Mittwoch, 18. März 2020

Fake-News zum Corona-Virus erkennen

Desinformationen zum Corona-Virus bzw. zur -Pandemie werden über die üblichen Kanäle wie Kettenbriefe, private Nachrichten in Messenger-Diensten und Facebook-Meldungen verbreitet.
Diese Falschinformationen auch als solche zu erkennen, dabei helfen die folgenden empfehlenswerten Initiativen weiter:

https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/03/17/coronavirus-faktenchecks-diese-behauptungen-hat-correctiv-geprueft

https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/03/05/richtig-berichten-und-informieren-correctiv-tipps-zum-umgang-mit-dem-neuartigen-coronavirus

https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/03/18/coronavirus-warum-die-aussagen-von-wolfgang-wodarg-wenig-mit-wissenschaft-zu-tun-haben

https://www.verein-mimikama.at/ueber-uns/

https://www.verein-mimikama.at/video-07-alles-fake-sekundarstufe-ii-14-19j/


Infopaket zum Coronavirus des österr. Jugendrotkreuzes: https://www.gemeinsamlesen.at/corona



Fakten aus erster Hand:

Sozialministerium: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).htm

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft & Forschung:
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona.html

FAQ der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (=AGES):
https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

Infoseite der WHO: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Übersichtskarte (betrieben von der John-Hopkins-Universität) der bestätigten mit COVID-19 infizierten, geheilten und verstorbenen Personen weltweit: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6


 

Freitag, 4. Oktober 2019

NoPhish - Das kostenlose Anti-Phishing Training

Der Begriff Phishing steht für den Versuch, mit Hilfe von gefälschten Nachrichten und Webseiten an verschiedene Daten von Internetnutzern zu gelangen. Dabei kann es sich um Passwörter, Konto- und Kreditkartendaten oder Transaktionsnummern (TANs) handeln. Sie werden von den Internetbetrügern missbraucht um sich zu bereichern oder auch mit dem Ziel der Industriespionage.

NoPhish ist ein Lernkonzept, das auf Basis von drei Ansätzen vermittelt, wie Phishing-Angriffe erkannt werden können: Sensibilisierung für das Thema Phishing, Wissensvermittlung, und Anwendung des erworbenen Wissens. Materialien, Übungen und interaktive Tools, die unabhängig voneinander oder auch zusammen eingesetzt werden können, befähigen die Nutzerinnen dazu, Phishing-Angriffe besser zu erkennen und so ihre IT-Sicherheit zu verbessern -  am heimischen PC bzw. Smartphone wie auch am Arbeitsplatz:
  • Android App - Lernspiel für das Smartphone
  • Online Training - Lernspiel zur Nutzung im Browser
  • Schulungsunterlagen - für Seminare sowie zum Selbststudium
  • Flyer - enthält die wichtigsten Regeln zur Erkennung von Phishing
  • Infokarte - knappe Darstellung wichtiger Informationen
  • Poster - die Grundregeln zur Phishing-Erkennung im Großformat zum Aufhängen
 Die Materialien können kostenlos von der Webseite der Forschungsgruppe SECUSO (Security • Usability • Society) heruntergeladen werden: https://secuso.aifb.kit.edu/642.php

Montag, 16. September 2019

Die Gapminder-Stiftung


Die Gapminder-Stiftung wurde von Hans Rosling, Professor für Internationale Gesundheit am schwedischen Karolinska Institut, zusammen mit seinem Sohn Ola Rosling und seiner Schwiegertochter Anna Rosling Rönnlund gegründet. Gapminder hat die Software Trendalyzer entwickelt, die (internationale) Statistiken verständlicher sowie interaktiv (und bei Bedarf animiert) darstellt. Das Ziel ist die Förderung einer auf Fakten beruhenden Sicht der Welt durch den verstärkten Einsatz und das Verständnis frei zugänglicher öffentlicher Statistiken. Auch die Grafiksoftware selbst steht allen kostenlos (auch für die Offline-Nutzung mit eigenen Daten) zur Verfügung.
Das Datenmaterial von Gapminder stammt zum größten Teil von Unterorganisationen der UNO.

Die durch Gapminder unterstützten Vorlesungen und Präsentationen von Hans Rosling haben viele Auszeichnungen gewonnen und können unter den beiden folgenden Links abgerufen werden:

http://www.gapminder.org/answers/
http://www.gapminder.org/videos/

Etliche der veröffentlichten Präsentationen sind sehr für den Enstaz im Unterricht zu empfehlen, ebenso wie der Einsatz der Visualisierungs-Software Trendalyzer selbst.

2007 hat Google Trendalyzer - mit dem Ziel, Teile davon in eigene Produkte zu integrieren - aufgekauft und als Open Source Software frei verfügbar gemacht.

Hans Rösling ist am 7. Februar 2017 an Pankreaskrebs verstorben.

Zu den Gapminder-Tools (Trendalyzer): https://www.gapminder.org/tools/





Quellen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/hans-rosling-der-regisseur-der-zahlen-a-680116.html (Archive: http://www.webcitation.org/6wMhSXtCF | http://archive.is/2018.01.10-115452/ | https://perma.cc/BA5K-HHSC )

Dienstag, 27. August 2019

Das famose Internet Archive :-) und die Wayback Machine

Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, welches 1996 ins Leben gerufen wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht und stellt kostenfrei eine gigantische Menge von Filmen, Tonaufnahmen, Momentaufnahmen von Webseiten, Usenetbeiträgen, Büchern und Software zur Verfügung. Eine Sicherungskopie der Daten von San Francisco befindet sich in der Bibliothek von Alexandria.

Zum Archiv gehört auch die Wayback Machine („Internet-Zeitmaschine“, siehe den Beitrag weiter unten), mit der man die gespeicherten Webseiten in verschiedenen Versionen abrufen kann. Der Gesamtumfang beträgt derzeit etwa 85 Milliarden Seiten.
Problematisch an der Wayback Machine ist, dass auch Inhalte erhalten bleiben, die die Autorinnen evtl. nicht mehr vertreten. Auch rechtswidrige Inhalte, etwa üble Nachreden (oder bspw. Lehrer-Bashing durch Schülerinnen), werden über Jahre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In dem so genannten Million Book Project werden durch das Internet Archive Bücher, die durch das Ablaufen des Copyrights oder aus anderen Gründen gemeinfrei geworden sind, digitalisiert und in den Dateiformaten DjVu, TIFF und PDF zum Download zur Verfügung gestellt.

Das Internet Archive darf auch Computer-Software oder -Spiele mit der Absicht der Erhaltung speichern, wenn die Originalhardware, -formate oder -technologie veraltet sind.

Das Archiv hat eine geschätzte Größe von drei Petabyte und wächst um ca. 20 Terabyte pro Monat. Das Archiv ist vom Bundesstaat Kalifornien seit Anfang Mai 2007 offiziell als Bibliothek anerkannt. Für Lehrende und Studierende ist das Internet-Archive *die* Quelle für gemeinfreie (kein Copyright) Filme, Tonaufnahmen, Texte etc.

Diese Materialien sind ein ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für das Erstellen von Lehrmaterialien, für die Illustration von Publikationen, für Referate und Hausarbeiten etc.

URL: http://www.archive.org


Die Wayback Machine

Das Internet gilt allgemein als das schnelllebigste Medium der Welt. Das Zitieren von Einzelseiten in Publikationen macht kaum Sinn, da Informationen auf Websites jederzeit verschoben, verändert oder gelöscht werden können. Für Abhilfe könnte jedoch die Wayback Machine des gemeinnützigen Projekt s archive.org sorgen.
Zu den wichtigsten Werkzeugen, um die Historie einer Website festzuhalten, zählt inzwischen deren "Wayback-Machine". Dank eines Archives von über 85 Milliarden Webseiten können Änderungen rund um eine Domain kostenlos verfolgt werden. Nach Eingabe der Domain erhält man einen stichpunktartigen Index mit historischen Momentaufnahmen von Webseiten.

Wer es etwas kleiner möchte, dem sei die "Google Cache"-Funktion der beliebten Suchmaschine empfohlen. Nach Eingabe des Suchbegriffs erscheint nicht nur eine Trefferliste, sondern zu jedem Link auch ein Verweis auf "Im Cache". Dort erhalten die AnwenderInnen einen Blick in die Vergangenheit, wie die gewünschte Seite aussah, als sie von Google indexiert wurde. Auch so lassen sich gelöschte Internetauftritte komfortabel rekonstruieren.


