Montag, 14. Juli 2008

Mobiler Erste-Hilfe Assistent

Erste Hilfe rettet Leben. Tatsächlich würden aber etwa nur ein Drittel der ÖsterreicherInnen in einer Notsituation helfend einschreiten. Laut einer Befragung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit haben drei Viertel der Befragten Angst etwas falsch zu machen. Bei vielen liegt der Erste Hilfe-Kurs darüber hinaus mehr als zehn Jahre zurück. Nur knapp 4 Prozent können die richtige Reihenfolge der Maßnahmen an einem Unfallort nennen.

Der Samariterbund bietet deshalb ein innovatives Service:Erste Hilfe am Handy. Ein kurzer Download reicht und Sie haben auf Knopfdruck genaue Anleitungen für den Ernstfall bereit – übersichtlich, jederzeit abrufbar und unabhängig vom Netzempfang. Ob Herzinfarkt, Verkehrs- oder Sportunfall, Schritt für Schritt weist das Handy die Ersthelferin an. Die wertvollen, oft lebensrettenden Minuten bis zum Eintreffen einer Rettungsorganisation am Unfallort, gehen so nicht verloren.

Quelle: www.dersamariter.at

Dienstag, 1. Juli 2008

Last Exit Flucht

Mit einem Browser-Spiel will das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) Kindern und Jugendlichen anschaulich vermitteln, was es bedeutet, die eigene Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen. Außerdem liefert "Last Exit Flucht" Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen LehrerInnenleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.

Das Spiel besteht aus drei Teilen: In "Krieg oder Konflikt" muss sich der Spieler einem Polizeiverhör stellen. Regimekritische Antworten werden von den Ordnungskräften mit Gewalt geahndet. Der Spieler hat nur eine einzige Möglichkeit, der Haft zu entgehen: die Flucht. In rund einer Minute muss er entscheiden, was er für die ungewisse Zukunft in einem ganz neuen Land braucht.

Ist die Grenze endlich überschritten, sind damit noch längst nicht alle Hürden überwunden: Man muss zuerst den Dolmetscher finden, um sich überhaupt verständlich machen zu können. Auch der erste Schultag in einer neuen Klasse ist nicht leicht, wenn Kultur und Sprache völlig fremd sind.

Am Beginn des dritten Teils hat der Spieler einen wichtigen Schritt geschafft: Sein Asylantrag wurde genehmigt, er ist damit ein anerkannter Flüchtling. Doch jetzt muss er sein Leben neu organisieren. Die konkreten Aufgaben: einen Sommerjob finden, ein Handy kaufen, die neuen Nachbarn kennen lernen. Bei alldem ist man ständig mit Vorurteilen konfrontiert: "Der nimmt uns die Arbeit weg!", "Der stiehlt sicher, sobald man ihm den Rücken zudreht". Sätze, die leider nicht nur in der virtuellen Welt fallen.

Als Ergänzung informiert das Fakten-Web über Flüchtlingsfragen und Menschenrechte. Jedem Kapitel des Spiels steht ein eigener Infoteil gegenüber. In Texten und Videosequenzen kommen Flüchtlinge selbst zu Wort und es wird ein Einblick in die Situation in verschiedenen Ländern gegeben.

Der LehrerInnenleitfaden zu Last Exit Flucht enthält Vorschläge für Rollenspiele und Gruppendiskussionen zu den jeweiligen Spielabschnitten. Zusätzlich liefert er weitere Hintergrundinformationen und Anregungen zum selbstständigen Weiterforschen.

URL: www.LastExitFlucht.org

Quelle: UNHCR-Website

Dienstag, 10. Juni 2008

Auge in Auge mit einem Wal

Dank einer aktuellen Kampagne der Walschutzorganisation WDCS kann man einen Blauwal nun online in nahezu Lebensgröße betrachten. Als Flash-Animation realisiert, driftet der riesige blaue Körper an der Scheibe vorbei, wobei in allen Einzelheiten die Konturen der Haut, die Algenablagerungen und die Pigmentverfärbungen zu erkennen sind. Faszinierend! Bis das riesige Tier vorbeigeschwommen ist, dauert es eine ganze Weile.

Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) wirbt mit dem "größten Web-Banner der Welt" und der beinahe-lebensgroßen Darstellung eines Blauwals auf einer Webseite für den Schutz des Riesen. "Dies könnte der letzte lebensgroße Wal sein, den Sie jemals sehen werden", warnt eine Einblendung, wenn man die Seite schließen will.

Link: http://www.wdcs.co.uk/media/flash/whalebanner/content_de.html

Quelle: sueddeutsche.de

Montag, 26. Mai 2008

Das McDonald's Videogame

"... Hinter jedem Sandwich stehen komplexe Prozesse, die Du in den Griff bekommen musst: von der Schaffung von Weiden bis zum Schlachten, vom Restaurant Management bis zur Vermarktung. Du wirst all die schmutzigen Geheimnisse kennenlernen, die uns zu einem der größten Konzerne der Welt gemacht haben."

Bereits dieser Auszug aus der Einleitung zum satirischen McDonalds Videogame lässt keinen Zweifel offen, worum es in diesem Spiel geht: der Regenwald muss abgeholzt, PolitikerInnen wollen geschmiert und Sojabohnen müssen genetisch manipuliert werden.

