mondes veröffentlicht, die aus rund 1.300 Schwarz-Weiß-Aufnahmen zu einem Bild mit 24.000 Pixeln pro Seite zusammengesetzt wurde.

Das Foto kann in voller Auflösung (Größe: 549 MB) heruntergeladen werden - es empfiehlt sich, die Datei über den Link mit der rechten Maustaste auf die Festplatte zu speichern, anstatt den Link im Browser zu öffnen. Eine Aufnahme mit geringerer Auflösung existiert für eine schnellere Ansicht.

URL: http://lroc.sese.asu.edu/data/pr/tiff/wac_nearside.tif

Quelle: derStandard

Montag, 4. April 2011

Kumungo - Lernen mit Karteikarten

Die LernCommunity Kumungo hat sich auf das (kostenlose) Lernen und Arbeiten mit Karteikarten im Internet spezialisiert. Neben Standardfunktionen wie "Karten erstellen" und "Lernen", bietet Kumungo auch eine Konvertierung der Lerninhalte nach PDF sowie die mobile Nutzung via Android-Handy.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, hinterlegte Karteikarten automatisch in das MP3-Format zum Herunterladen umwandeln zu können, um diese auch unterwegs, beispielsweise mit dem MP3-Player zu nutzen.

Grundsätzlich ist eine Anmeldung bei Kumungo nicht notwendig. Einige Funktionen sind jedoch den angemeldeten Benutzerinnen vorbehalten, wie z.B. neue Stoffgebiete erstellen, Fragen hinzufügen, Stoffgebiete ausdrucken etc.

URL: http://www.kumungo.com

Dienstag, 22. Februar 2011

Sonntag, 27. Juni 2010

Virtueller Rundgang durch den Petersdom

Der römische Petersdom ist jetzt auch am PC zu besichtigen: Vom Internetportal www.vatican.va aus leitet ein Link zu einer virtuellen Tour durch das größte Gotteshaus der Christenheit. Um den Eindruck einer freien Bewegung im Raum zu ermöglichen, wurden Tausende hochauflösender Fotografien zu einem dreidimensionalen Panoramabild zusammengefügt. Mit der Umsetzung des Projekts waren Studierende der Villanova University im US-Bundesstaat Pennsylvania zwei Jahre lang beschäftigt.

URL: www.vatican.va/various/basiliche/san_pietro/vr_tour/index-en.html

Quelle: Der Standard

Mittwoch, 24. März 2010

Die Welt der Habsburger

Die "Welt der Habsburger" ist eine virtuelle Ausstellung zur Geschichte der Habsburger und ihrer Zeit. Neben historischen Personen präsentiert sie bedeutsame Orte sowie wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Aspekte aus über sechs Jahrhunderten. Weit über tausend bildliche Darstellungen von Objekten, die zum Teil selten oder nie real präsentiert werden können, sowie die multimediale Aufbereitung von Texten, Karten, Stammbaum und einer navigierbaren Timeline eröffnen Ihnen völlig neue Kontexte und Verknüpfungen.

URL: http://www.habsburger.net/

Sonntag, 7. Februar 2010

"Die Deutschen" - Ein Jahrtausend Geschichte in szenischer Rekonstruktion

Vom 26.10. bis zum 25.11.2008 lief im ZDF eine aufwändige zehnteilige Dokumentarreihe zur Geschichte der Deutschen. Sie spannt den historischen Bogen von den Anfängen unter Otto dem Großen im zehnten Jahrhundert bis zur Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann im November 1918. Es geht um ein Jahrtausend wechselvoller Vergangenheit, um die Entstehungsgeschichte einer "föderativen Nation", um Einheit und Vielfalt. Entscheidende Wendepunkte werden - eingebettet in dokumentarische Sequenzen - szenisch rekonstruiert. 3D-Grafiken und Animationen, Aufnahmen von historischen Schauplätzen, geschichtlich bedeutungsvollen Bauten und typischen Landschaften fließen in die Filme ein.

Die erfolgreiche Serie findet sich nun in digitaler Form auf der ZDF-Website wieder. Ausgestattet mit zusätzlichen Interviews sowie interaktiven Karten kann man sich in der vorbildlich gestalteten Flash-Anwendung auf einer Zeitleiste durch die deutsche Geschichte klicken.

URL: http://www.zdf.de/ZDFxt/module/diedeutschen/

Quelle: ZDF-Homepage

Montag, 7. Dezember 2009

European Navigator: Die Multimedia-Referenz zur Geschichte des Europäischen Aufbauwerks

Der European NAvigator (ENA) hält als mehrsprachige Multimedia-Datenbank mit den verschiedensten Quellen mehr als 16.000 Dokumente über die Entwicklung des geeinten Europas von 1945 bis heute bereit.

Interessierte finden hier Originaldokumente (Fotos, Ton- und Filmausschnitte, Presseartikel, Karikaturen...), die von zusammenfassenden Texten, Tabellen, interaktiven Karten und Schemata begleitet und ergänzt werden. Die Dokumente in dieser umfangreichen und vielfältigen Sammlung werden von einem Team von Fachleuten des Europäischen Aufbauwerks aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern ausgewählt, erstellt, bearbeitet und in die Datenbank eingespeist.

ENA besteht aus einem Teil, der den historischen Ereignissen von 1945 bis heute gewidmet ist, einem Teil über die europäischen Organisationen, einer Reihe von Exklusivinterviews und dem Teil „Wissenschaft und Bildung", in dem zahlreiche Tipps für die Verwendung von ENA im Unterricht zu finden sind. Die Funktion „Alben" ermöglicht es, Informationen individuell zu gestalten, zu kommentieren und auszutauschen. Eine Mediathek, ein Glossar, ein Thesaurus und eine Bibliografie vervollständigen die virtuelle Bibliothek.

ENA wird konzipiert und entwickelt vom Centre Virtuel de la Connaissance sur l'Europe (CVCE), einer luxemburger öffentlich-rechtlichen Einrichtung.

URL: www.ena.lu

Montag, 7. September 2009

Codex Sinaiticus online

Der Codex Sinaiticus ist eine Handschrift der christlichen Bibel, die in der Mitte des 4. Jahrhunderts geschrieben wurde und die erste überlieferte vollständige Fassung des Neuen Testaments darstellt. Der handgeschriebene Text ist auf Griechisch.

Das Codex Sinaiticus Projekt ist eine internationale Kooperation mit dem Ziel, das Manuskript in Gänze digital zu edieren und es über das Internet erstmals allen weltweit zugänglich zu machen. Führende Wissenschaftler, Konservatoren und Kuratoren bringen ihre Erfahrung in das Projekt ein, um jedermann zu erlauben, so nah wie möglich an die berühmte Handschrift zu gelangen.

Die erste Freischaltung der Webseite des Codex-Sinaiticus-Projekts fand am 24. Juli 2008 statt. Der vollständige Codex Sinaiticus ist seit dem Juli 2009 online verfügbar.

URL: http://www.codexsinaiticus.org/de/manuscript.aspx

Freitag, 7. August 2009

Pons-Verlag gibt Nachschlagewerke im Internet frei

Der Pons-Verlag gibt umfangreiche Online-Wörterbücher für Deutsch und acht Fremdsprachen - inklusive automatischer Textübersetzung - für die kostenlose Nutzung frei. Die Angebote sind werbefinanziert. URL: www.pons.eu

Samstag, 4. Juli 2009

Open Source Virtualisierungs-Lösung VirtualBox 3.0 erschienen

Das US-Unternehmen Sun hat die finale Version von VirtualBox 3.0 veröffentlicht. VirtualBox ist eine Virtualisierungssoftware für Linux, Windows, und Mac OS X als Wirtssystem und 32-Bit- und 64-Bit-x86-Systeme als virtuelle Maschinen. Als Gastsysteme werden eine Reihe von Betriebssystemen für die x86-Architektur unterstützt. VirtualBox 3.0 kann eine virtuelle Maschine mit bis zu 32 Prozessoren zur Verfügung stellen.

Die Einrichtung einer virtuellen Maschine ist schon mit ein paar Mausklicks möglich, meist kann man die angebotenen Einstellungen übernehmen. Alles was man braucht ist ein bootfähiges Medium mit einem Betriebssystem darauf, das man installieren möchte. Das kann eine Windowsversion sein, aber auch eine Linux-Distribution. So kann man sich quasi nebenbei zum Beispiel das neue Windows 7 ansehen oder einen Blick auf das empfehlenswerte Ubuntu oder eine andere Linux-Distribution werfen, ohne neue Partitionen erstellen oder am Boot-Manager basteln zu müssen. Die Installation eines neuen Betriebssystems läuft genauso wie auf einem "richtigen" PC.

Zwei unterschiedliche Ausgaben in unterschiedlichen Lizenzen sind verfügbar: Sun xVM VirtualBox mit allen Funktionen unter proprietärer Lizenz, welche für persönliche Zwecke sowie zu jeglicher Verwendung in Bildungseinrichtungen kostenfrei genutzt werden darf, und VirtualBox Open Source Edition, welcher einige Funktionen fehlen und die unter der GNU General Public License steht.