URL: https://archive.org/web/

 

Quellen: archive.org, arb-forum.com, wsj.com


Sonntag, 7. Juli 2019

Kostenlose visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche

Scratch ist eine kostenlose visuelle Programmiersprache mit dem Ziel, NeueinsteigerInnen – besonders Kinder und Jugendliche – mit den Konzepten der Computerprogrammierung vertraut zu machen und ihnen die Erstellung eigener Spiele, Videos und Multimediaanwendungen zu ermöglichen. Scratch wurde von einem Forschungsteam der Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab entwickelt.
In Scratch können alle interatven Objekte, Grafiken und Töne leicht von einem in ein anders Program gezogen und neu kombiniert werden. Dadurch erhalten AnfängerInnen sehr schnell Erfolgserlebnisse die zum tieferen Einstieg motivieren.
Scratch wird weltweit in verschiedensten Schulformen und Unterrichtsveranstaltungen eingesetzt. Durch die mit Scratch verbundene interaktive Internetplattform hat sich eine schnell wachsende Gemeinschaft von ProgrammieranfängerInnen, SchülerInnen und PädagogInnen gebildet, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen, ihre Kreativität und Programmierkenntnisse zu entwickeln.
Die Entwicklungsumgebung kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. Die mit Scratch erstellten Programme können direkt aus der Entwicklungsumgebung in einen persönlichen Benutzerbereich der Scratch-Homepage hochgeladen werden. Dort können die Programme von anderen Mitgliedern der Scratch-Community genutzt, kommentiert und zum Lernen und zur Weiterentwicklung heruntergeladen werden. Zur Ausführung direkt im Internetbrowser dient ein Java-Interpreter, der sogenannte Scratch-Player.

URL:
Scratch Homepage
Deutsche Übersetzung der Anleitung zu Scratch
Scratch im Unterricht für Jahrgangsstufe 7,auf Digitale Schule Bayern


Quellen: CT, Wikipedia

Dienstag, 18. Juni 2019

Empfehlenswerte Unterrichtsmaterialien zum Thema Neue Medien

Das klicksafe-Lehrerhandbuch
Das klicksafe-Handbuch "Knowhow für junge User" ist eine praxisnahe Einführung in die weiten Felder der Online- und Netzkommunikationen. Aufbauend auf dem Konzept und den Erfahrungen der klicksafe-Lehrerfortbildungen bietet es für Lehrende und Multiplikatorinnen eine Fülle von sinnvollen Hilfestellungen und praxisbezogenen Tipps für den Unterricht. Entscheidend ist, dass die Einheiten leicht verständlich sind und eine vorherige Schulung oder Fortbildung nicht notwendig ist.


Zusatzmodule zum klicksafe-Lehrerhandbuch
Die Zusatzmodule erweitern in regelmäßigen Abständen das Themenspektrum der Basisversion des Lehrerhandbuchs und erschließen neue und aktuelle Themenbereiche.


Saferinternet
unterstützt vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Zu den Unterrichtsmaterialien.


Mimikama
Mimikama und das Bildungsministerium stellen für Schülerinnen im Alter von 10-14 Jahren und 14-19 Jahren sowie Pädagoginnen Unterrichtsmaterial zur Verfügung, welches aus einer Videoreihe sowie dazugehörigen Arbeitsblättern besteht. Mit diesen digitalen Lerninhalten wird eine Offensive gegen Fake-News, Cybermobbing u.v.m. gestartet: https://www.mimikama.at/digitaler-lerninhalt/


Unterrichtseinheiten zu Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter
Die Unterrichtsmaterialien wurden für den Einsatz in Jahrgang 10 des Sekundarbereichs I/BBS sowie für den Sekundarbereich II entwickelt und sind in jeweils drei Themenmodule gegliedert die sich mit den folgenden Themen befassen:

  •     Einschätzung von bekannten Quellen und Förderung der Quellenkritik
  •     Irreführung durch Manipulation und Unwahrheiten im Internet
  •     Extremistische Inhalte im Netz
Zu den Unterrichtsmaterialien: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=9892



Durchleuchtet, analysiert und einsortiert - Hochspannende Studie zum Thema „Kommerzielle digitale Überwachung im Alltag“

Was sich aus unseren Einkäufen, Telefonaten und Facebook-Likes berechnen lässt. Wie tausende Unternehmen heimlich unser Alltagsverhalten überwachen, uns penibel einordnen und bewerten – und unsere intimsten Details an Handel, Versicherungen, Finanz- und Personalwirtschaft verkaufen. Und: Was passieren muss.

Erfassung, Verknüpfung und Verwertung persönlicher Daten im Zeitalter von Big Data: Internationale Trends, Risiken und Herausforderungen anhand ausgewählter Problemfelder und Beispiele. Eine Studie von Cracked Labs im Auftrag der österreichischen Arbeiterkammer, Wien:
http://crackedlabs.org/studie-kommerzielle-ueberwachung


Data Dealer, das "Serious Game" zum Thema Privatsphäre und Datenschutz

Passend zur obigen Studie empfiehlt sich im Unterricht der Einsatz des "Serious Games" Data Dealer. Das vielfach ausgezeichnete kritisch-edukative Online-Spiel, widmet sich mit Witz und Ironie den brisanten Themen Überwachung, Datenschutz und persönliche Daten im digitalen Zeitalter: https://datadealer.com/de 

Dienstag, 7. Mai 2019

OER = Open Educational Resources in der Schule

OER, „Open Educational Resources“ also Offene Bildungsressourcen sind Bildungsmaterialien und -software, die offen lizenziert sind. Das bedeutet, solche offenen Bildungsressourcen stehen nicht nur kostenfrei im Web zur Verfügung, sondern dürfen auch für Unterricht und Forschung genutzt, modifiziert und wiederveröffentlicht werden.

Gerade in der Schule wird das Thema frei verfügbarer Unterrichtsmaterialien immer wichtiger und bringt grundlegende Veränderungen beim Lernen und Lehren – auch bei den Materialien, mit denen gelernt und gelehrt wird.

Die Informationsstelle OER (OERinfo) ist ein themenspezifisches Online-Portal, das für die Öffentlichkeit und fachliche Zielgruppen (wie bspw. Lehrerinnen) umfassende Informationen zum Thema OER zur Verfügung stellt. Ziel ist die breite Sichtbarmachung von OER und die Ansprache von neuen Zielgruppen. Der aktuelle Kenntnisstand soll für die Praxis aufbereitet, Informationen zu Best-Practice-Beispielen gebündelt und die Vielfalt vorhandener Initiativen abgebildet werden.

OER und was man damit in der Schule machen kann: Um die einzelnen Aspekte rund um das Thema möglichst übersichtlich zugänglich zu machen, wurde das Angebot auf OERinfo in thematische Kapitel geordnet, die man über die Navigation im oberen Bereich der Website erreicht: OER einführen, OER finden, mit OER lernen und lehren, aber auch OER herstellen, OER managen – Best practices und über OER forschen: https://open-educational-resources.de/dossierseite/?praxis=allgemein&bereich=schule

  
Das OER-Buch von Jöran Muuß-Merholz: "Freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen" zeigt schnelle Wege zu digitalen Materialien, die technisch einfach und rechtlich sauber genutzt werden können. Open Educational Resources helfen dabei, Unterrichtsmaterialien differenzierter und rechtssicher zu gestalten – und sind gleichzeitig vielfältig und kostenlos.

Als erstes reguläres Buch für Lehrerinnen wird das OER-Buch auch konsequent als OER angeboten: Es steht nicht nur unter einer freien Lizenz, sondern auch das Manuskript kann in einer bearbeitbaren Vollversion heruntergeladen werden (Word und Libre Office)!. Außerdem gibt es das komplette Buch im PDF: https://www.was-ist-oer.de/materialien/


OERhörnchen für die Schule

Lehr- und Lernmaterialien unter freier Lizenz im deutschsprachigen Raum zu finden ist nicht ganz einfach. Das World Wide Web gleicht dem hektischen Großstadtschungel, durch den sich auch manche Eichhörnchen bewegen müssen auf der Suche nach Futter. Das OERhörnchen soll die Suche nach Inhalten unter freier Lizenz als kleines Werkzeug vereinfachen: https://oerhoernchen.de/suche


OERhörnchen für die Hochschule

In einer Beta-Version gibt es mittlerweile auch ein OERHörnchen für die Hochschule: https://beta2.oerhoernchen.de/hochschule

Ein Beispiel für eine konkrete OE-Unterrichtseinheit:Plakatgestaltung und Sketchnotes:
In dieser kurzen Unterrichtsreihe lernen die Schülerinnen Techniken kennen, um ihre Plakate attraktiver und übersichtlicher zu gestalten.
https://www.sek-andelfingen.ch/zeichnen/visualisieren


Unterrichtsideen des Zentrum polis

Die Online-Datenbank des österreichischen "Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule" (www.politik-lernen.at) bietet über 300 Unterrichtsbeispiele, Stundenbilder und im Unterrichtsalltag umsetzbare Projektideen und wird laufend aktualisiert und erweitert. Die Einträge können nach Thema und Schulstufe sortiert werden. Darüber hinaus steht eine Stichwortsuche zur Verfügung:
https://www.politik-lernen.at/site/praxis/unterrichtsideen



Donnerstag, 18. April 2019

Programmieren lernen mit dem BBC Micro:Bit

Der BBC micro:bit ist ein preiswerter (ca. 17 Euro) Einplatinencomputer, der von der British Broadcasting Corporation (BBC) entwickelt und vorgestellt wurde. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Schulbildung im Bereich der Informationstechnik. Das Gerät ist als Einplatinencomputer realisiert und kann mittels verschiedener webbasierter Entwicklungsumgebungen programmiert werden.