"Die Zerstörung des Regenwaldes, das Rauben von Lebensgrundlagen in der dritten Welt, Wüstenbildung, die Verschärfung von Arbeitsbedingungen, Lebensmittelvergiftungen …", sind die unausweichlichen Kollateralschäden. Im weiteren Spielverlauf wird klar, "... dass dies der Preis ist, den wir nun einmal zur Erhaltung unseres Lebensstils zahlen müssen."

URL: http://www.mcvideogame.com

Freitag, 23. Mai 2008

Darfur is dying

Darfur is dying ist ein so genanntes "viral video game for change", das das Leben in einem Flüchtlingscamp der Darfur Region des Sudans aus unterschiedlichen Perspektiven, mit allem Elend und Leid darstellt.

URL: http://www.darfurisdying.com

Donnerstag, 22. Mai 2008

Das famose Internet Archive :-)

Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 gegründet wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht. Es stellt kostenfrei eine gigantische Menge von Filmen, Tonaufnahmen, Momentaufnahmen von Webseiten, Usenetbeiträgen, Büchern und Software zur Verfügung. Eine Sicherungskopie der Daten von San Francisco befindet sich in der Bibliothek von Alexandria.

Zum Archiv gehört auch die Wayback Machine („Zeitmaschine“), mit der man die gespeicherten Webseiten in verschiedenen Versionen abrufen kann. Der Gesamtumfang beträgt derzeit etwa 85 Milliarden Seiten Problematisch an der Wayback Machine ist, dass auch Inhalte erhalten bleiben, die die Autoren nicht mehr vertreten. Auch rechtswidrige Inhalte, etwa üble Nachreden (oder bspw. Lehrer-bashing durch SchülerInnen), werden über Jahre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In dem so genannten Million Book Project werden durch das Internet Archive Bücher, die durch das Ablaufen des Copyrights oder aus anderen Gründen gemeinfrei geworden sind, digitalisiert und in den Dateiformaten DjVu, TIFF und PDF zum Download zur Verfügung gestellt. Das Internet Archive darf auch Computer-Software oder -Spiele mit der Absicht der Erhaltung speichern, wenn die Originalhardware, -formate oder -technologie veraltet sind. Das Archiv hat eine geschätzte Größe von drei Petabyte und wächst um ca. 20 Terabyte pro Monat. Das Archiv ist vom Bundesstaat Kalifornien seit Anfang Mai 2007 offiziell als Bibliothek anerkannt. Für Lehrende und Studierende ist das Internet-Archive *die* Quelle für gemeinfreie (kein Copyright) Filme, Tonaufnahmen, Texte etc. Diese Materialien sind ein ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für das Erstellen von Lehrmaterialien, für die Illustration von Publikationen, für Referate und Hausarbeiten etc.

URL: http://www.archive.org

Mittwoch, 7. Mai 2008

Freeware-Bildbetrachter samt einfacher Bildbearbeitungsfunktion

Irfanview ist ein Freeware-Bildbetrachter (aus Österreich) mit allen wichtigen Funktionen: Browser, Diashow, Konvertierungs- und Bildbearbeitungs-Werkzeuge sowie Unterstützung für mehr als 60 Dateiformate. Zusätzlich können auch die wichtigsten Audio- und Video-Dateien (WAV, AVI, MP3, OGG, MPG) und animierte GIFs gelesen werden. Außerdem kann man schnell durch Sammlungen von Grafiken blättern oder eine selbstablaufende Diaschau ansehen. Dazu kommen einfache Bildbearbeitungs-Werkzeuge, ein Grafik-Konverter und eine Scanner-Schnittstelle. Über das Menü Options/Change Language können Sie die Sprachdatei auf Deutsch umstellen.

URL: http://www.irfanview.com

Montag, 5. Mai 2008

Kostenlose visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche

Scratch ist eine kostenlose visuelle Programmiersprache mit dem Ziel, NeueinsteigerInnen – besonders Kinder und Jugendliche – mit den Konzepten der Computerprogrammierung vertraut zu machen und ihnen die Erstellung eigener Spiele, Videos und Multimediaanwendungen zu ermöglichen. Scratch wurde von einem Forschungsteam der Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab entwickelt.

In Scratch können alle interatven Objekte, Grafiken und Töne leicht von einem in ein anders Program gezogen und neu kombiniert werden. Dadurch erhalten AnfängerInnen sehr schnell Erfolgserlebnisse die zum tieferen Einstieg motivieren.

Scratch wird weltweit in verschiedensten Schulformen und Unterrichtsveranstaltungen eingesetzt. Durch die mit Scratch verbundene interaktive Internetplattform hat sich eine schnell wachsende Gemeinschaft von ProgrammieranfängerInnen, SchülerInnen und PädagogInnen gebildet, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen, ihre Kreativität und Programmierkenntnisse zu entwickeln.

Die Entwicklungsumgebung kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. Die mit Scratch erstellten Programme können direkt aus der Entwicklungsumgebung in einen persönlichen Benutzerbereich der Scratch-Homepage hochgeladen werden. Dort können die Programme von anderen Mitgliedern der Scratch-Community genutzt, kommentiert und zum Lernen und zur Weiterentwicklung heruntergeladen werden. Zur Ausführung direkt im Internetbrowser dient ein Java-Interpreter, der sogenannte Scratch-Player.

URL:

Scratch Homepage
Deutsche Übersetzung der Anleitung zu Scratch
Scratch im Unterricht für Jahrgangsstufe 7,auf Digitale Schule Bayern

Quellen: CT, Wikipedia

Montag, 28. April 2008

The Story of Stuff

Das unterhaltsame Flash-Video "Story of Stuff" zeigt, woher die Gegenstände kommen, die wir täglich konsumieren, und wer die eigentlichen Kosten zu tragen hat.