VirtualBox 3.0 ist ab sofort zum Download für Windows, MacOS X, Linux und Solaris verfügbar.

URL: www.virtualbox.org
Quellen: derstandard.at, Wikipedia.org

Sonntag, 21. Juni 2009

Europäisches Online-Biographie-Portal

Im Online-Biographie-Portal werden weit über 100.000 wissenschaftlich fundierte Biographien aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fast allen Epochen der deutschen, österreichischen und der schweizerischen Geschichte erschlossen. In Zukunft sollen weitere nationale und regionale biographische Nachschlagewerke in das Portal einbezogen werden.

Das Biographie-Portal beruht auf einer Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz. Es erschließt über ein gemeinsames Register:
  • Allgemeine Deutsche Biographie (ADB)
  • Neue Deutsche Biographie (NDB)
  • Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950 (ÖBL)
  • Historisches Lexikon der Schweiz (HLS),

Das Gesamtregister zu den Nachschlagewerken kann nach den folgenden Kriterien durchsucht werden:

  • Namen und Vornamen (inkl. Namensvarianten und Pseudonymen)
  • Geburts- und/oder Sterbejahr
  • Berufsangaben

Von der Trefferliste gelangt man mit einem Mausklick auf den Link zur Fundstelle in den jeweiligen Lexika; für ADB, NDB und ÖBL wird zusätzlich die genaue Band- und Seitenzahl der gedruckten Ausgabe genannt. Ein Link führt dann zur Vollansicht des biographischen Artikels.

URL: http://biographie-portal.eu

Freitag, 22. Mai 2009

Europeana online

Europas digitale Online-Bibliothek Europeana macht Dokumente, Bücher, Gemälde, Filme und Fotos aus europäischen Sammlungen kostenlos im Internet zugänglich. Zunächst wurden knapp drei Millionen Objekte eingestellt, bis 2010 sollen es zehn Millionen sein. Mehr als 1.000 Archive, Museen und Büchereien haben bereits digitalisiertes Material geliefert. Die Kommission stellt zwei Millionen Euro pro Jahr für den Unterhalt der Plattform bereit. Die Kosten für die Digitalisierung tragen die EU-Staaten. (Quelle: Apa)

Dienstag, 7. April 2009

Hochwertige antiquarische Landkarten

Über 20.000 historische Landkarten der ganzen Welt - vom Beginn der Neuzeit bis dato - stellt David Rumsey in seiner sehr empfehlenswerten Map Collection bereit. Die Navigation innerhalb einzelner, hoch aufgelöster Karten ist hervorragend gelöst und mittels Webbrowser intuitiv bedienbar. Die Karten wirken online plastischer als ihre Urheber einst zu träumen wagten: Unter anderem wird ein Stadtplan von Los Angeles aus dem Jahre 1880 dreidimensional dargestellt, so dass die Betrachterinnen durch die Straßen fliegen und Details erforschen können.

URL: http://www.davidrumsey.com
Quellen: SZ, CT

Dienstag, 10. März 2009

Statistik für alle. Und für alles eine Statistik

Unter dem Motto: "Statistik für alle. Und für alles eine Statistik", bietet das Portal http://de.statista.com zahlreiche hochwertige Statistiken kostenlos an - von demographischen Eigenschaften, hin zu Konsum- und Nutzungsverhalten und zahlreichen Meinungsumfragen. Statista ordnet seine Statistiken in Themenbereiche (Kategorien) ein. Wenn Sie sich für ein bestimmtes Thema bzw. einen bestimmten Themenbereich interessieren, beispielsweise Ernährung, gehen Sie auf die Seite Statistiken und wählen Sie rechts die passende Kategorie aus – bspw. „Essen und Trinken“. Klicken Sie nun eine Unterkategorie an (z.B. „Essen“) und alle verfügbaren Statistiken zu diesem Thema werden angezeigt. Sie können auch die Suche verwenden: Geben Sie zum Beispiel den Begriff „diät“ ein, werden alle Statistiken zu diesem Thema angezeigt.

Die Nutzung von Statista ist wie bereits erwähnt kostenfrei, der Dienst wird über Anzeigenerlöse finanziert (Quelle: statista.com)

Montag, 2. Februar 2009

Bibelmanuskript online

Von Hand geschriebene Texte sind komplizierte Dokumente, die normalerweise schwer zu lesen sind. Ihre Darstellung im Internet kann helfen, die Beschränkungen einer gedruckten Version zu überwinden. Zu diesem Zweck hat die Universitätsbibliothek Leipzig in einer Kooperation mit Microsoft Deutschland und dem Realisierungspartner Xplain an einer animierten Präsentation von Handschriften gearbeitet, um den Zugang dazu für die Allgemeinheit zu öffnen. Für das vorliegende Projekt hat die Universitätsbibliothek Leipzig einen ihrer kostbarsten Schätze beigesteuert: 43 Blätter des Codex Sinaiticus. Diese Blätter sind Teil einer der ältesten Bibeln der Welt und kamen 1844 aus dem Katharinenkloster auf dem Sinai nach Leipzig. Sie wurden für die virtuelle Vereinigung aller Teile der Handschrift digitalisiert, die das Ziel eines anderen Projektes ist und bei dem die Universitätsbibliothek Leipzig mit der British Library London, der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg und dem Katharinenkloster auf dem Sinai kooperiert. Diese Blätter sind die ersten in einer Reihe von weiteren virtuellen Präsentationen aus dem Bestand der Leipziger Universitätsbibliothek, darunter Schätze wie etwa der Papyrus Ebers (Quelle: www.ub.uni-leipzig.de)
URL: http://www.e-manuscripts.org/

Mittwoch, 21. Januar 2009

iTunes U - Lerninhalte für den iPod

iTunes U (das U steht für University) ist ein eigener Bereich innerhalb des iTunes Store, in dem Inhalte speziell aus dem Bildungsbereich angeboten werden. Sie finden dort Vorlesungen, Sprachkurse, Hörbücher und Podcasts. Alle diese Inhalte stehen kostenlos zur Verfügung. Unter anderem stellt eine Münchener Hochschule alle ihre eDissertationen - derzeit rund 8000 Stück - online bereit. Über 75.000 Audio- und Videodateien von bekannten Universitäten, Museen, Fernsehsendern und anderen Kultureinrichtungen sind insgesamt verfügbar. Für eine bestimmte Universität, z. B. Stanford oder das MIT, reicht ein Klick auf "Universities & Colleges". Unter "Beyond Campus" gibt es auch eine Reihe von Inhalten bekannter Einrichtungen wie Smithsonian, MoMA und der New York Public Library.

Samstag, 20. Dezember 2008

LeMo, das „Lebendige virtuelle Museum online“

Wer seinen Geschichts- oder Politikunterricht gerne mit neuen Medien kombinieren will, kann auf ein interessantes Angebot des Deutschen Historischen Museums zurückgreifen. Dort finden Sie LeMo, das „Lebendige virtuelle Museum online“, welches anschaulich und qualitativ hochwertig sowohl Übersicht, als auch vertiefende Informationen zu deutscher Geschichte von der Gründung des Deutschen Reichs im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart bietet: Beim virtuellen Gang durch 150 Jahre Zeitgeschichte werden Informationstexte sowie Film- und Tondokumente mit den musealen Objektbeständen verknüpft und vermitteln so ein umfassendes Bild von Geschichte.

Montag, 17. November 2008

Virtueller Rundgang durchs alte Rom

Mit Hilfe der Software Google Earth (über die Ebene "Das alte Rom in 3D") ist nun auch ein Gang vorbei an über 6.500 Gebäuden aus der Zeit des Römischen Reichs möglich. Dabei können sich BesucherInnen auch die Oberflächenstrukturen der Gebäude aus der Nähe betrachten und Fakten in von HistorikerInnen verfassten Informationstexten nachlesen. In einige Gebäude wie bspw. das Colosseum können die BesucherInnen sogar hineinspazieren. URL: http://earth.google.com/rome/index.html.



(Quelle: APA)

Montag, 10. November 2008

Cobocards und Co.

Herr Yildirim hat uns auf die Web 2.0 Anwendung Cobocards (www.cobocards.com) aufmerksam gemacht. Ähnlich den bereits gut eingeführten Anwendungen Mindpicnic (www.mindpicnic.de) und www.karteilernen.de, ermöglicht Cobocards das Online-Erstellen von Karteikarten und Lernen der Inhalte nach dem 5-Fächer-Prinzip.

Die Karteikarten - welche auch mit Bildern und LaTeX-Formeln angereichert werden können - können auch publiziert (und von anderen LernerInnen kommentiert und importiert), ausgedruckt, und für das Lernen im Team (begleitet durch den integrierten Chat) verwendet werden. Das auf der übersichtlichen Startseite von Cobocards integrierte Video-Tutorial erleichtert den Einstieg in die Arbeit mit diesem Online-Karteikarten-Lernsystem.