Der BBC Micro:Bit erlaubt den schnellen Einstieg in die hardwarenahe Programmierung ohne komplizierte Entwicklungsumgebungen und Programmieradapter und ist deshalb für Kinder und Jugendliche für die ersten niederschwelligen Erfahrungen mit Programmierung ideal.


Seit September 2018 ist das (österreichische)  Schulbuch "Digitale Bildung in der Sekundarstufe – Computational Thinking mit BBC micro:bit" verfügbar – sowohl als gedrucktes Buch, als auch als PDF-Datei, die kostenlos vom zugehörigen Wiki heruntergeladen werden kann: https://microbit.eeducation.at/index.php/Hauptseite

Das Buch ist unter einer offenen Creative Commons Lizenz veröffentlicht: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de



Quellen: https://microbit.org/de/, de.wikipedia.org,  

Donnerstag, 7. März 2019

Kabu, die Info-App und KABUs Zeltplatzabenteuer - Rätselbuch und Arbeitsblätter für Grundschulkinder


„KABUs Zeltplatzabenteuer“ ist ein kleines Taschenbuch, in dem Kinder die Geheimnisse des Internets auf spielerische Weise entdecken können. Der Zeltplatz soll dabei die Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft abbilden.

Für Grundschulen stehen Arbeitsblätter mit KABU zum kostenlosen Download bereit. Alle Rätsel und Aufgaben aus dem Buch sind hier noch einmal als Kopiervorlagen aufbereitet.

 Link zum Download: https://www.studioimnetz.de/projekte/kabu/materialien/

Quelle: https://www.studioimnetz.de


Kabu, die Info-App für Kinder

KABU ist eine kostenlose und werbefreie App, die Inhalte für Kinder im Grundschulalter unterhaltsam und lehrreich aufbereitet. KABU wurde von einem medienpädagogischen Team konzipiert und vermittelt Wissen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien, informiert kindgerecht über spannende Themen und hält kurzweilige Rätselspiele bereit.

Das Motto lautet: „von Kindern für Kinder“. Die Beiträge werden von einer Kinderredaktion unter pädagogischer Anleitung erstellt.
Die regelmäßig erscheinenden Inhalte sind in sechs Kategorien eingeteilt:
  • Tipps und Tricks“ liefert Ideen und Anregungen, beispielsweise für die sichere Mediennutzung.
  • Spiel und Quiz“ - digitale Spiele und analoge Spielideen.
  • Mach mit“ regt in Form von Umfragen oder Abstimmungen die Beteiligung der Kinder an.
  • Wissenswertes“ hält spannende Informationen zu interessanten Themen bereit.
  • Medientipps“ präsentiert empfehlenswerte Apps, Bücher, Spiele oder Websites.
  • Kreatives" gibt Ideen zum Basteln, Malen und Gestalten.
 Link zum Download: http://kabu-app.de/

Quelle: https://www.studioimnetz.de 

Dienstag, 5. Februar 2019

Open Source Virtualisierungs-Lösung VirtualBox 6.0 erschienen

Das US-Unternehmen Oracle hat die finale Version von VirtualBox 6.0 veröffentlicht. VirtualBox ist eine Virtualisierungssoftware für Linux, Windows, und Mac OS X als Wirtssystem und 32-Bit- und 64-Bit-x86-Systeme als virtuelle Maschinen. Als Gastsysteme werden eine Reihe von Betriebssystemen für die x86-Architektur unterstützt. VirtualBox 6.0 kann eine virtuelle Maschine mit bis zu 32 Prozessoren zur Verfügung stellen.

Die Einrichtung einer virtuellen Maschine ist schon mit ein paar Mausklicks möglich, meist kann man die angebotenen Einstellungen übernehmen. Alles was man braucht ist ein bootfähiges Medium mit einem Betriebssystem darauf, das man installieren möchte. Das kann eine Windowsversion sein, aber auch eine Linux-Distribution. So kann man sich quasi nebenbei zum Beispiel das neue Windows 10-Update ansehen oder einen Blick auf das empfehlenswerte Ubuntu oder eine andere Linux-Distribution werfen, ohne neue Partitionen erstellen oder am Boot-Manager basteln zu müssen. Die Installation eines neuen Betriebssystems läuft genauso wie auf einem "richtigen" PC.

Früher waren zwei unterschiedliche Ausgaben in unterschiedlichen Lizenzen verfügbar: xVM VirtualBox mit allen Funktionen unter einer proprietären Lizenz, welche für persönliche Zwecke sowie zu jeglicher Verwendung in Bildungseinrichtungen kostenfrei genutzt werden durfte, und VirtualBox Open Source Edition, welcher einige Funktionen fehlten und die unter der GNU General Public License stand.

Ab Version 4.0 vom Dezember 2010 stellt Oracle nur noch eine unter der GPL stehende Edition zur Verfügung, die in etwa der früheren Open Source Edition entspricht und mit Modulen erweitert werden kann (Lediglich der Funktionsumfang wurde um USB-1.1-Unterstützung erweitert). Die Funktionen der proprietären Version sind nun in das Modul Oracle VM VirtualBox Extension Pack ausgelagert, welches wieder unter der PUEL (= Personal Use and Evaluation License) steht. Für einen Wechsel zwischen beiden Versionen muss daher lediglich das Zusatzpaket installiert bzw. entfernt werden.

VirtualBox 6.0 ist ab sofort zum Download für Windows, MacOS X, Linux und Solaris verfügbar.

URL: www.virtualbox.org
Quellen: derstandard.at, Wikipedia.org

Montag, 14. Januar 2019

Wirtschaftsunterricht lebendig und praxisnah gestalten - Handelsblatt macht Schule und mehr

Seit dem Schuljahr 2003/04 unterstützt die Handelsblatt GmbH Lehrerinnen von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen bei ihren Lehraufträgen. Dazu werden kostenlos aktuelle Unterrichtsmaterialien und Handelsblatt-Exemplare in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Der Wirtschafts(-informatik)-Unterricht kann damit aktuell und spannend gestaltet und bei den Schülerinnen Interesse und Verständnis für ökonomische Zusammenhänge geweckt werden. Alle Materialien sind kostenlos und frei zugänglich.

Unterrichtseinheiten
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sind bislang die umfangreichen Unterrichtseinheiten "Unternehmen und Strukturwandel" , "Wirtschaft und Recht" und "Globalisierung" erschienen. Nach der Neuauflage der Unterrichtseinheit zum Thema "Finanzielle Allgemeinbildung", wurde nun auch die Unterrichtseinheit zum Thema "Unsere Wirtschaftsordnung" neu aufgelegt. Alle Unterrichtseinheiten können Lehrerinnen und Lehramtsstudentinnen auch kostenlos in einer Printfassung bestellen.

Die Unterrichtseinheiten von Handelsblatt macht Schule wurden ausgezeichnet mit dem Comenius-EduMedia-Siegel für inhaltlich und gestalterisch herausragende didaktische Multimedia-Produkte im Bildungsbereich.