Die Autorin Annie Leonard zeigt in dem Video, wie unsere materielle Welt funktioniert – vom Abbau der Rohstoffe, über Produktion und Konsum bis zur Entsorgung des Abfalls. Mit Details argumentiert sie, warum es wert sein kann, sich über die Geschichte der Dinge, die man täglich benutzt, Gedanken zu machen.

http://www.storyofstuff.com

Quelle: derstandard.at

Donnerstag, 17. April 2008

Computerspiel Food Force

Mehr als 800 Millionen Menschen leiden Hunger. Jeden Tag sterben ungefähr 25.000 von ihnen, das heißt ein Mensch alle 3,5 Sekunden. In den letzten 50 Jahren sind 400 Millionen Menschen verhungert (das entspricht der Bevölkerung der USA, von Frankreich und Deutschland zusammen). Das bedeutet auch, dass irgendwo auf der Welt alle 5 Sekunden 1 Kind an Hunger stirbt, während in der gleichen Zeit fast 12 Tonnen Lebensmittel vernichtet werden.

Wie die UN-Welternährungsorganisation "World Food Programme" (WFP) den weltweiten Hunger bekämpft, können SchülerInnen ab 8 Jahren in dem gelungenen, kostenlosen Computerspiel "Food-Force" erfahren.

In 6 Missionen müssen dabei die Bewohner der fiktiven Insel Sheylan mit Hilfsgütern versorgt werden. Vor jeder Mission erläutert ein Video ausführlich den Hintergrund des Einsatzes. Das ambitionierte Spiel stellt nur geringe Anforderungen an die PC-Hardware und ist damit auch auf älteren Rechnern gut spielbar.

Download: http://www.food-force.com/de/


Samstag, 5. April 2008

Photoshop-Video-Podcasts

Unter www.awl.de/podcast erläutert der Addison-Wesley-Verlag kostenlos alle 14 Tage in zehnminütigen Video-Tutorials Photoshop-Funktionen und Techniken inklusive nützlicher Tipps und Tricks. Wie funktionieren bspw. die Auswahl-Werkzeuge, wie werden Masken und Ebenen verwendet?

Zu den meisten Themen werden zusätzlich begleitende PDF-Dokumente (ebenfalls kostenlos) angeboten. Die Tipps und Tricks stammen aus dem Programm von Photoshop-Büchern des Verlags.

Freitag, 21. März 2008

Das letzte Abendmahl in 16 Gigapixel online

Leonardo da Vinci´s Gemälde "Das letzte Abendmahl" kann jetzt kostenlos im Internet in einer Auflösung von 16 Gigapixel studiert werden.

Bei einer Farbtiefe von 16 Bit misst das Bild 172.181 Bildpunkte in der Länge und 93.611 in der Breite. Die extrem hohe Auflösung ermöglicht es, das Werk bis ins letzte Detail zu studieren, einschließlich der Spuren von Zeichnungen, die Leonardo vor der Arbeit mit Ölfarbe erstellt hat.

http://www.haltadefinizione.com/en/cenacolo/look.asp

Quelle: APA

Dienstag, 4. März 2008

Preisgekrönter Online-Kurs: iconomix - ökonomische Grundkenntnisse

Mit iconomix will die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Beitrag zur Verbesserung der ökonomischen Grundkenntnisse in der breiten Bevölkerung leisten und die junge Generation zum Nachdenken über ökonomische Fragen anregen. Eine Fachjury hat zum achten Mal die Auszeichnungen für die besten Schweizer Websiten Best of Swiss Web 2008 verliehen. Iconomix erhielt gleich zwei Titel zugesprochen.

http://www.iconomix.ch/

Sonntag, 17. Februar 2008

Domain-Werkzeuge

Wer sich auf der Suche nach Informationen rund um eine Domain für eigene Web-Projekte bisher muehsam und zeitaufwaendig durch die verschiedenen Suchmasken gekaempft hat, dem winkt spuerbare Erleichterung: Abhilfe schafft eine Vielzahl von Online-Tools, die mit zahlreichen nuetzlichen Funktionen rasch, uebersichtlich und vor allem kostenfrei eine Fuelle an brauchbaren Informationen rund um eine Internet-Domain liefern.
Sehr nuetzlich ist beispielsweise der Domain TypoGenerator von webmasterbrain.com: nach Eingabe eines beliebigen Begriffs spuckt der Generator eine Liste derjenigen Woerter aus, die als Vertipper besonders nahe liegen, also etwa statt "sport" das Wort "spotr". Bereits der Selbstversuch mit dem eigenen Nachnamen bringt hier verblueffende Ergebnisse. Mit einem weiteren Klick kann dann gleich geprueft werden, ob der Begriff als Domain unter verschiedenen Top Level Domains noch frei ist.