Weitere Anwendungen nach dem Karteikartenprinzip sind www.ediscio.de, www.ichlerneonline.de und lernkartei.de.

Dienstag, 23. September 2008

Saferinternet.at - Das Internet sicher nutzen!

Die österreichweite Initiative Saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen bei der sicheren Nutzung des Internet. Saferinternet.at ist die österreichische Informations- und Koordinierungsstelle im Safer Internet Netzwerk der EU (www.saferinternet.org). Saferinternet.at gibt Tipps und Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internetnutzung und zeigt gleichzeitig die positiven Aspekte bei der Nutzung des Internet auf.

Die aktuelle Publikation, der Unterrichtsbehelf "Web 2.0 – Das Mitmach-Internet sicher und verantwortungsvoll nutzen" unterstützt Lehrende bei der Behandlung dieses aktuellen Themas. Sie können die Broschüre hier herunterladen oder aber die Druckversion bei office(at)saferinternet.at kostenlos bestellen.

Mittwoch, 10. September 2008

Gewinner des Slideshare Presentation Contest 2008

Slideshare, ein Web 2.0-Portal für den Austausch digitaler Präsentationen, hat die Gewinner des diesjährigen "Presentation Contest" bekannt gegeben. Der Gesamtsieger ist die beeindruckende Präsentation "thirst":


Aber auch die Gewinner der Unterkategorien sind einen Blick wert: www.slideshare.net/contest/results-2008.

Montag, 8. September 2008

Open Office 3.0

Rechtzeitig zur Veröffentlichung des ersten Release Candidates (RC1) des neuen Open Office 3, das zahlreiche neue Funktionen bietet, will ich Sie auf die tollen Schulungsunterlagen, Anleitungen und Screencasts hinweisen, die das Team des Informatikservers für das Open Office Paket unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht hat. Die Anleitungen und Bildschirmvideos erläutern die Textverarbeitung WRITER, die Tabellenkalkulation CALC, das Präsentationsprogramm IMPRESS und die Datenbanksoftware BASE. Die Inhalte orientieren sich dabei am Syllabus 4 des ECDL.

URL: www.informatikserver.at/ooo

Sonntag, 17. August 2008

Web 2.0 Whiteboard System


Twiddla ist ein kostenloses kollaboratives Web 2.0 Whiteboard-System; eine Registrierung ist zur Nutzung nicht notwendig. Auf dem Whiteboard (in das sich auch Webseiten laden und annotieren lassen) malt man gemeinsam mit den per E-Mail eingeladenen TeilnehmerInnen (Team-Whiteboarding) nach Belieben herum, schreibt Textblöcke oder Sprechblasen oder lädt Fotos und andere Dateien (bspw. Word- oder Excel-Files) hoch. Sogar das Einbetten von mathematischen Formeln oder HTML-Codeblöcken ist möglich. Die Ergebnisse der Sitzung lassen sich als Bild abspeichern. Die Meeting-Räume lassen sich bequem per URL betreten. Sogar Voice over IP ist möglich: auf Wunsch nutzt Twiddla das Java-Applet PhoneFromHere.

URL: www.twiddla.com

Quelle: c't 18/2008.

Montag, 14. Juli 2008

Mobiler Erste-Hilfe Assistent

Erste Hilfe rettet Leben. Tatsächlich würden aber etwa nur ein Drittel der ÖsterreicherInnen in einer Notsituation helfend einschreiten. Laut einer Befragung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit haben drei Viertel der Befragten Angst etwas falsch zu machen. Bei vielen liegt der Erste Hilfe-Kurs darüber hinaus mehr als zehn Jahre zurück. Nur knapp 4 Prozent können die richtige Reihenfolge der Maßnahmen an einem Unfallort nennen.

Der Samariterbund bietet deshalb ein innovatives Service:Erste Hilfe am Handy. Ein kurzer Download reicht und Sie haben auf Knopfdruck genaue Anleitungen für den Ernstfall bereit – übersichtlich, jederzeit abrufbar und unabhängig vom Netzempfang. Ob Herzinfarkt, Verkehrs- oder Sportunfall, Schritt für Schritt weist das Handy die Ersthelferin an. Die wertvollen, oft lebensrettenden Minuten bis zum Eintreffen einer Rettungsorganisation am Unfallort, gehen so nicht verloren.

Quelle: www.dersamariter.at

Dienstag, 1. Juli 2008

Last Exit Flucht

Mit einem Browser-Spiel will das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) Kindern und Jugendlichen anschaulich vermitteln, was es bedeutet, die eigene Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen. Außerdem liefert "Last Exit Flucht" Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen LehrerInnenleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.

Das Spiel besteht aus drei Teilen: In "Krieg oder Konflikt" muss sich der Spieler einem Polizeiverhör stellen. Regimekritische Antworten werden von den Ordnungskräften mit Gewalt geahndet. Der Spieler hat nur eine einzige Möglichkeit, der Haft zu entgehen: die Flucht. In rund einer Minute muss er entscheiden, was er für die ungewisse Zukunft in einem ganz neuen Land braucht.

Ist die Grenze endlich überschritten, sind damit noch längst nicht alle Hürden überwunden: Man muss zuerst den Dolmetscher finden, um sich überhaupt verständlich machen zu können. Auch der erste Schultag in einer neuen Klasse ist nicht leicht, wenn Kultur und Sprache völlig fremd sind.

Am Beginn des dritten Teils hat der Spieler einen wichtigen Schritt geschafft: Sein Asylantrag wurde genehmigt, er ist damit ein anerkannter Flüchtling. Doch jetzt muss er sein Leben neu organisieren. Die konkreten Aufgaben: einen Sommerjob finden, ein Handy kaufen, die neuen Nachbarn kennen lernen. Bei alldem ist man ständig mit Vorurteilen konfrontiert: "Der nimmt uns die Arbeit weg!", "Der stiehlt sicher, sobald man ihm den Rücken zudreht". Sätze, die leider nicht nur in der virtuellen Welt fallen.

Als Ergänzung informiert das Fakten-Web über Flüchtlingsfragen und Menschenrechte. Jedem Kapitel des Spiels steht ein eigener Infoteil gegenüber. In Texten und Videosequenzen kommen Flüchtlinge selbst zu Wort und es wird ein Einblick in die Situation in verschiedenen Ländern gegeben.

Der LehrerInnenleitfaden zu Last Exit Flucht enthält Vorschläge für Rollenspiele und Gruppendiskussionen zu den jeweiligen Spielabschnitten. Zusätzlich liefert er weitere Hintergrundinformationen und Anregungen zum selbstständigen Weiterforschen.

URL: www.LastExitFlucht.org

Quelle: UNHCR-Website

Dienstag, 10. Juni 2008

Auge in Auge mit einem Wal

Dank einer aktuellen Kampagne der Walschutzorganisation WDCS kann man einen Blauwal nun online in nahezu Lebensgröße betrachten. Als Flash-Animation realisiert, driftet der riesige blaue Körper an der Scheibe vorbei, wobei in allen Einzelheiten die Konturen der Haut, die Algenablagerungen und die Pigmentverfärbungen zu erkennen sind. Faszinierend! Bis das riesige Tier vorbeigeschwommen ist, dauert es eine ganze Weile.

Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) wirbt mit dem "größten Web-Banner der Welt" und der beinahe-lebensgroßen Darstellung eines Blauwals auf einer Webseite für den Schutz des Riesen. "Dies könnte der letzte lebensgroße Wal sein, den Sie jemals sehen werden", warnt eine Einblendung, wenn man die Seite schließen will.

Link: http://www.wdcs.co.uk/media/flash/whalebanner/content_de.html

Quelle: sueddeutsche.de

Montag, 26. Mai 2008

Das McDonald's Videogame

"... Hinter jedem Sandwich stehen komplexe Prozesse, die Du in den Griff bekommen musst: von der Schaffung von Weiden bis zum Schlachten, vom Restaurant Management bis zur Vermarktung. Du wirst all die schmutzigen Geheimnisse kennenlernen, die uns zu einem der größten Konzerne der Welt gemacht haben."

Bereits dieser Auszug aus der Einleitung zum satirischen McDonalds Videogame lässt keinen Zweifel offen, worum es in diesem Spiel geht: der Regenwald muss abgeholzt, PolitikerInnen wollen geschmiert und Sojabohnen müssen genetisch manipuliert werden.

"Die Zerstörung des Regenwaldes, das Rauben von Lebensgrundlagen in der dritten Welt, Wüstenbildung, die Verschärfung von Arbeitsbedingungen, Lebensmittelvergiftungen …", sind die unausweichlichen Kollateralschäden. Im weiteren Spielverlauf wird klar, "... dass dies der Preis ist, den wir nun einmal zur Erhaltung unseres Lebensstils zahlen müssen."