Zu den Unterrichtseinheiten: https://www.handelsblattmachtschule.de/angebote/unterrichtseinheiten.html

Infografiken und Arbeitsblätter
Hintergrundinformationen, aktuelle Arbeitsblätter sowie Infografiken der letzten Woche aus dem Handelsblatt. Mithilfe dieser Materialien können aktuelle Wirtschaftsthemen unkompliziert in den Unterricht eingebunden werden: https://www.handelsblattmachtschule.de/angebote/wirtschaft-aktuell/infografik.html


Aktuelle Einzelartikel (Deutsch und Englisch)
Einzelartikel im PDF zu aktuellen Themen inklusive der englischen Übersetzung. Zu den meisten Artikeln werden Informationen zur Verortung im Unterricht gegeben.
https://www.handelsblattmachtschule.de/angebote/newcomer/einzelartikel


Orange by Handelsblatt 
versucht Schülerinnen und Studierende für aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu begeistern. Orange-Autorinnen erklären komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache, ordnen ein und bieten eine Meinung an.
https://orange.handelsblatt.com/themen


Weitere Quellen für empfehlenswerte Unterrichtsmaterialien: 

Das Internetportal „Wirtschaft und Schule” unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei der Vorbereitung ihres Unterrichts zum Thema Wirtschaft und bietet ihnen die Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Ereignisse und deren Hintergründe zu informieren. Dazu stellt die Internetseite Unterrichtsmaterialien, aktuelle redaktionelle Beiträge und weitere Angebote – zum Beispiel Exkursionsvorschläge und Literaturtipps – kostenlos zur Verfügung:
http://www.wirtschaftundschule.de/unterrichtsmaterialien/

Wirtschaft verstehen: In einer der größten Materialiendatenbanken bietet wigy Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblätter, Filme und vieles mehr für den Wirtschaftsunterricht. Täglich kommen didaktisch aufbereitete Materialien für den tagesaktuellen Einsatz hinzu:
https://www.wigy.de/onlinepool-unterrichtsmaterial.html


Unterrichtsmaterialien zu Kryptowährungen im Allgemeinen und Bitcoins im Speziellen:

Einführungen zum Thema: https://orange.handelsblatt.com/suche?q=%23Kryptow%C3%A4hrung

Im Suchfeld bitte "Bitcoins" eingeben: https://www.wigy.de/onlinepool-unterrichtsmaterial.html

Infografik zu Bitcoins: https://www.handelsblattmachtschule.de/fileadmin/PDF/Sonstiges/Infografik-pdfs/Bitcoin_Seiten_32_33_Handelsblatt_2017-09-01.pdf

Bitcoin-Euro-Kurs: http://www.finanzen.at/devisen/bitcoin-euro-kurs

Distribution of Bitcoin Wealth: https://howmuch.net/articles/bitcoin-wealth-distribution
(Archivierte Version vom 11.1.2018: http://www.webcitation.org/6wOEKUlLQ)

Bitcoin & Co FAQ: http://derstandard.at/2000071879884/Die-ersten-Schritte-zu-Bitcoin-und-Co-Was-es-zu
(Archivierte Version vom11.1.2019: http://www.webcitation.org/6wOEaYrLu)

Ausgewählte Themenportale zu Kryptowährungen:

https://block-builders.de/
https://www.coinpro.ch/news/
https://blockchainwelt.de

Freitag, 7. Dezember 2018

Ratgeber zum Thema Infografiken

Das Online-Magazin Deutsche-Startups.de stellt einen praktischen Ratgeber zur Verfügung, der erklärt, was eine Grafik zu einer Infografik macht und schlägt 14 Arbeitsschritte zur erfolgreichen Infografik vor: http://www.deutsche-startups.de/2013/07/23/wie-erstellt-und-verbreitet-man-eine-infografik/

Quelle: www.learningwaves.unisg.ch

Donnerstag, 15. November 2018

Sprachaustausch zwischen Jung und Alt


Brasilianische Schülerinnen, die ihr gesprochenes Englisch verbessern wollen, sprechen über ein Web-Konferenz-System mit amerikanischen Seniorinnen in einem Altenheim, die sich über den Kontakt freuen.
Quelle: www.adweek.com, www.aback-blog.ch

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Kostenlose Piktogramm-Sammlung

 Piktogramme bzw. Icons sind für die Illustration von bspw. Arbeitsblättern, Websites oder E-Learning-Inhalten nützlich, doch meist bleibt es beim Blick in eine der Schriftarten aus der Wingdings-Familie, die standardmäßig zusammen mit dem Betriebssystem installiert werden.

Qualitativ wertvoller und darüber hinaus auch noch kostenlos sind die Piktogramme des Noun Projects. Thematisch sortiert und nach Stichworten durchsuchbar finden sich auf deren Seiten tausende hochwertige Symbole für unterschiedliche Einsatzzwecke, allesamt im frei skalierbaren svg-Format gespeichert. Die meisten der Piktogramme stehen unter einer CC-Lizenz, einige sind sogar Public Domain und somit alle kostenfrei einzusetzen.

URL: http://thenounproject.com


Quelle: http://lehrerrundmail.de

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Europe in Maps

Europe in Maps is an extendible website that uses different techniques to depict facts and figures on Europe on a regular basis, applying different technical approaches to diverse contents. Due to a vast number of existing projects illustrating Europe as a "normal" map already in existence, the focus of Europe in Maps is on the visualisation of "strange" maps to overcome conventional patterns of perception.

Source: http://europe-in-maps.eu/

Donnerstag, 27. September 2018

500 kostenlose Strichmännchen-Piktogramme



Fünfhundert kostenlose und frei verwendbare (sowohl in privaten als auch in kommerziellen Projekten) Strichmännchen-Piktogramme können von Noupe.com heruntergeladen werden.

Die Piktogramme liegen als PNG-, PSD- (Photoshop-Format) und SVG-Datei (Vektorgrafik-Format, beliebig vergrößerbar) vor, was für alle Einsatzzwecke genügen dürfte.

Download-Link: http://www.noupe.com/wp-content/uploads/2013/12/human_pictos.zip


Quelle: http://lehrerrundmail.de

Donnerstag, 16. August 2018

Nationalatlas aktuell



In der Online-Zeitschrift Nationalatlas aktuell veröffentlicht das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) alle drei bis vier Wochen einen Beitrag zu einem aktuellen Deutschlandthema - mit hochwertigen Karten, anschaulichen Grafiken, zuverlässigem Datenmaterial und fundierten Analysen von Expertinnen aus der Geographie und benachbarten Disziplinen. Nationalatlas aktuell vermittelt Wissen zur Regionalen Geographie Deutschlands. Im Mittelpunkt stehen dabei die regionale Differenzierung sozialräumlicher Phänomene.


Zusätzlich bietet das IfL unter http://aktuell.nationalatlas.de/category/schule/ didaktisches Material zu Deutschland und Europa für den Geographieunterricht an. Die von Fachlehrerinnen gemeinsam mit dem IfL entwickelten Medien sind als Ergänzung und thematische Vertiefung zu den vorhandenen Lehrmaterialien konzipiert und können frei für den Unterricht genutzt werden.

Im Mittelpunkt steht immer eine thematische Karte, je nach Lehrinhalt ergänzt um Fotos, Satelliten- und Luftbilder, Blockbilder, Grafiken und Tabellen. Begleittexte erläutern Sachhintergründe und Unterrichtsbezüge - die Arbeitsblätter zur Unterrichtsgestaltung runden das Angebot ab.


Quelle: Nationalatlas aktuell

Sonntag, 22. Juli 2018

Der "Information is beautiful" -Award

Jährlich wird in London der renommierte "Information is Beautiful" -Award (in Gold, Silber und Bronze) für hervorragende Visualisierungen bzw. Infografiken in verschiedenen Kategorien wie bspw. "Data Journalism" oder "Interactive Visualization" vergeben.
Mehr als einen Blick wert: Auf der Website sind unter dem Menüpunkt "Showcase" sämtliche Einreichungen, Shortlist-Kandidaten und Preisträger der letzten Jahre dokumentiert.
So wurde 2015 das ZEIT-ONLINE-Projekt Das geteilte Land (A Nation Divided) in der Kategorie "Data Journalism" mit Gold ausgezeichnet. Das "Scrollytelling"-Format zeigt, dass die Unterschiede zwischen Ost und West auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung 1989 in Datensätzen weiterhin erkennbar sind.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Information (in Form von Infografiken) ist schön

Die Website Information is beautiful sammelt Daten zu den unterschiedlichsten Themen und präsentiert diese in unregelmäßigen Abständen hervorragend aufbereitet  in Form von Infografiken in einem Weblog.
Die Daten selbst bezieht das Team um den Begründer der Website - der Journalist David McCandless - aus dem Internet. Am Ende einer Infografik wird jeweils detailliert auf die Quellen verwiesen.

Quelle: heise.de

Mittwoch, 30. Mai 2018

Unterrichtseinheiten zu Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter

Fake News sind kein neues Phänomen. Falsche Informationen wurden bereits zu früheren Zeiten verwendet, beispielsweise im Krieg zu Propagandazwecken. Heute können Fake News aber mithilfe des Internets leichter verbreitet werden und somit viel mehr Menschen erreichen. Fake News können vielerlei Form annehmen und unterscheiden sich dabei in ihrem Ausmaß und ihrer Wirkung. Einige Fake News sollen durch reißerische Überschriften nur die Klickzahlen erhöhen, andere dienen hingegen zur Stimmungsmache in der Bevölkerung. Daher ist es besonders wichtig, dass Fake News auch als solche erkannt werden.

Im Auftrag des  Niedersächsischen Kultusministeriums hat das FWU in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und dem JFF Unterrichtsmaterialien zum Thema Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter erstellt.