Einen aehnlichen Service bietet domainsecretsrevealed.com: neben einer WHOIS-Suche laesst sich komfortabel nach zum Verkauf stehenden Domains suchen, die einen vorgegebenen Schluesselbegriff enthalten. Zur Vorsicht kann man den Schluesselbegriff gleich noch in der US-amerikanischen, kanadischen und europaeischen Markendatenbank auf Eintragungen hin ueberpruefen. Eine Empfehlung wert ist auch die deutschsprachige "Domainratte": sie liefert alle interessanten Informationen ueber eine Domain auf einen Blick. So finden sich sekundenschnell WHOIS-Daten unter verschiedenen Top Level Domains, Suchmaschinentreffer, Markeneintraege, Keyword-Werbung, Suchanfragen, Linkpopularitaet und einiges andere mehr. Damit hilft die Domainratte nicht nur bei der Wertbestimmung einer Domain, sondern gibt ganz allgemein ueber den Status einer Domain Auskunft.
Durch Einbindung der Wayback-Maschine von archive.org erlaubt sie auch einen Blick in die Vergangenheit einer Webadresse - gerade in Markenrechtsstreitigkeiten eine Information von hohem Wert. Den Domain Typo Generator finden Sie unter: http://www.webmasterbrain.com/online-webmaster-tools.php Ein weiteres nuetzliches Online-Werkzeug finden Sie unter: http://www.domainsecretsrevealed.com Die Domainratte finden Sie unter: http://www.domainratte.de.ki

Notiz: intern.de, domain-recht-de

Dienstag, 5. Februar 2008

Kostenloser Weblehrgang zum Patentrecht

Unter patentfuehrerschein.de bietet das Landeskompetenzzentrum für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Universität Münster in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Provendis einen kostenlosen Online-Lehrgang zum Patent- und Arbeitnehmererfindungsrecht an.

Diese Weiterbildungsmaßnahme, die sich an Juristen und Nichtjuristen gleichermaßen richtet und vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird, hat das Ziel, Basiswissen zu vermitteln und die Beantwortung von Fragen aus der Praxis zu erleichtern.
In acht Kapiteln erhalten die Teilnehmer Informationen, wie Forschungs- und Arbeitsergebnisse rechtlich geschützt werden können und welche Verwertungsformen es gibt. Der Zeitaufwand beträgt je nach individuellem Lerntempo zwischen 30 bis 40 Stunden. Das erlangte Wissen können die Absolventen anschließend in eine online abzulegende Prüfung einbringen, die bei Erfolg mit einem Zertifikat des ITM endet.

Quelle: heise.de

Montag, 28. Januar 2008

Suchwerkzeug für "ausgelaufene" Domains

Wenn die Wunsch-Domain für die eigene Website oder ein neues Internetprojekt vergeben ist, bleibt meist nur die Suche nach alternativen Adressen. Für Unterstützung sorgt die Suchmaschine pcNames.com: in dem täglich aktualisierten Angebot von angeblich drei Millionen "ausgelaufenen" Domains kann man kostenlos sein Glück versuchen.

Wird bei vielen ausländischen Domain-Registraren insbesondere im anglo-amerikanischen Bereich ein Domain-Registrierungsvertrag vom Inhaber nicht fristgemäß aktiv verlängert, durchläuft die Domain mehrere Stufen eines Löschungskreislaufes, bevor sie wieder in den Pool der freien Namen zurückfällt. Hier setzt das Angebot von pcNames.com an, das die täglich angeblich 20.000 frei werdenden oder wieder frei gewordenen Domains in einer Da-
tenbank gesammelt hat und nun den Usern zur freien Recherche zur Verfügung stellt. Die Liste wird täglich aktualisiert. Leider beschränkt sich die Auswahl von pcNamens.com auf die bekanntesten generischen Top Level Domains, also .com, .net, .org, .info und .biz; dagegen ist eine Suche nach .de-Domains oder sonstigen Landeskürzeln nicht möglich. Besonders praktisch ist jedoch trotzdem, dass die Eingabe von bis zu 15 Zeichen langen Stichwörtern für eine Suche nach der Wunsch-Domain genügt.

Nur für die Suche nach englischsprachigen Domains geeignet ist die Suche nach assoziierten Begriffen; so spuckt pcNames.com bei der Eingabe von "loan" auch Domains mit sinnverwandten Begriffen wie "borrow", "debt", "credit" oder "mortgage" aus. Dass man bei pcNames.com zugleich Domains registrieren kann, sollte gleichwohl nicht zum Schnellschuss verleiten. Denn spätestens hier gilt, dass sich die Suche nach einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso lohnt wie die Suche nach attraktiven Domains.

Die Suchmaschine finden Sie unter: http://www.pcnames.com/

Quellen: cheaphostingdirectory.com, Domain-Newsletter

Sonntag, 20. Januar 2008

die 19 besten Weblogs zu E-Learning

In den 19 besten E-Learning-Blogs sind verschiedene Themen wie E-Learning-Theorien, Content-Design und Trends der E-Learning-Branche zu finden. Einer dieser besten Blogs ist derjenige von Tony Karrer und befasst sich mit Themen wie Web 2.0, informellem Lernen und Learning-Management-Systemen (LMS).


Ein anderes empfehlenswertes Beispiel ist der Internet Time Blog von Jay Cross, bekannt durch seine Theorien über informelles Lernen. Alle gelisteten Weblogs zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit an Themen aus und befassen sich meist mit sämtlichen Aspekten des Lernens.

Quelle: Weiterbildungsblog

Montag, 7. Januar 2008

Manipulation durch Google-Bowling

Der Kreativität von Suchmaschinenoptimierern scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Neue (nichtolympische) Sportart ist das "Google Bowling", bei welchem zuvor festgelegte Domains gezielt aus dem Suchindex der beliebten Suchmaschine geworfen werden. Das klassische Ziel von Suchmaschinenoptimierern ist es, ein bestimmtes Webangebot bei Eingabe des Suchbegriffs möglichst weit oben auf der Trefferliste zu platzieren. Bei Google ist es daher wichtig, eine hohe Link Popularity zu erzielen; da der Ranking-Algorithmus von Google als Maßstab für die Qualität eines Webangebots die Anzahl der externen Links heranzieht, die zu der Domain führen, konnte beispielsweise mit so genannten Link-Farmen ein eher unbedeutendes Angebot nach oben katapultiert werden. Google hat hierauf längst reagiert und Änderungen an seinem Algorithmus vorgenommen; so werden beispielsweise Links von bekannt schlechten Angeboten, reine Doorway Pages, wahllos vor allem in Weblogs eingetragene automatisierte Links und Angebote mit stets dem selben Eingangstext mit schlechten Rankings abgestraft oder gar aus dem Index gebannt.