URL: http://www.mcvideogame.com

Freitag, 23. Mai 2008

Darfur is dying

Darfur is dying ist ein so genanntes "viral video game for change", das das Leben in einem Flüchtlingscamp der Darfur Region des Sudans aus unterschiedlichen Perspektiven, mit allem Elend und Leid darstellt.

URL: http://www.darfurisdying.com

Donnerstag, 22. Mai 2008

Das famose Internet Archive :-)

Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 gegründet wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht. Es stellt kostenfrei eine gigantische Menge von Filmen, Tonaufnahmen, Momentaufnahmen von Webseiten, Usenetbeiträgen, Büchern und Software zur Verfügung. Eine Sicherungskopie der Daten von San Francisco befindet sich in der Bibliothek von Alexandria.

Zum Archiv gehört auch die Wayback Machine („Zeitmaschine“), mit der man die gespeicherten Webseiten in verschiedenen Versionen abrufen kann. Der Gesamtumfang beträgt derzeit etwa 85 Milliarden Seiten Problematisch an der Wayback Machine ist, dass auch Inhalte erhalten bleiben, die die Autoren nicht mehr vertreten. Auch rechtswidrige Inhalte, etwa üble Nachreden (oder bspw. Lehrer-bashing durch SchülerInnen), werden über Jahre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In dem so genannten Million Book Project werden durch das Internet Archive Bücher, die durch das Ablaufen des Copyrights oder aus anderen Gründen gemeinfrei geworden sind, digitalisiert und in den Dateiformaten DjVu, TIFF und PDF zum Download zur Verfügung gestellt. Das Internet Archive darf auch Computer-Software oder -Spiele mit der Absicht der Erhaltung speichern, wenn die Originalhardware, -formate oder -technologie veraltet sind. Das Archiv hat eine geschätzte Größe von drei Petabyte und wächst um ca. 20 Terabyte pro Monat. Das Archiv ist vom Bundesstaat Kalifornien seit Anfang Mai 2007 offiziell als Bibliothek anerkannt. Für Lehrende und Studierende ist das Internet-Archive *die* Quelle für gemeinfreie (kein Copyright) Filme, Tonaufnahmen, Texte etc. Diese Materialien sind ein ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für das Erstellen von Lehrmaterialien, für die Illustration von Publikationen, für Referate und Hausarbeiten etc.

URL: http://www.archive.org

Mittwoch, 7. Mai 2008

Freeware-Bildbetrachter samt einfacher Bildbearbeitungsfunktion

Irfanview ist ein Freeware-Bildbetrachter (aus Österreich) mit allen wichtigen Funktionen: Browser, Diashow, Konvertierungs- und Bildbearbeitungs-Werkzeuge sowie Unterstützung für mehr als 60 Dateiformate. Zusätzlich können auch die wichtigsten Audio- und Video-Dateien (WAV, AVI, MP3, OGG, MPG) und animierte GIFs gelesen werden. Außerdem kann man schnell durch Sammlungen von Grafiken blättern oder eine selbstablaufende Diaschau ansehen. Dazu kommen einfache Bildbearbeitungs-Werkzeuge, ein Grafik-Konverter und eine Scanner-Schnittstelle. Über das Menü Options/Change Language können Sie die Sprachdatei auf Deutsch umstellen.

URL: http://www.irfanview.com

Montag, 5. Mai 2008

Kostenlose visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche

Scratch ist eine kostenlose visuelle Programmiersprache mit dem Ziel, NeueinsteigerInnen – besonders Kinder und Jugendliche – mit den Konzepten der Computerprogrammierung vertraut zu machen und ihnen die Erstellung eigener Spiele, Videos und Multimediaanwendungen zu ermöglichen. Scratch wurde von einem Forschungsteam der Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab entwickelt.

In Scratch können alle interatven Objekte, Grafiken und Töne leicht von einem in ein anders Program gezogen und neu kombiniert werden. Dadurch erhalten AnfängerInnen sehr schnell Erfolgserlebnisse die zum tieferen Einstieg motivieren.

Scratch wird weltweit in verschiedensten Schulformen und Unterrichtsveranstaltungen eingesetzt. Durch die mit Scratch verbundene interaktive Internetplattform hat sich eine schnell wachsende Gemeinschaft von ProgrammieranfängerInnen, SchülerInnen und PädagogInnen gebildet, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen, ihre Kreativität und Programmierkenntnisse zu entwickeln.

Die Entwicklungsumgebung kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. Die mit Scratch erstellten Programme können direkt aus der Entwicklungsumgebung in einen persönlichen Benutzerbereich der Scratch-Homepage hochgeladen werden. Dort können die Programme von anderen Mitgliedern der Scratch-Community genutzt, kommentiert und zum Lernen und zur Weiterentwicklung heruntergeladen werden. Zur Ausführung direkt im Internetbrowser dient ein Java-Interpreter, der sogenannte Scratch-Player.

URL:

Scratch Homepage
Deutsche Übersetzung der Anleitung zu Scratch
Scratch im Unterricht für Jahrgangsstufe 7,auf Digitale Schule Bayern

Quellen: CT, Wikipedia

Montag, 28. April 2008

The Story of Stuff

Das unterhaltsame Flash-Video "Story of Stuff" zeigt, woher die Gegenstände kommen, die wir täglich konsumieren, und wer die eigentlichen Kosten zu tragen hat.

Die Autorin Annie Leonard zeigt in dem Video, wie unsere materielle Welt funktioniert – vom Abbau der Rohstoffe, über Produktion und Konsum bis zur Entsorgung des Abfalls. Mit Details argumentiert sie, warum es wert sein kann, sich über die Geschichte der Dinge, die man täglich benutzt, Gedanken zu machen.

http://www.storyofstuff.com

Quelle: derstandard.at

Donnerstag, 17. April 2008

Computerspiel Food Force

Mehr als 800 Millionen Menschen leiden Hunger. Jeden Tag sterben ungefähr 25.000 von ihnen, das heißt ein Mensch alle 3,5 Sekunden. In den letzten 50 Jahren sind 400 Millionen Menschen verhungert (das entspricht der Bevölkerung der USA, von Frankreich und Deutschland zusammen). Das bedeutet auch, dass irgendwo auf der Welt alle 5 Sekunden 1 Kind an Hunger stirbt, während in der gleichen Zeit fast 12 Tonnen Lebensmittel vernichtet werden.

Wie die UN-Welternährungsorganisation "World Food Programme" (WFP) den weltweiten Hunger bekämpft, können SchülerInnen ab 8 Jahren in dem gelungenen, kostenlosen Computerspiel "Food-Force" erfahren.

In 6 Missionen müssen dabei die Bewohner der fiktiven Insel Sheylan mit Hilfsgütern versorgt werden. Vor jeder Mission erläutert ein Video ausführlich den Hintergrund des Einsatzes. Das ambitionierte Spiel stellt nur geringe Anforderungen an die PC-Hardware und ist damit auch auf älteren Rechnern gut spielbar.

Download: http://www.food-force.com/de/


Samstag, 5. April 2008

Photoshop-Video-Podcasts

Unter www.awl.de/podcast erläutert der Addison-Wesley-Verlag kostenlos alle 14 Tage in zehnminütigen Video-Tutorials Photoshop-Funktionen und Techniken inklusive nützlicher Tipps und Tricks. Wie funktionieren bspw. die Auswahl-Werkzeuge, wie werden Masken und Ebenen verwendet?

Zu den meisten Themen werden zusätzlich begleitende PDF-Dokumente (ebenfalls kostenlos) angeboten. Die Tipps und Tricks stammen aus dem Programm von Photoshop-Büchern des Verlags.

Freitag, 21. März 2008

Das letzte Abendmahl in 16 Gigapixel online

Leonardo da Vinci´s Gemälde "Das letzte Abendmahl" kann jetzt kostenlos im Internet in einer Auflösung von 16 Gigapixel studiert werden.