Die Unterrichtsmaterialien sind für den Einsatz in Jahrgang 10 des Sekundarbereichs I/BBS sowie für den Sekundarbereich II entwickelt und in jeweils drei Themenmodule gegliedert die sich mit den folgenden Themen befassen:

  •     Einschätzung von bekannten Quellen und Förderung der Quellenkritik
  •     Irreführung durch Manipulation und Unwahrheiten im Internet
  •     Extremistische Inhalte im Netz
Zu den Unterrichtsmaterialien: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=9892

Quelle: Medienberatung Niedersachsen (www.nibis.de)

Mittwoch, 11. April 2018

Iconomix - Lehrmaterialien für den Wirtschaftsunterricht


Iconomix ist ein Bildungsangebot der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Es bietet Lehrmaterialien für den Wirtschaftsunterricht zum kostenlosen Downloaden und Bestellen.

Das Angebot richtet sich an Lehrpersonen der Sekundarstufe II (Mittel- und Berufsfachschulen), die Wirtschafts- und Gesellschaftsfächer unterrichten. Iconomix wird auf Deutsch, Französisch und Italienisch sowie teilweise auf Englisch angeboten.

Konzipiert als Ergänzung zu bestehenden Lehrmitteln, bietet iconomix fachlich fundiertes Unterrichtsmaterial, das regelmäßig gepflegt und aktualisiert wird.

https://www.iconomix.ch/de/unterrichtsmaterial/

Quelle: iconomix.ch

Donnerstag, 22. März 2018

Open Science

Open Science steht für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Der gemeinnützige, wissenschaftliche Verein setzt sich dafür ein, Lebenswissenschaften sichtbar, erlebbar und verständlich zu machen und eine eigenständige Meinungsbildung zu Themen der Lebenswissenschaften zu ermöglichen.
Open Science liefert wissenschaftlich fundierte Informationen und unterstützt die gesellschaftliche Reflexion der Auswirkungen der Wissenschaft. Dazu organisiert Open Science spannende Veranstaltungen und Projekte, betreibt das Vienna Open Lab (eine gemeinsame Institution von Open Science und dem Institut für molekulare Biotechnologie), bietet Materialien für eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung und unterstützt ForscherInnen in der Wissenschaftskommunikation.

URL: http://www.openscience.or.at


Im Open Science Schulcorner gibt es wissenschaftlich fundierte Ressourcen zum Thema Lebenswissenschaften für Schülerinnen, Lehrerinnen und alle anderen Interessierten: zum Beispiel Foliensätze samt Begleittexten, Animationen und Filme oder Spiele.
URL: http://www.openscience.or.at/schulcorner




Donnerstag, 15. Februar 2018

Programmieren lernen mit Codecademy

Codecademy ist eine Online-Lernplattform, die kostenlosen Programmierunterricht in vier Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch) für viele bekannte Programmiersprachen anbietet (darunter Python, PHP, jQuery, JavaScript, AngularJS und Ruby, wie auch HTML und CSS).
Um Lernanreize zu schaffen, erhalten die Nutzerinnen Feedback, Abzeichen für erledigte Lerneinheiten sowie einen Eintrag in Highscore-Listen. Diese können von anderen Lernenden eingesehen werden. Zusätzlich bietet Codecademy ein Forum, in dem sich Anfänger und Fortgeschrittene austauschen und gegenseitig helfen können. Für viele Lektionen existieren sandboxes - also Programmierumgebungen, in denen Lernende während der Lektionen ihren Code testen können.
URL: https://www.codecademy.com

Freitag, 19. Januar 2018

Zeit für die Schule


Mit „ZEIT für die Schule“ unterstützt der Zeitverlag Lehrerinnen bei einer aktuellen und praxisnahen Unterrichts­gestaltung. „ZEIT für die Schule“ bietet kostenlose Sammlungen von Texten und Videos zu einzelnen Themen und hochwertig didaktisch aufbereitete Arbeitsblätter für den Unterricht der Sekundarstufen I und II oder Unterrichts­­materialien zu aktuellen Themen.

URL:  https://service.zeit.de/schule/

Dienstag, 19. Dezember 2017

LearningApps.org

LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lerninhalte eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden.

Ziel ist es, wiederverwendbare Bausteine zu sammeln und öffentlich zur Verfügung zu stellen. Bausteine (Apps genannt) enthalten aus diesem Grund keinen speziellen Rahmen oder ein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Die Bausteine für sich stellen also keine abgeschlossene Lerneinheit dar, sondern müssen in ein entsprechendes Unterrichtsszenario eingebettet werden.

URL: http://learningapps.org

Freitag, 10. November 2017

Mars-Bild mit 1,3 Gigapixeln

Die US-Weltraumbehörde NASA hat für das Mars-Bild mit 1,3 Gigapixeln fast 900 Aufnahmen des Rovers Curiosity kombiniert, die zwischen dem 5. Oktober und 16. November 2012 angefertigt wurden. Das interaktive 360-Grad-Panorama zeigt im Vordergrund den Rover, im Hintergrund ist Mount Sharp zu sehen.

Link:  http://mars.nasa.gov/multimedia/interactives/billionpixel/
Weiterführende Infos: http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/news/msl20130619.html

Quelle: derstandard.at

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Lebensmittel-Kompass

Das-ist-drin (DID) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Orientierung und Transparenz im Kühlschrank, der Vorratskammer, am Supermarktregal oder Frühstücksbuffet... zu schaffen. Neutral, kompetent und zuverlässig informiert DID über die Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe und Nährwerte Ihrer Lebensmittel und ermöglicht so, den Überblick darüber zu behalten, was Sie zu sich nehmen - und das zentral - an einer Stelle.
DID arbeitet unabhängig von Verbraucherschutzorganisationen oder Lebensmittelindustrie. Das Portal ist nach dem Wikiprinzip aufgebaut. Jeder kann mitmachen, Produkte ergänzen, bearbeiten oder neu anlegen und so dazu beitragen, dass die Fülle der auf dem Markt erhältlichen Produkte so umfassend wie möglich abgebildet wird.


Quelle: http://das-ist-drin.de

Montag, 25. September 2017

Albrecht Dürers Feldhase in Gigapixel-Größe online

Albrecht Dürers Gemälde "Der Feldhase" von 1502 ist so lichtempfindlich, dass es nur selten öffentlich gezeigt wird. Interessierte können das Werk nun online in einer Gigapixel-Aufnahme betrachten.

Die Aufnahme des Google Cultural Institute ist etwa 1.000-mal detaillierter als Fotos einer durchschnittlichen Digitalkamera. Die Gigapixel-Aufnahme macht via Zoom-Funktion jeden Pinselstrich sichtbar: https://artsandculture.google.com/story/uQUh0QSuBi_dgw

Quelle: derstandard.at

Donnerstag, 17. August 2017

NASA veröffentlicht ultrahochauflösendes Bild des Mondes

Die NASA hat eine ultrahochauflösende Mosaik-Aufnahme des Mondes veröffentlicht, die aus rund 1.300 Schwarz-Weiß-Aufnahmen zu einem Bild mit 24.000 Pixeln pro Seite zusammengesetzt wurde.

Das Foto kann in voller Auflösung (Größe: 549 MB) heruntergeladen werden - es empfiehlt sich, die Datei über den Link mit der rechten Maustaste auf die Festplatte zu speichern, anstatt den Link im Browser zu öffnen. Eine Aufnahme mit geringerer Auflösung existiert für eine schnellere Ansicht.

URL: http://lroc.sese.asu.edu/data/pr/tiff/wac_nearside.tif

Quelle: derStandard

Samstag, 22. Juli 2017

Montag, 26. Juni 2017

Die Welt der Habsburger

Die "Welt der Habsburger" ist eine virtuelle Ausstellung zur Geschichte der Habsburger und ihrer Zeit. Neben historischen Personen präsentiert sie bedeutsame Orte sowie wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Aspekte aus über sechs Jahrhunderten. Weit über tausend bildliche Darstellungen von Objekten, die zum Teil selten oder nie real präsentiert werden können, sowie die multimediale Aufbereitung von Texten, Karten, Stammbaum und einer navigierbaren Timeline eröffnen Ihnen völlig neue Kontexte und Verknüpfungen.

URL: http://www.habsburger.net/

Samstag, 6. Mai 2017

Codex Sinaiticus online

Der Codex Sinaiticus ist eine Handschrift der christlichen Bibel, die in der Mitte des 4. Jahrhunderts geschrieben wurde und die erste überlieferte vollständige Fassung des Neuen Testaments darstellt. Der handgeschriebene Text ist auf Griechisch.