Hier setzt nun das "Google Bowling" an. Wer weiss, wie eine Suchmaschine auf Manipulationsversuche reagiert, kann ohne weiteres die Domain eines Konkurrenten aus dem Suchindex kegeln. Besonders gefährlich: je offensichtlicher dabei manipuliert wird, desto rascher fliegt eine Domain aus dem Katalog. Auf die Spitze mit der negativen Optimierung treibt es nun das Angebot seoblackhat.com, dass offen mit einem "Googlebowling service a-la-carte" für sich wirbt. Gegen Bezahlung kann man aus einem Angebot von sechs verschiedenen Manipulationsarten wählen, darunter User Agent Doorway pages, Splog Spam und dem Setzen von Links aus "bad neighborhoods"; je Maßnahme verlangt seoblackhat.com US$ 100,-, umgerechnet also etwa EUR 80,-.

Die Versuchung dürfte für so manches Internetangebot gross sein, die Domain der Konkurrenz zu sabotieren und sich etwa von Platz 5 auf Platz 1 der Trefferliste vorzuschieben. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis Google in diesem Hase-und-Igel-Spiel auch auf diese neue Masche reagiert und seinen Such-Algorithmus anpasst. Bis dahin kann eine regelmäßige Kontrolle der eigenen Domains bei Google allerdings nicht schaden.

URL: http://seoblackhat.com

Quellen: chrizzzz-it.de, threadwatch.org, Domain-Newsletter


Montag, 31. Dezember 2007

Bildarchiv der US-Regierung mit gemeinfreien Abbildungen

In den USA gehen Werke (abbildungen, Filme etc.), die von Regierungseinrichtungen produziert (bzw. finanziert) werden, in der Regel automatisch in die Gemeinfreiheit über und können kostenlos für alle möglichen Zwecke (Publikationen, WBTs etc.) verwendet werden. Inzwischen existieren hunderttausende von gemeinefreien (public domain) digitalen Werken. Dieses Portal gibt einen Überblick der besten Archive, aus denen man sich bedienen kann. Wirklich sehr zu empfehlen!

URL: http://www.usa.gov/Topics/Graphics.shtml

Samstag, 29. Dezember 2007

Das Gutenberg-Projekt

Das Projekt Gutenberg (PG) ist eine Online-Bibliothek freier elektronischer Versionen physisch existierender Bücher (E-Books). Darüber hinaus enthält die Bibliothek auch akustische Medien und Daten. Die meisten dort verfügbaren Dateien sind in der Public Domain (Gemeingut), weil sie entweder nie mit einem Copyright belegt waren oder weil das Copyright mittlerweile ausgelaufen ist (die AutorInnen sind vor mehr als 70 Jahren verstorben). Alle Dateien des PG können kostenlos heruntergeladen und weiterverteilt werden. Bislang hat das Projekt mehr als 20.000 Werke veröffentlicht.

URL: http://www.gutenberg.org/catalog/

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Kostenlose Alternative zu Adobe Acrobat

PDFCreator ist ein kostenloses freies Anwendungsprogramm zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder beliebigen Anwendung. Mit Hilfe eines Windows-Druckertreibers werden die PDF-Dateien direkt aus jeder Anwendung erstellt, die eine Druckfunktion bereitstellt. PDFCreator ist mehrsprachig, standardmäßig sind eine deutsche und eine englische Sprachdatei enthalten. Der PDFCreator ist als vollwertige freie Alternative zu dem kostenpflichtigen und weit verbreiteten Programm Adobe Acrobat (Distiller) anzusehen. Die Ergebnisse des PDFCreator sind dabei qualitativ zu den kostenpflichtigen Produkten konkurrenzfähig.

URL: http://www.pdfforge.org/

Mittwoch, 26. Dezember 2007

7-Zip: kostenlose Open-Source-Alternative zu Winzip

7-Zip ist ein Open Source Datenkompressionsprogramm, das ähnlich wie das kommerzielle Produkt Winzip funktioniert. Das Programm wurde im Juli 2007 als bestes Open-Source-Projekt ausgezeichnet. Es lassen sich komprimierte (Archiv-)Dateien der Formate * 7z (eigenes neues Format), * zip, * gzip, * bzip2 und * tar erstellen. Das 7z-Format kann dabei deutlich bessere Kompressionsraten erzielen als andere verbreitete Formate. Darüber hinaus lassen sich Archive der Formate * ARJ (.arj), * CAB (.cab), * CHM, * cpio (.cpio, .io), * LHA (.lzh, .lha), * RAR (.rar), * SPLIT * compress (.Z), * Debian- (.deb) und * RPM-Pakete (.rpm), * ISO-Abbilder (.iso) sowie teilweise die Pakete des Windows Installers entpacken. 7-Zip beherrscht die AES-Verschlüsselung (mit 256 Bit Schlüssellänge) auch für herkömmliche ZIP-Dateien. Die grafische Benutzeroberfläche fügt sich dank „Drag & Drop“ und Kontextmenüs nahtlos in Windows ein.