Bei einer Farbtiefe von 16 Bit misst das Bild 172.181 Bildpunkte in der Länge und 93.611 in der Breite. Die extrem hohe Auflösung ermöglicht es, das Werk bis ins letzte Detail zu studieren, einschließlich der Spuren von Zeichnungen, die Leonardo vor der Arbeit mit Ölfarbe erstellt hat.

http://www.haltadefinizione.com/en/cenacolo/look.asp

Quelle: APA

Dienstag, 4. März 2008

Preisgekrönter Online-Kurs: iconomix - ökonomische Grundkenntnisse

Mit iconomix will die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Beitrag zur Verbesserung der ökonomischen Grundkenntnisse in der breiten Bevölkerung leisten und die junge Generation zum Nachdenken über ökonomische Fragen anregen. Eine Fachjury hat zum achten Mal die Auszeichnungen für die besten Schweizer Websiten Best of Swiss Web 2008 verliehen. Iconomix erhielt gleich zwei Titel zugesprochen.

http://www.iconomix.ch/

Sonntag, 17. Februar 2008

Domain-Werkzeuge

Wer sich auf der Suche nach Informationen rund um eine Domain für eigene Web-Projekte bisher muehsam und zeitaufwaendig durch die verschiedenen Suchmasken gekaempft hat, dem winkt spuerbare Erleichterung: Abhilfe schafft eine Vielzahl von Online-Tools, die mit zahlreichen nuetzlichen Funktionen rasch, uebersichtlich und vor allem kostenfrei eine Fuelle an brauchbaren Informationen rund um eine Internet-Domain liefern.
Sehr nuetzlich ist beispielsweise der Domain TypoGenerator von webmasterbrain.com: nach Eingabe eines beliebigen Begriffs spuckt der Generator eine Liste derjenigen Woerter aus, die als Vertipper besonders nahe liegen, also etwa statt "sport" das Wort "spotr". Bereits der Selbstversuch mit dem eigenen Nachnamen bringt hier verblueffende Ergebnisse. Mit einem weiteren Klick kann dann gleich geprueft werden, ob der Begriff als Domain unter verschiedenen Top Level Domains noch frei ist.

Einen aehnlichen Service bietet domainsecretsrevealed.com: neben einer WHOIS-Suche laesst sich komfortabel nach zum Verkauf stehenden Domains suchen, die einen vorgegebenen Schluesselbegriff enthalten. Zur Vorsicht kann man den Schluesselbegriff gleich noch in der US-amerikanischen, kanadischen und europaeischen Markendatenbank auf Eintragungen hin ueberpruefen. Eine Empfehlung wert ist auch die deutschsprachige "Domainratte": sie liefert alle interessanten Informationen ueber eine Domain auf einen Blick. So finden sich sekundenschnell WHOIS-Daten unter verschiedenen Top Level Domains, Suchmaschinentreffer, Markeneintraege, Keyword-Werbung, Suchanfragen, Linkpopularitaet und einiges andere mehr. Damit hilft die Domainratte nicht nur bei der Wertbestimmung einer Domain, sondern gibt ganz allgemein ueber den Status einer Domain Auskunft.
Durch Einbindung der Wayback-Maschine von archive.org erlaubt sie auch einen Blick in die Vergangenheit einer Webadresse - gerade in Markenrechtsstreitigkeiten eine Information von hohem Wert. Den Domain Typo Generator finden Sie unter: http://www.webmasterbrain.com/online-webmaster-tools.php Ein weiteres nuetzliches Online-Werkzeug finden Sie unter: http://www.domainsecretsrevealed.com Die Domainratte finden Sie unter: http://www.domainratte.de.ki

Notiz: intern.de, domain-recht-de

Dienstag, 5. Februar 2008

Kostenloser Weblehrgang zum Patentrecht

Unter patentfuehrerschein.de bietet das Landeskompetenzzentrum für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Universität Münster in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Provendis einen kostenlosen Online-Lehrgang zum Patent- und Arbeitnehmererfindungsrecht an.

Diese Weiterbildungsmaßnahme, die sich an Juristen und Nichtjuristen gleichermaßen richtet und vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird, hat das Ziel, Basiswissen zu vermitteln und die Beantwortung von Fragen aus der Praxis zu erleichtern.
In acht Kapiteln erhalten die Teilnehmer Informationen, wie Forschungs- und Arbeitsergebnisse rechtlich geschützt werden können und welche Verwertungsformen es gibt. Der Zeitaufwand beträgt je nach individuellem Lerntempo zwischen 30 bis 40 Stunden. Das erlangte Wissen können die Absolventen anschließend in eine online abzulegende Prüfung einbringen, die bei Erfolg mit einem Zertifikat des ITM endet.

Quelle: heise.de

Montag, 28. Januar 2008

Suchwerkzeug für "ausgelaufene" Domains

Wenn die Wunsch-Domain für die eigene Website oder ein neues Internetprojekt vergeben ist, bleibt meist nur die Suche nach alternativen Adressen. Für Unterstützung sorgt die Suchmaschine pcNames.com: in dem täglich aktualisierten Angebot von angeblich drei Millionen "ausgelaufenen" Domains kann man kostenlos sein Glück versuchen.

Wird bei vielen ausländischen Domain-Registraren insbesondere im anglo-amerikanischen Bereich ein Domain-Registrierungsvertrag vom Inhaber nicht fristgemäß aktiv verlängert, durchläuft die Domain mehrere Stufen eines Löschungskreislaufes, bevor sie wieder in den Pool der freien Namen zurückfällt. Hier setzt das Angebot von pcNames.com an, das die täglich angeblich 20.000 frei werdenden oder wieder frei gewordenen Domains in einer Da-
tenbank gesammelt hat und nun den Usern zur freien Recherche zur Verfügung stellt. Die Liste wird täglich aktualisiert. Leider beschränkt sich die Auswahl von pcNamens.com auf die bekanntesten generischen Top Level Domains, also .com, .net, .org, .info und .biz; dagegen ist eine Suche nach .de-Domains oder sonstigen Landeskürzeln nicht möglich. Besonders praktisch ist jedoch trotzdem, dass die Eingabe von bis zu 15 Zeichen langen Stichwörtern für eine Suche nach der Wunsch-Domain genügt.

Nur für die Suche nach englischsprachigen Domains geeignet ist die Suche nach assoziierten Begriffen; so spuckt pcNames.com bei der Eingabe von "loan" auch Domains mit sinnverwandten Begriffen wie "borrow", "debt", "credit" oder "mortgage" aus. Dass man bei pcNames.com zugleich Domains registrieren kann, sollte gleichwohl nicht zum Schnellschuss verleiten. Denn spätestens hier gilt, dass sich die Suche nach einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso lohnt wie die Suche nach attraktiven Domains.

Die Suchmaschine finden Sie unter: http://www.pcnames.com/

Quellen: cheaphostingdirectory.com, Domain-Newsletter

Sonntag, 20. Januar 2008

die 19 besten Weblogs zu E-Learning

In den 19 besten E-Learning-Blogs sind verschiedene Themen wie E-Learning-Theorien, Content-Design und Trends der E-Learning-Branche zu finden. Einer dieser besten Blogs ist derjenige von Tony Karrer und befasst sich mit Themen wie Web 2.0, informellem Lernen und Learning-Management-Systemen (LMS).


Ein anderes empfehlenswertes Beispiel ist der Internet Time Blog von Jay Cross, bekannt durch seine Theorien über informelles Lernen. Alle gelisteten Weblogs zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit an Themen aus und befassen sich meist mit sämtlichen Aspekten des Lernens.

Quelle: Weiterbildungsblog

Montag, 7. Januar 2008

Manipulation durch Google-Bowling

Der Kreativität von Suchmaschinenoptimierern scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Neue (nichtolympische) Sportart ist das "Google Bowling", bei welchem zuvor festgelegte Domains gezielt aus dem Suchindex der beliebten Suchmaschine geworfen werden. Das klassische Ziel von Suchmaschinenoptimierern ist es, ein bestimmtes Webangebot bei Eingabe des Suchbegriffs möglichst weit oben auf der Trefferliste zu platzieren. Bei Google ist es daher wichtig, eine hohe Link Popularity zu erzielen; da der Ranking-Algorithmus von Google als Maßstab für die Qualität eines Webangebots die Anzahl der externen Links heranzieht, die zu der Domain führen, konnte beispielsweise mit so genannten Link-Farmen ein eher unbedeutendes Angebot nach oben katapultiert werden. Google hat hierauf längst reagiert und Änderungen an seinem Algorithmus vorgenommen; so werden beispielsweise Links von bekannt schlechten Angeboten, reine Doorway Pages, wahllos vor allem in Weblogs eingetragene automatisierte Links und Angebote mit stets dem selben Eingangstext mit schlechten Rankings abgestraft oder gar aus dem Index gebannt.

Hier setzt nun das "Google Bowling" an. Wer weiss, wie eine Suchmaschine auf Manipulationsversuche reagiert, kann ohne weiteres die Domain eines Konkurrenten aus dem Suchindex kegeln. Besonders gefährlich: je offensichtlicher dabei manipuliert wird, desto rascher fliegt eine Domain aus dem Katalog. Auf die Spitze mit der negativen Optimierung treibt es nun das Angebot seoblackhat.com, dass offen mit einem "Googlebowling service a-la-carte" für sich wirbt. Gegen Bezahlung kann man aus einem Angebot von sechs verschiedenen Manipulationsarten wählen, darunter User Agent Doorway pages, Splog Spam und dem Setzen von Links aus "bad neighborhoods"; je Maßnahme verlangt seoblackhat.com US$ 100,-, umgerechnet also etwa EUR 80,-.