Das Codex Sinaiticus Projekt ist eine internationale Kooperation mit dem Ziel, das Manuskript in Gänze digital zu edieren und es über das Internet erstmals allen weltweit zugänglich zu machen. Führende Wissenschaftler, Konservatoren und Kuratoren bringen ihre Erfahrung in das Projekt ein, um jedermann zu erlauben, so nah wie möglich an die berühmte Handschrift zu gelangen.

Die erste Freischaltung der Webseite des Codex-Sinaiticus-Projekts fand am 24. Juli 2008 statt. Der vollständige Codex Sinaiticus ist seit dem Juli 2009 online verfügbar.

URL: http://www.codexsinaiticus.org/de/manuscript.aspx

Dienstag, 4. April 2017

Hochwertige antiquarische Landkarten

Über 20.000 historische Landkarten der ganzen Welt - vom Beginn der Neuzeit bis dato - stellt David Rumsey in seiner sehr empfehlenswerten Map Collection bereit. Die Navigation innerhalb einzelner, hoch aufgelöster Karten ist hervorragend gelöst und mittels Webbrowser intuitiv bedienbar. Die Karten wirken online plastischer als ihre Urheber einst zu träumen wagten: Unter anderem wird ein Stadtplan von Los Angeles aus dem Jahre 1880 dreidimensional dargestellt, so dass die Betrachterinnen durch die Straßen fliegen und Details erforschen können.

URL: http://www.davidrumsey.com
Quellen: SZ, CT

Mittwoch, 15. März 2017

Web 2.0 Whiteboard System


Twiddla ist ein kostenloses kollaboratives Web 2.0 Whiteboard-System; eine Registrierung ist zur Nutzung nicht notwendig. Auf dem Whiteboard (in das sich auch Webseiten laden und annotieren lassen) malt man gemeinsam mit den per E-Mail eingeladenen TeilnehmerInnen (Team-Whiteboarding) nach Belieben herum, schreibt Textblöcke oder Sprechblasen oder lädt Fotos und andere Dateien (bspw. Word- oder Excel-Files) hoch. Sogar das Einbetten von mathematischen Formeln oder HTML-Codeblöcken ist möglich. Die Ergebnisse der Sitzung lassen sich als Bild abspeichern. Die Meeting-Räume lassen sich bequem per URL betreten. Sogar Voice over IP ist möglich: auf Wunsch nutzt Twiddla das Java-Applet PhoneFromHere.

URL: www.twiddla.com

Quelle: c't 18/2008.

Sonntag, 12. Februar 2017

Das McDonald's Videogame

"... Hinter jedem Sandwich stehen komplexe Prozesse, die Du in den Griff bekommen musst: von der Schaffung von Weiden bis zum Schlachten, vom Restaurant Management bis zur Vermarktung. Du wirst all die schmutzigen Geheimnisse kennenlernen, die uns zu einem der größten Konzerne der Welt gemacht haben."

Bereits dieser Auszug aus der Einleitung zum satirischen McDonalds Videogame lässt keinen Zweifel offen, worum es in diesem Spiel geht: der Regenwald muss abgeholzt, PolitikerInnen wollen geschmiert und Sojabohnen müssen genetisch manipuliert werden.

"Die Zerstörung des Regenwaldes, das Rauben von Lebensgrundlagen in der dritten Welt, Wüstenbildung, die Verschärfung von Arbeitsbedingungen, Lebensmittelvergiftungen …", sind die unausweichlichen Kollateralschäden. Im weiteren Spielverlauf wird klar, "... dass dies der Preis ist, den wir nun einmal zur Erhaltung unseres Lebensstils zahlen müssen."

URL: http://www.mcvideogame.com

Samstag, 7. Januar 2017

Skript Internetrecht

Prof. Dr. Thomas Hoeren, Leiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster, zählt zweifellos zu den ausgewiesenen Experten im Bereich des Internetrechts. Umso höher ist es einzuschätzen, dass Prof. Hoeren mit der aktualisierten Auflage des "Skript-Internetrecht" erneut geballtes Wissen zum kostenlosen Download zur Verfuegung stellt.

Auf insgesamt 385 Seiten (400 PDF-Seiten) gibt Hoeren einen grundlegenden Überblick über das Informationsrecht, unter das Internet, Soft- und Hardware, Kunsthandel, Rundfunk und Fernsehen, Musik, Theater, Film, Foto, Printmedien, Kabelnetze, Tele- und Satellitenkommunikation fallen. 

Das Buch ist seit der letzten Auflage, die 499 Seiten aufwies, nicht weniger umfangreich geworden. Statt ca. 28 Zeilen findet man nun 35 Zeilen je Seite. Dadurch wird das Werk jedoch nicht weniger lesbar - das "Skript Internetrecht" überzeugt durch einen klar strukturierten, logischen Aufbau: angefangen beim Domain-Recht über das Immaterialgüterrecht, wettbewerbsrechtliche Probleme, Vertragsschluss, E-Commerce-Richtlinie bis hin zum häufig unbeachteten Datenschutzrecht werden alle Rechtsgebiete mit Schnittstelle zu internetrelevanten Themen abgehandelt. Die aktuelle Auflage ist damit eines der aktuellsten Werke zum Thema Domain-Recht. 

Für den Download des Textes wird erfreulicherweise keine Gebühr verlangt. Das Skriptum Internetrecht finden Sie in der Rubrik "Materialien" zum Download unter:

https://www.itm.nrw/lehre/materialien/

Quelle: uni-muenster.de

Mittwoch, 7. Januar 2015

Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen

In Kooperation mit der ZHAW - School of Management and Law in Winterthur (CH), hat das Institut für Politikwissenschaft (IfP), Tübingen,  einen Online-Selbstlernkurs für Studierende zu den Themen:
  • wissenschaftliche Recherche und
  • Speicherung/Aufarbeitung der Ergebnisse
erarbeitet und frei zugänglich zur Verfügung gestellt.


Der Kurs ist modular aufgebaut; ergänzt werden die Informationen zur Recherche mit Anleitungen, wie man die gefundenen Ergebnisse richtig speichert und erschließt und wie man sich zukünftig auf dem Laufenden hält.


URL: http://www.recherchieren-im-internet.eu

Quelle: ifptuebingen.wordpress.com

Freitag, 7. Dezember 2012

Deutsche Digitale Bibliothek ist online

Die Deutsche Digitale Bibliothek, ein gemeinsames Internetportal der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland, ist in einer ersten Version online. Unter der Adresse www.deutsche-digitale-bibliothek.de kann jeder in dem öffentlichen Bestand nach Büchern, Bildern, Filmen, Noten und Musikstücken suchen.

Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ist es, allen über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten.


Quelle: www.deutsche-digitale-bibliothek.de

Dienstag, 14. Februar 2012

vilogo.tv - Nachhilfe-Videoportal von sevenload


Vilogo.tv bietet rund 6000 kostenlose Nachhilfevideos zu verschiedenen Themen, wie Mathematik, Naturwissenschaften, Sprachen oder Wirtschaft. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf allen Lerninhalten, die sich zwischen der fünften Klasse Hauptschule und dem Abitur bewegen. Die Kurzfilme können aber auch speziell zur Prüfungsvorbereitung für Abitur, Fachabitur oder Bachelor-Studiengänge genutzt werden. Die Clips sind jeweils nur einige Minuten lang und befassen sich mit einem konkreten Thema. Vorgeschaltet wird ihnen ein kurzer Werbespot.

Url: http://vilogo.tv/

Quellen: burda-news.de, web.de

weiter lesen: http://web.de/magazine/beruf/bildung/14683284-nachhilfe-aus-dem-netz-lehrer-erklaeren-lernstoff.html#.A1000145

Montag, 4. April 2011

Kumungo - Lernen mit Karteikarten

Die LernCommunity Kumungo hat sich auf das (kostenlose) Lernen und Arbeiten mit Karteikarten im Internet spezialisiert. Neben Standardfunktionen wie "Karten erstellen" und "Lernen", bietet Kumungo auch eine Konvertierung der Lerninhalte nach PDF sowie die mobile Nutzung via Android-Handy.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, hinterlegte Karteikarten automatisch in das MP3-Format zum Herunterladen umwandeln zu können, um diese auch unterwegs, beispielsweise mit dem MP3-Player zu nutzen.

Grundsätzlich ist eine Anmeldung bei Kumungo nicht notwendig. Einige Funktionen sind jedoch den angemeldeten Benutzerinnen vorbehalten, wie z.B. neue Stoffgebiete erstellen, Fragen hinzufügen, Stoffgebiete ausdrucken etc.