URL: http://7-zip.org/

Samstag, 15. Dezember 2007

Open-Access Publikationen

Ein kostenloser Praktikerleitfaden zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von "Open-Access-Publikationen" wurde herausgegeben von Gerald Spindler vom juristischen Seminar der Georg-August-Universitaet Goettingen. Der 230-seitige Leitfaden kann sowohl kostenlos als PDF unter http://www.open-access-recht.de heruntergeladen als auch als Buch bestellt werden.


Mittwoch, 5. Dezember 2007

Laenderdomains in der EU

Es macht oft Sinn, E-Learning-Projekte mit Hilfe einer griffigen Domain publik zu machen. Zeit also, um sich einmal naeher mit den Laenderkuerzeln (country code Top Level Domains, kurz ccTLDs) innerhalb der Europaeischen Union zu befassen und nachzusehen, ob sich nicht noch die ein oder andere nuetzliche Domain finden laesst.
Grundsaetzlich teilt man ccTLDs in zwei grosse Gruppen: so genannte "restricted" und "unrestricted" TLDs. Waehrend letztere aehnlich wie .com-Domains von jedermann ohne jede Beschraenkung registriert werden koennen, muessen fuer "restricted TLDs" vom Anmelder bestimmte Voraussetzungen erfuellt werden, um eine Domain ueberhaupt registrieren zu duerfen.

Die Arten der Beschraenkungen sind meist hoechst unterschiedlich; angefangen bei zahlenmaessigen Beschraenkungen ueber die Notwenigkeit eines Wohn- oder Unternehmenssitzes im Land bis hin zu strikten Begrenzungen auf Begriffe, die als Marke angemeldet sein uessen. So zaehlt etwa das deutsche Laenderkuerzel .de ebenfalls zu den "restricted TLDs", da fuer eine Registrierung zmindest der admin-c seinen Sitz in Deutschland haben muss. Details zu den Vergaberegelungen finden Sie auf den Webseiten der Vergabestellen, oftmals unter dem Punkt "Policy". Uebersicht aller EU-ccTLDs (inklusive Schweiz): TLD Status Vergabestelle
.at unrestricted http://www.nic.at
.be unrestricted http://www.dns.be
.ch unrestricted http://www.switch.ch
.cy restricted http://www.nic.cy
.cz unrestricted http://www.nic.cz
.de restricted http://www.denic.de
.dk unrestricted http://www.dk-hostmaster.dk
.ee restricted http://www.eenet.ee
.es restricted https://www.nic.es
.fr restricted http://www.nic.fr
.fi restricted http://www.ficora.fi
.gr restricted http://www.nic.gr
.hu restricted http://www.nic.hu
.ie restricted http://www.domainregistry.ie
.it restricted http://www.nic.it
.lt restricted http://www.domreg.lt
.lu restricted http://www.nic.lu
.lv restricted http://www.nic.lv
.mt restricted http://www.nic.org.mt
.nl unrestricted http://www.domain-registry.nl
.pl unrestricted http://www.dns.pl
.pt restricted http://www.fccn.pt
.se unrestricted http://www.nic.se
.si restricted http://www.arnes.si
.sk restricted http://www.sk-nic.sk
.uk unrestricted http://www.nic.uk

Quelle: Domain-Newsletter

Samstag, 24. November 2007

Skript Internetrecht

Prof. Dr. Thomas Hoeren, Leiter des Instituts fuer Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universitaet Muenster, zaehlt zweifellos zu den ausgewiesenen Experten im Bereich des Internetrechts. Umso hoeher ist es einzuschaetzen, dass Prof. Hoeren mit der aktualisierten Auflage des "Skript-Internetrecht" erneut geballtes Wissen zum kostenlosen Download zur Verfuegung stellt.

Auf insgesamt 385 Seiten (400 .pdf-Seiten) gibt Hoeren einen grundlegenden Ueberblick ueber das Informationsrecht, unter das Internet, Soft- und Hardware, Kunsthandel, Rundfunk und Fernsehen, Musik, Theater, Film, Foto, Printmedien, Kabelnetze, Tele- und Satellitenkommunikation fallen. Das Buch ist seit der letzten Auflage, die 499 Seiten aufwies, nicht kuerzer geworden. Statt vor ca. 28 Zeilen findet man nun 35 Zeilen je Seite. Dadurch wird das Werk jedoch nicht weniger lesbar. Das "Skript Internetrecht" ueberzeugt durch einen klar strukturierten, logischen Aufbau: angefangen beim Domain-Recht ueber das Immaterialgueterrecht, wettbewerbsrechtliche Probleme, Vertragsschluss, E-Commerce-Richtlinie bis hin zum haeufig unbeachteten Datenschutzrecht werden alle Rechtsgebiete mit Schnittstelle zu internetrelevanten Themen abgehandelt. Die aktuelle Auflageist damit eines der aktuellsten Werke zum Thema Domain-Recht. Fuer den Download des Textes wird erfreulicherweise keine Gebuehr verlangt. Das Skriptum Internetrecht finden Sie in der Rubrik "Materialien" zum Download unter:

http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/Hoeren

Quelle: uni-muenster.de


Donnerstag, 15. November 2007

Kostenloses eBook zur Wahl des Domänen Namens

Der US-Informationsspezialist Steve Baba, ein renommierter Kenner der Materie, stellt der Allgemeinheit mit dem eBook "How to Select & Buy an Elite Domain Name" einen hochinformativen, kostenlosen Ratgeber zum freien Download zur Verfügung.