Die Versuchung dürfte für so manches Internetangebot gross sein, die Domain der Konkurrenz zu sabotieren und sich etwa von Platz 5 auf Platz 1 der Trefferliste vorzuschieben. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis Google in diesem Hase-und-Igel-Spiel auch auf diese neue Masche reagiert und seinen Such-Algorithmus anpasst. Bis dahin kann eine regelmäßige Kontrolle der eigenen Domains bei Google allerdings nicht schaden.

URL: http://seoblackhat.com

Quellen: chrizzzz-it.de, threadwatch.org, Domain-Newsletter


Montag, 31. Dezember 2007

Bildarchiv der US-Regierung mit gemeinfreien Abbildungen

In den USA gehen Werke (abbildungen, Filme etc.), die von Regierungseinrichtungen produziert (bzw. finanziert) werden, in der Regel automatisch in die Gemeinfreiheit über und können kostenlos für alle möglichen Zwecke (Publikationen, WBTs etc.) verwendet werden. Inzwischen existieren hunderttausende von gemeinefreien (public domain) digitalen Werken. Dieses Portal gibt einen Überblick der besten Archive, aus denen man sich bedienen kann. Wirklich sehr zu empfehlen!

URL: http://www.usa.gov/Topics/Graphics.shtml

Samstag, 29. Dezember 2007

Das Gutenberg-Projekt

Das Projekt Gutenberg (PG) ist eine Online-Bibliothek freier elektronischer Versionen physisch existierender Bücher (E-Books). Darüber hinaus enthält die Bibliothek auch akustische Medien und Daten. Die meisten dort verfügbaren Dateien sind in der Public Domain (Gemeingut), weil sie entweder nie mit einem Copyright belegt waren oder weil das Copyright mittlerweile ausgelaufen ist (die AutorInnen sind vor mehr als 70 Jahren verstorben). Alle Dateien des PG können kostenlos heruntergeladen und weiterverteilt werden. Bislang hat das Projekt mehr als 20.000 Werke veröffentlicht.

URL: http://www.gutenberg.org/catalog/

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Kostenlose Alternative zu Adobe Acrobat

PDFCreator ist ein kostenloses freies Anwendungsprogramm zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder beliebigen Anwendung. Mit Hilfe eines Windows-Druckertreibers werden die PDF-Dateien direkt aus jeder Anwendung erstellt, die eine Druckfunktion bereitstellt. PDFCreator ist mehrsprachig, standardmäßig sind eine deutsche und eine englische Sprachdatei enthalten. Der PDFCreator ist als vollwertige freie Alternative zu dem kostenpflichtigen und weit verbreiteten Programm Adobe Acrobat (Distiller) anzusehen. Die Ergebnisse des PDFCreator sind dabei qualitativ zu den kostenpflichtigen Produkten konkurrenzfähig.

URL: http://www.pdfforge.org/

Mittwoch, 26. Dezember 2007

7-Zip: kostenlose Open-Source-Alternative zu Winzip

7-Zip ist ein Open Source Datenkompressionsprogramm, das ähnlich wie das kommerzielle Produkt Winzip funktioniert. Das Programm wurde im Juli 2007 als bestes Open-Source-Projekt ausgezeichnet. Es lassen sich komprimierte (Archiv-)Dateien der Formate * 7z (eigenes neues Format), * zip, * gzip, * bzip2 und * tar erstellen. Das 7z-Format kann dabei deutlich bessere Kompressionsraten erzielen als andere verbreitete Formate. Darüber hinaus lassen sich Archive der Formate * ARJ (.arj), * CAB (.cab), * CHM, * cpio (.cpio, .io), * LHA (.lzh, .lha), * RAR (.rar), * SPLIT * compress (.Z), * Debian- (.deb) und * RPM-Pakete (.rpm), * ISO-Abbilder (.iso) sowie teilweise die Pakete des Windows Installers entpacken. 7-Zip beherrscht die AES-Verschlüsselung (mit 256 Bit Schlüssellänge) auch für herkömmliche ZIP-Dateien. Die grafische Benutzeroberfläche fügt sich dank „Drag & Drop“ und Kontextmenüs nahtlos in Windows ein.

URL: http://7-zip.org/

Samstag, 15. Dezember 2007

Open-Access Publikationen

Ein kostenloser Praktikerleitfaden zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von "Open-Access-Publikationen" wurde herausgegeben von Gerald Spindler vom juristischen Seminar der Georg-August-Universitaet Goettingen. Der 230-seitige Leitfaden kann sowohl kostenlos als PDF unter http://www.open-access-recht.de heruntergeladen als auch als Buch bestellt werden.


Mittwoch, 5. Dezember 2007

Laenderdomains in der EU

Es macht oft Sinn, E-Learning-Projekte mit Hilfe einer griffigen Domain publik zu machen. Zeit also, um sich einmal naeher mit den Laenderkuerzeln (country code Top Level Domains, kurz ccTLDs) innerhalb der Europaeischen Union zu befassen und nachzusehen, ob sich nicht noch die ein oder andere nuetzliche Domain finden laesst.
Grundsaetzlich teilt man ccTLDs in zwei grosse Gruppen: so genannte "restricted" und "unrestricted" TLDs. Waehrend letztere aehnlich wie .com-Domains von jedermann ohne jede Beschraenkung registriert werden koennen, muessen fuer "restricted TLDs" vom Anmelder bestimmte Voraussetzungen erfuellt werden, um eine Domain ueberhaupt registrieren zu duerfen.

Die Arten der Beschraenkungen sind meist hoechst unterschiedlich; angefangen bei zahlenmaessigen Beschraenkungen ueber die Notwenigkeit eines Wohn- oder Unternehmenssitzes im Land bis hin zu strikten Begrenzungen auf Begriffe, die als Marke angemeldet sein uessen. So zaehlt etwa das deutsche Laenderkuerzel .de ebenfalls zu den "restricted TLDs", da fuer eine Registrierung zmindest der admin-c seinen Sitz in Deutschland haben muss. Details zu den Vergaberegelungen finden Sie auf den Webseiten der Vergabestellen, oftmals unter dem Punkt "Policy". Uebersicht aller EU-ccTLDs (inklusive Schweiz): TLD Status Vergabestelle
.at unrestricted http://www.nic.at
.be unrestricted http://www.dns.be
.ch unrestricted http://www.switch.ch
.cy restricted http://www.nic.cy
.cz unrestricted http://www.nic.cz
.de restricted http://www.denic.de
.dk unrestricted http://www.dk-hostmaster.dk
.ee restricted http://www.eenet.ee
.es restricted https://www.nic.es
.fr restricted http://www.nic.fr
.fi restricted http://www.ficora.fi
.gr restricted http://www.nic.gr
.hu restricted http://www.nic.hu
.ie restricted http://www.domainregistry.ie
.it restricted http://www.nic.it
.lt restricted http://www.domreg.lt
.lu restricted http://www.nic.lu
.lv restricted http://www.nic.lv
.mt restricted http://www.nic.org.mt
.nl unrestricted http://www.domain-registry.nl
.pl unrestricted http://www.dns.pl
.pt restricted http://www.fccn.pt
.se unrestricted http://www.nic.se
.si restricted http://www.arnes.si
.sk restricted http://www.sk-nic.sk
.uk unrestricted http://www.nic.uk

Quelle: Domain-Newsletter

Samstag, 24. November 2007

Skript Internetrecht

Prof. Dr. Thomas Hoeren, Leiter des Instituts fuer Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universitaet Muenster, zaehlt zweifellos zu den ausgewiesenen Experten im Bereich des Internetrechts. Umso hoeher ist es einzuschaetzen, dass Prof. Hoeren mit der aktualisierten Auflage des "Skript-Internetrecht" erneut geballtes Wissen zum kostenlosen Download zur Verfuegung stellt.

Auf insgesamt 385 Seiten (400 .pdf-Seiten) gibt Hoeren einen grundlegenden Ueberblick ueber das Informationsrecht, unter das Internet, Soft- und Hardware, Kunsthandel, Rundfunk und Fernsehen, Musik, Theater, Film, Foto, Printmedien, Kabelnetze, Tele- und Satellitenkommunikation fallen. Das Buch ist seit der letzten Auflage, die 499 Seiten aufwies, nicht kuerzer geworden. Statt vor ca. 28 Zeilen findet man nun 35 Zeilen je Seite. Dadurch wird das Werk jedoch nicht weniger lesbar. Das "Skript Internetrecht" ueberzeugt durch einen klar strukturierten, logischen Aufbau: angefangen beim Domain-Recht ueber das Immaterialgueterrecht, wettbewerbsrechtliche Probleme, Vertragsschluss, E-Commerce-Richtlinie bis hin zum haeufig unbeachteten Datenschutzrecht werden alle Rechtsgebiete mit Schnittstelle zu internetrelevanten Themen abgehandelt. Die aktuelle Auflageist damit eines der aktuellsten Werke zum Thema Domain-Recht. Fuer den Download des Textes wird erfreulicherweise keine Gebuehr verlangt. Das Skriptum Internetrecht finden Sie in der Rubrik "Materialien" zum Download unter:

http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/Hoeren

Quelle: uni-muenster.de


Donnerstag, 15. November 2007

Kostenloses eBook zur Wahl des Domänen Namens

Der US-Informationsspezialist Steve Baba, ein renommierter Kenner der Materie, stellt der Allgemeinheit mit dem eBook "How to Select & Buy an Elite Domain Name" einen hochinformativen, kostenlosen Ratgeber zum freien Download zur Verfügung.

