Samstag, 4. Juli 2009

Open Source Virtualisierungs-Lösung VirtualBox 3.0 erschienen

Das US-Unternehmen Sun hat die finale Version von VirtualBox 3.0 veröffentlicht. VirtualBox ist eine Virtualisierungssoftware für Linux, Windows, und Mac OS X als Wirtssystem und 32-Bit- und 64-Bit-x86-Systeme als virtuelle Maschinen. Als Gastsysteme werden eine Reihe von Betriebssystemen für die x86-Architektur unterstützt. VirtualBox 3.0 kann eine virtuelle Maschine mit bis zu 32 Prozessoren zur Verfügung stellen.

Die Einrichtung einer virtuellen Maschine ist schon mit ein paar Mausklicks möglich, meist kann man die angebotenen Einstellungen übernehmen. Alles was man braucht ist ein bootfähiges Medium mit einem Betriebssystem darauf, das man installieren möchte. Das kann eine Windowsversion sein, aber auch eine Linux-Distribution. So kann man sich quasi nebenbei zum Beispiel das neue Windows 7 ansehen oder einen Blick auf das empfehlenswerte Ubuntu oder eine andere Linux-Distribution werfen, ohne neue Partitionen erstellen oder am Boot-Manager basteln zu müssen. Die Installation eines neuen Betriebssystems läuft genauso wie auf einem "richtigen" PC.

Zwei unterschiedliche Ausgaben in unterschiedlichen Lizenzen sind verfügbar: Sun xVM VirtualBox mit allen Funktionen unter proprietärer Lizenz, welche für persönliche Zwecke sowie zu jeglicher Verwendung in Bildungseinrichtungen kostenfrei genutzt werden darf, und VirtualBox Open Source Edition, welcher einige Funktionen fehlen und die unter der GNU General Public License steht.

VirtualBox 3.0 ist ab sofort zum Download für Windows, MacOS X, Linux und Solaris verfügbar.

URL: www.virtualbox.org
Quellen: derstandard.at, Wikipedia.org

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