Jede Website braucht einen Namen - auf dieser simplen Ausgangsthese beruhen Steve Babas Überlegungen. Auf 50 Doppelseiten des im beliebten .pdf-Format veröffentlichten eBooks beschäftigt er sich ausschliesslich mit den Fragen rund um Methodik der Wahl der richtigen Domain. Nach einigen einführenden Erläuterungen legt Baba zunächst die Kriterien fest, welche eine gute Domain erfüllen muss: Einprägsamkeit, Image, geringes rechtliches Risiko und Preis. Dann zeigt er Strategien auf, wie man bei der Wahl einer Domain in geordneten Bahnen vorgehen sollte. Dabei verschweigt er nicht, dass alle bekannten Strategien durchaus ihre Schwächen haben. Ob generische Domains, Phantasiebegriffe, zusammengesetzte Wörter, Abkürzungen, Bindestrich, Tippfehler oder Singular-Plural-Problem - das Buch lässt kaum einen Aspekt aus. Auch weshalb die Entscheidung für eine bestimmte Top Level Domain sehr gut überlegt sein will, erklärt Baba anschaulich.

Breiten Raum nimmt die Darstellung des Domain-Handels ein, einschließlich der Aufzählung versteckter Tricks bei Domain-Auktionen und der Verhandlungen rund um eine Domain. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Werken verdeutlicht Baba, dass es wenig Hoffnung gibt, dass die gesuchte Domain tatsächlich noch frei ist.
Wenn man sich aber einmal für eine bestimmte Domain entschieden hat, sollte man alles daran setzen, sie auch zu erhalten. Hier können die praktischen Hinweise von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum Kauf als wertvoller Ratgeber dienen.

Wer technische oder rechtliche Ausführungen sucht, wird in diesem Buch sicher nicht fündig. Baba versucht aber auch gar nicht erst, diese Bereiche zu streifen, sondern bleibt seinem Thema treu. Anfänger wie Profis finden in Babas Werk eine kompakte und übersichtliche Zusammenstellung aller wesentlichen Faktoren für die Domain-Wahl, auch wenn man sich an mancher Stelle mehr Tiefgang gewünscht hätte. Da Baba sein Buch mit zahlreichen Beispielen spickt und sie in seine Ausführungen miteinfließen lässt, wirkt die Darstellung kurzweilig und lebendig. Alles in allem ein nützlicher Ratgeber, der in einer realen Bibliothek wohl oft vergriffen wäre.

Das eBook "How to Select & Buy an Elite Domain Name" können Sie hier kostenlos downloaden:

http://www.seemly.com/book.pdf

Quellen: selfseo.com, Domain-Newsletter

Mittwoch, 7. November 2007

Portal mit rechtssicherer Gestaltung innovativer Lehrformen

Hochschulen, die multimedial gestützte Lehrformen konzipieren oder gar virtuelle, internetgestützte Lehrveranstaltungen durchführen steht mit "Universität Lernstadt" ein Wissensportal zur Verfügung, mit dem die rechtssichere Gestaltung innovativer Lehrformen unterstützt wird. Der Zugang zu dem Wissensportal ist unter der Internetadresse www.uni-lernstadt.de nach einer Anmeldung möglich. Geboten werden juristische Fachinformationen, die auch für Laien verständlich sind. Darüber hinaus können Gesetzestexte, Urteile im Volltext und Fachlexika eingesehen sowie Literaturhinweise und Mustertexte abgerufen werden.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Bildungsforscher entwickeln Open Source Software fuer E-Learning

Open Source (freie) Software macht den grossen Softwarekonzernen zunehmend Konkurrenz. Nicht nur Linux nimmt Microsoft im Bereich der Serveranwendungen zunehmend Marktanteile ab, auch für E-Learning im Bildungsbereich sind solche Programme interessant. Es gibt zwar schon eine Vielzahl von Open Source Programmen für das Lernen am PC oder im Internet. "Doch die Qualität der Programme entspricht in vielen Fällen noch nicht den Anforderungen der Bildungsexperten", so Joachim Dittrich, Forscher am Institut Technik und Bildung der Universität Bremen. Vor kurzem trafen sich in Bremen Computer- und Bildungsexperten aus neun europäischen Staaten, um die Vor- und Nachteile von Software mit frei verfügbarem Programmcode für den Bildungsbereich zu diskutieren. Bereits beim Auftakt-Workshop des von der Europäischen Union geföderten Projekts "Special Interest Group on Open Source Software in Education in Europe" (SIGOSSEE) wurde der Aufbau einer offenen Interessengemeinschaft zur Förderung von freier Software im Bildungsbereich beschlossen.

Ziel des Projekts ist es, über die Plattform www.ossite.org im Internet ExpertInnen aus verschiedenen Ländern zusammen zu bringen, die mithelfen Lösungen für ein virtuelles Klassenzimmer im Web zu kreieren. Der Vorteil der freien Software ist, dass viele Interessenten an dem Projekt beteiligt werden können. Alle arbeiten mit den gleichen Ressourcen und könen ihre Ergebnisse problemlos untereinander austauschen. Ist das Grundprogramm einmal fertig, könen spezielle Ergänzungen und Veränderungen von den Anwendern oder beauftragten Softwareentwicklern vorgenommen werden. Interessenten können den Stand des Projekts über die Website verfolgen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com


Montag, 15. Oktober 2007

Spam effektiv bekämpfen

Durch den Missbrauch Hunderttausender infizierter Rechner besteht das Mailaufkommen im Internet heutzutage schon Schätzungen zufolge aus bis zu 90 % an Spam. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun eine Studie erstellt, die sowohl technische wie juristische Fragen erörtert. Wer sich umfassend über effektive Antispam- Strategien informieren möchte, sollte sich den kostenlosen Leitfaden des BSI anschauen, der als PDF (2 MB) zum Download bereitsteht.