Jede Website braucht einen Namen - auf dieser simplen Ausgangsthese beruhen Steve Babas Überlegungen. Auf 50 Doppelseiten des im beliebten .pdf-Format veröffentlichten eBooks beschäftigt er sich ausschliesslich mit den Fragen rund um Methodik der Wahl der richtigen Domain. Nach einigen einführenden Erläuterungen legt Baba zunächst die Kriterien fest, welche eine gute Domain erfüllen muss: Einprägsamkeit, Image, geringes rechtliches Risiko und Preis. Dann zeigt er Strategien auf, wie man bei der Wahl einer Domain in geordneten Bahnen vorgehen sollte. Dabei verschweigt er nicht, dass alle bekannten Strategien durchaus ihre Schwächen haben. Ob generische Domains, Phantasiebegriffe, zusammengesetzte Wörter, Abkürzungen, Bindestrich, Tippfehler oder Singular-Plural-Problem - das Buch lässt kaum einen Aspekt aus. Auch weshalb die Entscheidung für eine bestimmte Top Level Domain sehr gut überlegt sein will, erklärt Baba anschaulich.

Breiten Raum nimmt die Darstellung des Domain-Handels ein, einschließlich der Aufzählung versteckter Tricks bei Domain-Auktionen und der Verhandlungen rund um eine Domain. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Werken verdeutlicht Baba, dass es wenig Hoffnung gibt, dass die gesuchte Domain tatsächlich noch frei ist.
Wenn man sich aber einmal für eine bestimmte Domain entschieden hat, sollte man alles daran setzen, sie auch zu erhalten. Hier können die praktischen Hinweise von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum Kauf als wertvoller Ratgeber dienen.

Wer technische oder rechtliche Ausführungen sucht, wird in diesem Buch sicher nicht fündig. Baba versucht aber auch gar nicht erst, diese Bereiche zu streifen, sondern bleibt seinem Thema treu. Anfänger wie Profis finden in Babas Werk eine kompakte und übersichtliche Zusammenstellung aller wesentlichen Faktoren für die Domain-Wahl, auch wenn man sich an mancher Stelle mehr Tiefgang gewünscht hätte. Da Baba sein Buch mit zahlreichen Beispielen spickt und sie in seine Ausführungen miteinfließen lässt, wirkt die Darstellung kurzweilig und lebendig. Alles in allem ein nützlicher Ratgeber, der in einer realen Bibliothek wohl oft vergriffen wäre.

Das eBook "How to Select & Buy an Elite Domain Name" können Sie hier kostenlos downloaden:

http://www.seemly.com/book.pdf

Quellen: selfseo.com, Domain-Newsletter

Mittwoch, 7. November 2007

Portal mit rechtssicherer Gestaltung innovativer Lehrformen

Hochschulen, die multimedial gestützte Lehrformen konzipieren oder gar virtuelle, internetgestützte Lehrveranstaltungen durchführen steht mit "Universität Lernstadt" ein Wissensportal zur Verfügung, mit dem die rechtssichere Gestaltung innovativer Lehrformen unterstützt wird. Der Zugang zu dem Wissensportal ist unter der Internetadresse www.uni-lernstadt.de nach einer Anmeldung möglich. Geboten werden juristische Fachinformationen, die auch für Laien verständlich sind. Darüber hinaus können Gesetzestexte, Urteile im Volltext und Fachlexika eingesehen sowie Literaturhinweise und Mustertexte abgerufen werden.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Bildungsforscher entwickeln Open Source Software fuer E-Learning

Open Source (freie) Software macht den grossen Softwarekonzernen zunehmend Konkurrenz. Nicht nur Linux nimmt Microsoft im Bereich der Serveranwendungen zunehmend Marktanteile ab, auch für E-Learning im Bildungsbereich sind solche Programme interessant. Es gibt zwar schon eine Vielzahl von Open Source Programmen für das Lernen am PC oder im Internet. "Doch die Qualität der Programme entspricht in vielen Fällen noch nicht den Anforderungen der Bildungsexperten", so Joachim Dittrich, Forscher am Institut Technik und Bildung der Universität Bremen. Vor kurzem trafen sich in Bremen Computer- und Bildungsexperten aus neun europäischen Staaten, um die Vor- und Nachteile von Software mit frei verfügbarem Programmcode für den Bildungsbereich zu diskutieren. Bereits beim Auftakt-Workshop des von der Europäischen Union geföderten Projekts "Special Interest Group on Open Source Software in Education in Europe" (SIGOSSEE) wurde der Aufbau einer offenen Interessengemeinschaft zur Förderung von freier Software im Bildungsbereich beschlossen.

Ziel des Projekts ist es, über die Plattform www.ossite.org im Internet ExpertInnen aus verschiedenen Ländern zusammen zu bringen, die mithelfen Lösungen für ein virtuelles Klassenzimmer im Web zu kreieren. Der Vorteil der freien Software ist, dass viele Interessenten an dem Projekt beteiligt werden können. Alle arbeiten mit den gleichen Ressourcen und könen ihre Ergebnisse problemlos untereinander austauschen. Ist das Grundprogramm einmal fertig, könen spezielle Ergänzungen und Veränderungen von den Anwendern oder beauftragten Softwareentwicklern vorgenommen werden. Interessenten können den Stand des Projekts über die Website verfolgen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com


Montag, 15. Oktober 2007

Spam effektiv bekämpfen

Durch den Missbrauch Hunderttausender infizierter Rechner besteht das Mailaufkommen im Internet heutzutage schon Schätzungen zufolge aus bis zu 90 % an Spam. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun eine Studie erstellt, die sowohl technische wie juristische Fragen erörtert. Wer sich umfassend über effektive Antispam- Strategien informieren möchte, sollte sich den kostenlosen Leitfaden des BSI anschauen, der als PDF (2 MB) zum Download bereitsteht.

Download der BSI-Studie zu Antispam-Strategien: http://www.bsi.bund.de/literat/studien/antispam/antispam.pdf


Montag, 1. Oktober 2007

Rechtliche Hinweise zum Registrieren einer Domain

Obwohl viele gute Domain-Namen mit einem Bezug zu E-Learning schon vergeben sind (wie z.B.: learnabit.com ;-) ), gibt es noch genug interessante Wortkombinationen für eigeneWeb Projekte. Um jedoch unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte die rechtliche Seite dabei nicht unberücksichtigt bleiben.

Folgende rechtliche Aspekte sollten bei der Registrierung von neuen Domains beachtet werden:

a) Markenrechtsverletzungen: Eingetragene Marken (§§ 4, 14 MarkenG), soweit sie prioritaets aelter sind und die registrierte Domain im geschaeftlichen Verkehr genutzt wird, gewaehren dem Inhaber des Markenrechts bessere Rechte als dem Inhaber der geschaeftlich genutzten UmlautDomain. Wird die Domain nicht im geschaeftlichen Verkehr genutzt, kann, je nach Gericht, doch ein Freigabeanspruch durchgesetzt werden. Prioritaetsaeltere Geschaeftsbezeichnungen und Werktitel (§§ 5, 15 MarkenG) generieren nicht nur Ansprueche aus dem Markenrecht, die grundsaetzlich nur bei einer geschaeftlichen Nutzung der Domain greifen, sondern auch aus dem Namensrecht (§ 12 BGB), so dass es auf eine Nutzung im geschaeftlichen Verkehr nicht ankommt. Auch privat genutzte Domain-Namen sind damit angreifbar.

b) Namensrechtsverletzungen: Zur Nutzung von "Namensdomains" sind im Grunde nur die Namenstraeger berechtigt. Unter Gleichnamigen gilt das Prinzip "first come, first served". Ausnahmen gelten lediglich fuer bekannte oder beruehmte Namen. Hier sind keine Unterschiede zu den bekannten Regeln zu erwarten. Unklar ist allerdings, was sich mit der Einfuehrung korrekter Schreibweisen entwickelt. Muss Herr Schlueter (mit Umlaut) jetzt die Domain schlueter.de an Herrn Schlueter (ohne Umlaut) herausgeben, weil die korrekte Schreibweise des Namens als Umlaut-Domain registrierbar ist?

c) Unlauterer Wettbewerb: Die Registrierung von Gattungsdomains birgt die Gefahr, als Trittbrettfahrer ins Visier des Inhabers einer "normalen" Domain wie klingeltoene.de zu kommen. Sollte die aehnliche Domain im geschaeftlichen Verkehr genutzt werden, ergeben sich Unterlassungsansprueche wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens und Verstoss gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Aber selbst wenn ein Konkurrent die Domain lediglich registriert (und nicht nutzt), damit der Konkurrent mit der "alten" Domain die neue Umlautversion nicht registrieren und nutzen kann, entsteht ein Anspruch wegen sittenwidriger Behinderung nach dem UWG. Wer aber auf der Domain eine private Seite eroeffnet (und kein Konkurrent ist), sollte nichts zu befuerchten haben. Nicht vergessen darf man jedoch, dass der BGH sich in seiner Entscheidung mitwohnzentrale.de gegen die Monopolisierung von Gattungsbegriffen durch einen Anbieter ausgesprochen hat. Ob man bereits von einer Monopolisierung sprechen kann, wenn ein Anbieter eine Gattungsdomain sowohl als Umlaut als auch als "Normaldomain" registriert hat, darf bezweifelt werden. Kommen aber noch zahlreiche Registrierungen unter anderen Top Level Domains hinzu, koennte die diffuse Einschaetzung des BGH greifen.