URL: http://www.kumungo.com

Sonntag, 27. Juni 2010

Virtueller Rundgang durch den Petersdom

Der römische Petersdom ist jetzt auch am PC zu besichtigen: Vom Internetportal www.vatican.va aus leitet ein Link zu einer virtuellen Tour durch das größte Gotteshaus der Christenheit. Um den Eindruck einer freien Bewegung im Raum zu ermöglichen, wurden Tausende hochauflösender Fotografien zu einem dreidimensionalen Panoramabild zusammengefügt. Mit der Umsetzung des Projekts waren Studierende der Villanova University im US-Bundesstaat Pennsylvania zwei Jahre lang beschäftigt.

URL: www.vatican.va/various/basiliche/san_pietro/vr_tour/index-en.html

Quelle: Der Standard

Sonntag, 7. Februar 2010

"Die Deutschen" - Ein Jahrtausend Geschichte in szenischer Rekonstruktion

Vom 26.10. bis zum 25.11.2008 lief im ZDF eine aufwändige zehnteilige Dokumentarreihe zur Geschichte der Deutschen. Sie spannt den historischen Bogen von den Anfängen unter Otto dem Großen im zehnten Jahrhundert bis zur Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann im November 1918. Es geht um ein Jahrtausend wechselvoller Vergangenheit, um die Entstehungsgeschichte einer "föderativen Nation", um Einheit und Vielfalt. Entscheidende Wendepunkte werden - eingebettet in dokumentarische Sequenzen - szenisch rekonstruiert. 3D-Grafiken und Animationen, Aufnahmen von historischen Schauplätzen, geschichtlich bedeutungsvollen Bauten und typischen Landschaften fließen in die Filme ein.

Die erfolgreiche Serie findet sich nun in digitaler Form auf der ZDF-Website wieder. Ausgestattet mit zusätzlichen Interviews sowie interaktiven Karten kann man sich in der vorbildlich gestalteten Flash-Anwendung auf einer Zeitleiste durch die deutsche Geschichte klicken.

URL: http://www.zdf.de/ZDFxt/module/diedeutschen/

Quelle: ZDF-Homepage

Montag, 7. Dezember 2009

European Navigator: Die Multimedia-Referenz zur Geschichte des Europäischen Aufbauwerks

Der European NAvigator (ENA) hält als mehrsprachige Multimedia-Datenbank mit den verschiedensten Quellen mehr als 16.000 Dokumente über die Entwicklung des geeinten Europas von 1945 bis heute bereit.

Interessierte finden hier Originaldokumente (Fotos, Ton- und Filmausschnitte, Presseartikel, Karikaturen...), die von zusammenfassenden Texten, Tabellen, interaktiven Karten und Schemata begleitet und ergänzt werden. Die Dokumente in dieser umfangreichen und vielfältigen Sammlung werden von einem Team von Fachleuten des Europäischen Aufbauwerks aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern ausgewählt, erstellt, bearbeitet und in die Datenbank eingespeist.

ENA besteht aus einem Teil, der den historischen Ereignissen von 1945 bis heute gewidmet ist, einem Teil über die europäischen Organisationen, einer Reihe von Exklusivinterviews und dem Teil „Wissenschaft und Bildung", in dem zahlreiche Tipps für die Verwendung von ENA im Unterricht zu finden sind. Die Funktion „Alben" ermöglicht es, Informationen individuell zu gestalten, zu kommentieren und auszutauschen. Eine Mediathek, ein Glossar, ein Thesaurus und eine Bibliografie vervollständigen die virtuelle Bibliothek.

ENA wird konzipiert und entwickelt vom Centre Virtuel de la Connaissance sur l'Europe (CVCE), einer luxemburger öffentlich-rechtlichen Einrichtung.

URL: www.ena.lu

Freitag, 7. August 2009

Pons-Verlag gibt Nachschlagewerke im Internet frei

Der Pons-Verlag gibt umfangreiche Online-Wörterbücher für Deutsch und acht Fremdsprachen - inklusive automatischer Textübersetzung - für die kostenlose Nutzung frei. Die Angebote sind werbefinanziert. URL: www.pons.eu

Sonntag, 21. Juni 2009

Europäisches Online-Biographie-Portal

Im Online-Biographie-Portal werden weit über 100.000 wissenschaftlich fundierte Biographien aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fast allen Epochen der deutschen, österreichischen und der schweizerischen Geschichte erschlossen. In Zukunft sollen weitere nationale und regionale biographische Nachschlagewerke in das Portal einbezogen werden.

Das Biographie-Portal beruht auf einer Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz. Es erschließt über ein gemeinsames Register:
  • Allgemeine Deutsche Biographie (ADB)
  • Neue Deutsche Biographie (NDB)
  • Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950 (ÖBL)
  • Historisches Lexikon der Schweiz (HLS),

Das Gesamtregister zu den Nachschlagewerken kann nach den folgenden Kriterien durchsucht werden:

  • Namen und Vornamen (inkl. Namensvarianten und Pseudonymen)
  • Geburts- und/oder Sterbejahr
  • Berufsangaben

Von der Trefferliste gelangt man mit einem Mausklick auf den Link zur Fundstelle in den jeweiligen Lexika; für ADB, NDB und ÖBL wird zusätzlich die genaue Band- und Seitenzahl der gedruckten Ausgabe genannt. Ein Link führt dann zur Vollansicht des biographischen Artikels.

URL: http://biographie-portal.eu

Freitag, 22. Mai 2009

Europeana online

Europas digitale Online-Bibliothek Europeana macht Dokumente, Bücher, Gemälde, Filme und Fotos aus europäischen Sammlungen kostenlos im Internet zugänglich. Zunächst wurden knapp drei Millionen Objekte eingestellt, bis 2010 sollen es zehn Millionen sein. Mehr als 1.000 Archive, Museen und Büchereien haben bereits digitalisiertes Material geliefert. Die Kommission stellt zwei Millionen Euro pro Jahr für den Unterhalt der Plattform bereit. Die Kosten für die Digitalisierung tragen die EU-Staaten. (Quelle: Apa)

Dienstag, 10. März 2009

Statistik für alle. Und für alles eine Statistik

Unter dem Motto: "Statistik für alle. Und für alles eine Statistik", bietet das Portal http://de.statista.com zahlreiche hochwertige Statistiken kostenlos an - von demographischen Eigenschaften, hin zu Konsum- und Nutzungsverhalten und zahlreichen Meinungsumfragen. Statista ordnet seine Statistiken in Themenbereiche (Kategorien) ein. Wenn Sie sich für ein bestimmtes Thema bzw. einen bestimmten Themenbereich interessieren, beispielsweise Ernährung, gehen Sie auf die Seite Statistiken und wählen Sie rechts die passende Kategorie aus – bspw. „Essen und Trinken“. Klicken Sie nun eine Unterkategorie an (z.B. „Essen“) und alle verfügbaren Statistiken zu diesem Thema werden angezeigt. Sie können auch die Suche verwenden: Geben Sie zum Beispiel den Begriff „diät“ ein, werden alle Statistiken zu diesem Thema angezeigt.

Die Nutzung von Statista ist wie bereits erwähnt kostenfrei, der Dienst wird über Anzeigenerlöse finanziert (Quelle: statista.com)

Montag, 2. Februar 2009

Bibelmanuskript online

Von Hand geschriebene Texte sind komplizierte Dokumente, die normalerweise schwer zu lesen sind. Ihre Darstellung im Internet kann helfen, die Beschränkungen einer gedruckten Version zu überwinden. Zu diesem Zweck hat die Universitätsbibliothek Leipzig in einer Kooperation mit Microsoft Deutschland und dem Realisierungspartner Xplain an einer animierten Präsentation von Handschriften gearbeitet, um den Zugang dazu für die Allgemeinheit zu öffnen. Für das vorliegende Projekt hat die Universitätsbibliothek Leipzig einen ihrer kostbarsten Schätze beigesteuert: 43 Blätter des Codex Sinaiticus. Diese Blätter sind Teil einer der ältesten Bibeln der Welt und kamen 1844 aus dem Katharinenkloster auf dem Sinai nach Leipzig. Sie wurden für die virtuelle Vereinigung aller Teile der Handschrift digitalisiert, die das Ziel eines anderen Projektes ist und bei dem die Universitätsbibliothek Leipzig mit der British Library London, der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg und dem Katharinenkloster auf dem Sinai kooperiert. Diese Blätter sind die ersten in einer Reihe von weiteren virtuellen Präsentationen aus dem Bestand der Leipziger Universitätsbibliothek, darunter Schätze wie etwa der Papyrus Ebers (Quelle: www.ub.uni-leipzig.de)
URL: http://www.e-manuscripts.org/

Mittwoch, 21. Januar 2009

iTunes U - Lerninhalte für den iPod

iTunes U (das U steht für University) ist ein eigener Bereich innerhalb des iTunes Store, in dem Inhalte speziell aus dem Bildungsbereich angeboten werden. Sie finden dort Vorlesungen, Sprachkurse, Hörbücher und Podcasts. Alle diese Inhalte stehen kostenlos zur Verfügung. Unter anderem stellt eine Münchener Hochschule alle ihre eDissertationen - derzeit rund 8000 Stück - online bereit. Über 75.000 Audio- und Videodateien von bekannten Universitäten, Museen, Fernsehsendern und anderen Kultureinrichtungen sind insgesamt verfügbar. Für eine bestimmte Universität, z. B. Stanford oder das MIT, reicht ein Klick auf "Universities & Colleges". Unter "Beyond Campus" gibt es auch eine Reihe von Inhalten bekannter Einrichtungen wie Smithsonian, MoMA und der New York Public Library.