Download der BSI-Studie zu Antispam-Strategien: http://www.bsi.bund.de/literat/studien/antispam/antispam.pdf


Montag, 1. Oktober 2007

Rechtliche Hinweise zum Registrieren einer Domain

Obwohl viele gute Domain-Namen mit einem Bezug zu E-Learning schon vergeben sind (wie z.B.: learnabit.com ;-) ), gibt es noch genug interessante Wortkombinationen für eigeneWeb Projekte. Um jedoch unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte die rechtliche Seite dabei nicht unberücksichtigt bleiben.

Folgende rechtliche Aspekte sollten bei der Registrierung von neuen Domains beachtet werden:

a) Markenrechtsverletzungen: Eingetragene Marken (§§ 4, 14 MarkenG), soweit sie prioritaets aelter sind und die registrierte Domain im geschaeftlichen Verkehr genutzt wird, gewaehren dem Inhaber des Markenrechts bessere Rechte als dem Inhaber der geschaeftlich genutzten UmlautDomain. Wird die Domain nicht im geschaeftlichen Verkehr genutzt, kann, je nach Gericht, doch ein Freigabeanspruch durchgesetzt werden. Prioritaetsaeltere Geschaeftsbezeichnungen und Werktitel (§§ 5, 15 MarkenG) generieren nicht nur Ansprueche aus dem Markenrecht, die grundsaetzlich nur bei einer geschaeftlichen Nutzung der Domain greifen, sondern auch aus dem Namensrecht (§ 12 BGB), so dass es auf eine Nutzung im geschaeftlichen Verkehr nicht ankommt. Auch privat genutzte Domain-Namen sind damit angreifbar.

b) Namensrechtsverletzungen: Zur Nutzung von "Namensdomains" sind im Grunde nur die Namenstraeger berechtigt. Unter Gleichnamigen gilt das Prinzip "first come, first served". Ausnahmen gelten lediglich fuer bekannte oder beruehmte Namen. Hier sind keine Unterschiede zu den bekannten Regeln zu erwarten. Unklar ist allerdings, was sich mit der Einfuehrung korrekter Schreibweisen entwickelt. Muss Herr Schlueter (mit Umlaut) jetzt die Domain schlueter.de an Herrn Schlueter (ohne Umlaut) herausgeben, weil die korrekte Schreibweise des Namens als Umlaut-Domain registrierbar ist?

c) Unlauterer Wettbewerb: Die Registrierung von Gattungsdomains birgt die Gefahr, als Trittbrettfahrer ins Visier des Inhabers einer "normalen" Domain wie klingeltoene.de zu kommen. Sollte die aehnliche Domain im geschaeftlichen Verkehr genutzt werden, ergeben sich Unterlassungsansprueche wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens und Verstoss gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Aber selbst wenn ein Konkurrent die Domain lediglich registriert (und nicht nutzt), damit der Konkurrent mit der "alten" Domain die neue Umlautversion nicht registrieren und nutzen kann, entsteht ein Anspruch wegen sittenwidriger Behinderung nach dem UWG. Wer aber auf der Domain eine private Seite eroeffnet (und kein Konkurrent ist), sollte nichts zu befuerchten haben. Nicht vergessen darf man jedoch, dass der BGH sich in seiner Entscheidung mitwohnzentrale.de gegen die Monopolisierung von Gattungsbegriffen durch einen Anbieter ausgesprochen hat. Ob man bereits von einer Monopolisierung sprechen kann, wenn ein Anbieter eine Gattungsdomain sowohl als Umlaut als auch als "Normaldomain" registriert hat, darf bezweifelt werden. Kommen aber noch zahlreiche Registrierungen unter anderen Top Level Domains hinzu, koennte die diffuse Einschaetzung des BGH greifen.

Quelle: Domain-Newsletter #192, ISSN 1616-0908

Dienstag, 25. September 2007

Wayback Machine - Das Internet-Archiv

Das Internet gilt allgemein als das schnelllebigste Medium der Welt. Das Zitieren von Einzelseiten in Publikationen macht kaum Sinn, da Informationen auf Websites jederzeit verschoben, verändert oder gelöscht werden können. Für Abhilfe könnte jedoch das gemeinnützige Projekt archive.org sorgen.

Zu den wichtigsten Werkzeugen, um die Historie einer Website festzuhalten, zählt inzwischen deren "Wayback-Machine". Dank eines Archives von über 40 Milliarden Webseiten können Änderungen rund um eine Domain kostenlos verfolgt werden. Nach Eingabe der Domain erhält man einen stichpunktartigen Index mit historischen Momentaufnahmen von Webseiten.

Wer es etwas kleiner möchte, dem sei die "Google Cache"-Funktion der beliebten Suchmaschine empfohlen. Nach Eingabe des Suchbegriffs erscheint nicht nur eine Trefferliste, sondern zu jedem Link auch ein Verweis auf "Im Cache". Dort erhalten die AnwenderInnen einen Blick in die Vergangenheit, wie die gewünschte Seite aussah, als sie von Google in