Quelle: Domain-Newsletter #192, ISSN 1616-0908

Dienstag, 25. September 2007

Wayback Machine - Das Internet-Archiv

Das Internet gilt allgemein als das schnelllebigste Medium der Welt. Das Zitieren von Einzelseiten in Publikationen macht kaum Sinn, da Informationen auf Websites jederzeit verschoben, verändert oder gelöscht werden können. Für Abhilfe könnte jedoch das gemeinnützige Projekt archive.org sorgen.

Zu den wichtigsten Werkzeugen, um die Historie einer Website festzuhalten, zählt inzwischen deren "Wayback-Machine". Dank eines Archives von über 40 Milliarden Webseiten können Änderungen rund um eine Domain kostenlos verfolgt werden. Nach Eingabe der Domain erhält man einen stichpunktartigen Index mit historischen Momentaufnahmen von Webseiten.

Wer es etwas kleiner möchte, dem sei die "Google Cache"-Funktion der beliebten Suchmaschine empfohlen. Nach Eingabe des Suchbegriffs erscheint nicht nur eine Trefferliste, sondern zu jedem Link auch ein Verweis auf "Im Cache". Dort erhalten die AnwenderInnen einen Blick in die Vergangenheit, wie die gewünschte Seite aussah, als sie von Google indexiert wurde. Auch so lassen sich scheinbar gelöschte Internetauftritte komfortabel rekonstruieren.

URL: http://www.archive.org

Quellen: arb-forum.com, wsj.com


Donnerstag, 20. September 2007

Monopolis - Reichtum, Nahrung, Waffen im Globalisierungs-Zeitalter

Die Flash-basierte Website Monopolis.net wartet mit Zahlen und Fakten zum globalen Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich in den Themenbereichen Reichtum, Nahrung, Wasser, Waffen und medizinische Versorgung auf - kurz, knapp, präzise und nachhaltig schockierend.
Die äußert interessante Website wird von Peter Hetzler betrieben, der die statistischen Infos regelmäßig aktualisiert.

Url: www.monopolis.net


Samstag, 15. September 2007

Detektei Suni & Partner - die Hörspielreihe zur Kinderuni Augsburg

Seit Beginn des "Kinderuni-Wintersemesters 2006/07" produziert die Kinderuni Augsburg zu der Vorlesung ein Online-Hörspiel (Podcast), das das Thema der jeweiligen Vorlesung aufgreift und in eine spannende Detektiv-Geschichte umsetzt.
Unter
http://www.freiszene.de/hoerspiele/krimi-detektiv/detektei-suni/ kann man sich alle Hörspiel-Folgen des Augsburger Kinderuni-Podcasts "Detektei Suni & Partner" entweder direkt anhören oder runterladen. Und man kann die einzelnen Folgen (mit ITunes bzw. Podster.de) auch abonnieren. Damit man auch wirklich keinen der spannenden Fälle versäumt, in denen Suni (15) und seine Freunde Melissa (16) und Thorsten (14) ermitteln.

Mittwoch, 5. September 2007

Lernspiel "Sicher im Tunnel"

Die Tunnelsicherheit bei einem Unfall hängt zu einem großen Teil vom Verhalten der Betroffenen im Tunnel ab. In Hitze und Rauch entscheiden Sekunden über Leben und Tod. Der Schweizer Touring Club hat deshalb ein kostenloses Lernspiel veröffentlicht, mit dem das richtige Verhalten nach einem Unfall geübt werden kann. Einerseits werden Lernmodule angeboten, um die Verhaltensregeln bei Gefahrensituationen aufzuzeigen, andererseits werden spielerische Übungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, bei denen man virtuell durch einen Tunnel fährt und mit gefährlichen Situationen konfrontiert wird.

Das interaktive Lernspiel kann auf der Webseite http://www.tunnel.tcs.ch heruntergeladen werden.

Donnerstag, 30. August 2007

Lernmodule aus EU-Projekt zur kostenlosen Nutzung

Wie E-Learning für KMUs langfristig zum Gewinn werden kann, hat das Berliner Beratungsunternehmen structura GbR - gefördert durch EU-Mittel - in zwei Projekten unter dem Titel "lernen - just in time" untersucht. Alle daraus resultierenden Lernmodule stehen kostenlos auf dem Portal der Fachschule ver.di (http://www.fachschule-verdi.de/index_aktuell.html) zur Verfügung.

Im Rahmen der Projekte wurden E-Learning-Module und Lehrbriefe zum Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen produziert. Als Teil des Projektes wurde ebenfalls eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Die resultierenden Lernmodule wurden in Folge nach den Wünschen der NutzerInnen umgesetzt.

Quelle: Checkpoint E-Learning.

Samstag, 25. August 2007

Lebendige Geschichte

Im Rahmen des Projekts „Erlebte Geschichte“ schildern Kölner Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ihre Lebensgeschichten. So entsteht – bei deutlicher Schwerpunktsetzung auf die Zeit von 1933 bis 1945 - ein vielseitiges und umfassendes Bild der Kölner Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert – eine Art kollektiven Gedächtnisses in Form eines Videoarchivs.

Über alltägliche, heute aber oft vergessene Dinge wird ebenso berichtet wie über Großereignisse; auch Elternhaus, Schule, Ausbildung und Freizeit sind in jedem Gespräch wiederkehrende Themen. Darüber hinaus geben die Interviewten Auskünfte über ihre Einstellungen und Verhaltensweisen während der NS-Zeit sowie über den Umgang mit der Vergangenheit nach 1945. Das Erzählspektrum reicht hierbei von teils noch heute nachwirkender Begeisterung bis hin zu traumatischen, oft bis heute fortwirkenden Verfolgungserlebnissen. Die Interviews sind – um Fotos und Dokumente ergänzt – als Filme in ihrem lebensgeschichtlichen Zusammenhang erhalten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, sämtliche Erinnerungen nach thematischen Aspekten auszuwählen und die entsprechenden Videoclips miteinander zu vergleichen. Es ist die sich hieraus ergebene Unterschiedlichkeit von Verhaltensweisen und Wahrnehmungen, die einen neuen, das allgemeine Verständnis fördernden Einstieg in die Zeit des Nationalsozialismus erleichtert.

http://www.eg.nsdok.de


Montag, 20. August 2007

Brainexplorer

Der „Brainexplorer“ des dänischen Lundbeck-Instituts führt in Struktur und grundlegende Funktionen des menschlichen Gehirns ein. Viele bunte Bilder motivieren den Surfer, und alle schwierigen Begriffe sind verlinkt: Anklicken und schon öffnet sich ein Fenster mit der Definition, oft ergänzt durch eine Grafik. Der Brainexplorer liefert aber auch Informationen zu verschiedenen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie Alzheimer-Krankheit oder Depression. Hier zeigt sich Zielsetzung des Instituts: Es möchte Laien wie Fachleute über die Krankheiten und entsprechende Therapien informieren.

Das Lundbeck Institut gehört zur Lundbeck International Neuroscience Foundation, die wiederum von Lundbeck A/S finanziert wird, einer dänischen Pharmafirma. Die Stiftung ist vom Unternehmen unabhängig, weshalb die Informationen im Explorer nicht der Werbung dienen. Die einzige diesbezügliche Botschaft lautet: Es gibt wirksame Medikamente gegen die Folgen neurodegenerativer Krankheiten, und Betroffene sollten sie verwenden.

Wer den Brainexplorer als Lernprogramm nutzen will, steigt am besten über das Auswahlmenü in ein Thema ein und klickt sich durch die Links. Wenn der Benutzer nur die Bedeutung eines bestimmten Begriffs sucht, steht ihm ein Glossar zur Verfügung. Auch von dort kann er in die Lernumgebung einsteigen. Der Link Further reading präsentiert Bücher zum Thema, die auch für Laien verständlich sind.

URL: http://www.cnsforum.com/resources/brainexplorer/