Samstag, 20. Dezember 2008

LeMo, das „Lebendige virtuelle Museum online“

Wer seinen Geschichts- oder Politikunterricht gerne mit neuen Medien kombinieren will, kann auf ein interessantes Angebot des Deutschen Historischen Museums zurückgreifen. Dort finden Sie LeMo, das „Lebendige virtuelle Museum online“, welches anschaulich und qualitativ hochwertig sowohl Übersicht, als auch vertiefende Informationen zu deutscher Geschichte von der Gründung des Deutschen Reichs im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart bietet: Beim virtuellen Gang durch 150 Jahre Zeitgeschichte werden Informationstexte sowie Film- und Tondokumente mit den musealen Objektbeständen verknüpft und vermitteln so ein umfassendes Bild von Geschichte.

Montag, 17. November 2008

Virtueller Rundgang durchs alte Rom

Mit Hilfe der Software Google Earth (über die Ebene "Das alte Rom in 3D") ist nun auch ein Gang vorbei an über 6.500 Gebäuden aus der Zeit des Römischen Reichs möglich. Dabei können sich BesucherInnen auch die Oberflächenstrukturen der Gebäude aus der Nähe betrachten und Fakten in von HistorikerInnen verfassten Informationstexten nachlesen. In einige Gebäude wie bspw. das Colosseum können die BesucherInnen sogar hineinspazieren. URL: http://earth.google.com/rome/index.html.



(Quelle: APA)

Montag, 10. November 2008

Cobocards und Co.

Herr Yildirim hat uns auf die Web 2.0 Anwendung Cobocards (www.cobocards.com) aufmerksam gemacht. Ähnlich den bereits gut eingeführten Anwendungen Mindpicnic (www.mindpicnic.de) und www.karteilernen.de, ermöglicht Cobocards das Online-Erstellen von Karteikarten und Lernen der Inhalte nach dem 5-Fächer-Prinzip.

Die Karteikarten - welche auch mit Bildern und LaTeX-Formeln angereichert werden können - können auch publiziert (und von anderen LernerInnen kommentiert und importiert), ausgedruckt, und für das Lernen im Team (begleitet durch den integrierten Chat) verwendet werden. Das auf der übersichtlichen Startseite von Cobocards integrierte Video-Tutorial erleichtert den Einstieg in die Arbeit mit diesem Online-Karteikarten-Lernsystem.

Weitere Anwendungen nach dem Karteikartenprinzip sind www.ediscio.de, www.ichlerneonline.de und lernkartei.de.

Dienstag, 23. September 2008

Saferinternet.at - Das Internet sicher nutzen!

Die österreichweite Initiative Saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen bei der sicheren Nutzung des Internet. Saferinternet.at ist die österreichische Informations- und Koordinierungsstelle im Safer Internet Netzwerk der EU (www.saferinternet.org). Saferinternet.at gibt Tipps und Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internetnutzung und zeigt gleichzeitig die positiven Aspekte bei der Nutzung des Internet auf.

Die aktuelle Publikation, der Unterrichtsbehelf "Web 2.0 – Das Mitmach-Internet sicher und verantwortungsvoll nutzen" unterstützt Lehrende bei der Behandlung dieses aktuellen Themas. Sie können die Broschüre hier herunterladen oder aber die Druckversion bei office(at)saferinternet.at kostenlos bestellen.

Mittwoch, 10. September 2008

Gewinner des Slideshare Presentation Contest 2008

Slideshare, ein Web 2.0-Portal für den Austausch digitaler Präsentationen, hat die Gewinner des diesjährigen "Presentation Contest" bekannt gegeben. Der Gesamtsieger ist die beeindruckende Präsentation "thirst":


Aber auch die Gewinner der Unterkategorien sind einen Blick wert: www.slideshare.net/contest/results-2008.

Montag, 8. September 2008

Open Office 3.0

Rechtzeitig zur Veröffentlichung des ersten Release Candidates (RC1) des neuen Open Office 3, das zahlreiche neue Funktionen bietet, will ich Sie auf die tollen Schulungsunterlagen, Anleitungen und Screencasts hinweisen, die das Team des Informatikservers für das Open Office Paket unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht hat. Die Anleitungen und Bildschirmvideos erläutern die Textverarbeitung WRITER, die Tabellenkalkulation CALC, das Präsentationsprogramm IMPRESS und die Datenbanksoftware BASE. Die Inhalte orientieren sich dabei am Syllabus 4 des ECDL.

URL: www.informatikserver.at/ooo

Montag, 14. Juli 2008

Mobiler Erste-Hilfe Assistent

Erste Hilfe rettet Leben. Tatsächlich würden aber etwa nur ein Drittel der ÖsterreicherInnen in einer Notsituation helfend einschreiten. Laut einer Befragung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit haben drei Viertel der Befragten Angst etwas falsch zu machen. Bei vielen liegt der Erste Hilfe-Kurs darüber hinaus mehr als zehn Jahre zurück. Nur knapp 4 Prozent können die richtige Reihenfolge der Maßnahmen an einem Unfallort nennen.

Der Samariterbund bietet deshalb ein innovatives Service:Erste Hilfe am Handy. Ein kurzer Download reicht und Sie haben auf Knopfdruck genaue Anleitungen für den Ernstfall bereit – übersichtlich, jederzeit abrufbar und unabhängig vom Netzempfang. Ob Herzinfarkt, Verkehrs- oder Sportunfall, Schritt für Schritt weist das Handy die Ersthelferin an. Die wertvollen, oft lebensrettenden Minuten bis zum Eintreffen einer Rettungsorganisation am Unfallort, gehen so nicht verloren.

Quelle: www.dersamariter.at

Dienstag, 1. Juli 2008

Last Exit Flucht

Mit einem Browser-Spiel will das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) Kindern und Jugendlichen anschaulich vermitteln, was es bedeutet, die eigene Heimat verlassen und in einem fremden Land ganz von vorn anfangen zu müssen. Außerdem liefert "Last Exit Flucht" Hintergrundinformationen zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte sowie einen LehrerInnenleitfaden mit zahlreichen Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht.

Das Spiel besteht aus drei Teilen: In "Krieg oder Konflikt" muss sich der Spieler einem Polizeiverhör stellen. Regimekritische Antworten werden von den Ordnungskräften mit Gewalt geahndet. Der Spieler hat nur eine einzige Möglichkeit, der Haft zu entgehen: die Flucht. In rund einer Minute muss er entscheiden, was er für die ungewisse Zukunft in einem ganz neuen Land braucht.

Ist die Grenze endlich überschritten, sind damit noch längst nicht alle Hürden überwunden: Man muss zuerst den Dolmetscher finden, um sich überhaupt verständlich machen zu können. Auch der erste Schultag in einer neuen Klasse ist nicht leicht, wenn Kultur und Sprache völlig fremd sind.

Am Beginn des dritten Teils hat der Spieler einen wichtigen Schritt geschafft: Sein Asylantrag wurde genehmigt, er ist damit ein anerkannter Flüchtling. Doch jetzt muss er sein Leben neu organisieren. Die konkreten Aufgaben: einen Sommerjob finden, ein Handy kaufen, die neuen Nachbarn kennen lernen. Bei alldem ist man ständig mit Vorurteilen konfrontiert: "Der nimmt uns die Arbeit weg!", "Der stiehlt sicher, sobald man ihm den Rücken zudreht". Sätze, die leider nicht nur in der virtuellen Welt fallen.

Als Ergänzung informiert das Fakten-Web über Flüchtlingsfragen und Menschenrechte. Jedem Kapitel des Spiels steht ein eigener Infoteil gegenüber. In Texten und Videosequenzen kommen Flüchtlinge selbst zu Wort und es wird ein Einblick in die Situation in verschiedenen Ländern gegeben.

Der LehrerInnenleitfaden zu Last Exit Flucht enthält Vorschläge für Rollenspiele und Gruppendiskussionen zu den jeweiligen Spielabschnitten. Zusätzlich liefert er weitere Hintergrundinformationen und Anregungen zum selbstständigen Weiterforschen.

URL: www.LastExitFlucht.org

Quelle: UNHCR-Website