Montag, 26. Mai 2008

Das McDonald's Videogame

"... Hinter jedem Sandwich stehen komplexe Prozesse, die Du in den Griff bekommen musst: von der Schaffung von Weiden bis zum Schlachten, vom Restaurant Management bis zur Vermarktung. Du wirst all die schmutzigen Geheimnisse kennenlernen, die uns zu einem der größten Konzerne der Welt gemacht haben."

Bereits dieser Auszug aus der Einleitung zum satirischen McDonalds Videogame lässt keinen Zweifel offen, worum es in diesem Spiel geht: der Regenwald muss abgeholzt, PolitikerInnen wollen geschmiert und Sojabohnen müssen genetisch manipuliert werden.

"Die Zerstörung des Regenwaldes, das Rauben von Lebensgrundlagen in der dritten Welt, Wüstenbildung, die Verschärfung von Arbeitsbedingungen, Lebensmittelvergiftungen …", sind die unausweichlichen Kollateralschäden. Im weiteren Spielverlauf wird klar, "... dass dies der Preis ist, den wir nun einmal zur Erhaltung unseres Lebensstils zahlen müssen."

URL: http://www.mcvideogame.com

Freitag, 23. Mai 2008

Darfur is dying

Darfur is dying ist ein so genanntes "viral video game for change", das das Leben in einem Flüchtlingscamp der Darfur Region des Sudans aus unterschiedlichen Perspektiven, mit allem Elend und Leid darstellt.

URL: http://www.darfurisdying.com

Donnerstag, 22. Mai 2008

Das famose Internet Archive :-)

Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 gegründet wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht. Es stellt kostenfrei eine gigantische Menge von Filmen, Tonaufnahmen, Momentaufnahmen von Webseiten, Usenetbeiträgen, Büchern und Software zur Verfügung. Eine Sicherungskopie der Daten von San Francisco befindet sich in der Bibliothek von Alexandria.

Zum Archiv gehört auch die Wayback Machine („Zeitmaschine“), mit der man die gespeicherten Webseiten in verschiedenen Versionen abrufen kann. Der Gesamtumfang beträgt derzeit etwa 85 Milliarden Seiten Problematisch an der Wayback Machine ist, dass auch Inhalte erhalten bleiben, die die Autoren nicht mehr vertreten. Auch rechtswidrige Inhalte, etwa üble Nachreden (oder bspw. Lehrer-bashing durch SchülerInnen), werden über Jahre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In dem so genannten Million Book Project werden durch das Internet Archive Bücher, die durch das Ablaufen des Copyrights oder aus anderen Gründen gemeinfrei geworden sind, digitalisiert und in den Dateiformaten DjVu, TIFF und PDF zum Download zur Verfügung gestellt. Das Internet Archive darf auch Computer-Software oder -Spiele mit der Absicht der Erhaltung speichern, wenn die Originalhardware, -formate oder -technologie veraltet sind. Das Archiv hat eine geschätzte Größe von drei Petabyte und wächst um ca. 20 Terabyte pro Monat. Das Archiv ist vom Bundesstaat Kalifornien seit Anfang Mai 2007 offiziell als Bibliothek anerkannt. Für Lehrende und Studierende ist das Internet-Archive *die* Quelle für gemeinfreie (kein Copyright) Filme, Tonaufnahmen, Texte etc. Diese Materialien sind ein ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für das Erstellen von Lehrmaterialien, für die Illustration von Publikationen, für Referate und Hausarbeiten etc.

URL: http://www.archive.org

Mittwoch, 07. Mai 2008

Freeware-Bildbetrachter samt einfacher Bildbearbeitungsfunktion

Irfanview ist ein Freeware-Bildbetrachter (aus Österreich) mit allen wichtigen Funktionen: Browser, Diashow, Konvertierungs- und Bildbearbeitungs-Werkzeuge sowie Unterstützung für mehr als 60 Dateiformate. Zusätzlich können auch die wichtigsten Audio- und Video-Dateien (WAV, AVI, MP3, OGG, MPG) und animierte GIFs gelesen werden. Außerdem kann man schnell durch Sammlungen von Grafiken blättern oder eine selbstablaufende Diaschau ansehen. Dazu kommen einfache Bildbearbeitungs-Werkzeuge, ein Grafik-Konverter und eine Scanner-Schnittstelle. Über das Menü Options/Change Language können Sie die Sprachdatei auf Deutsch umstellen.

URL: http://www.irfanview.com

Montag, 05. Mai 2008

Kostenlose visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche

Scratch ist eine kostenlose visuelle Programmiersprache mit dem Ziel, NeueinsteigerInnen – besonders Kinder und Jugendliche – mit den Konzepten der Computerprogrammierung vertraut zu machen und ihnen die Erstellung eigener Spiele, Videos und Multimediaanwendungen zu ermöglichen. Scratch wurde von einem Forschungsteam der Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab entwickelt.

In Scratch können alle interatven Objekte, Grafiken und Töne leicht von einem in ein anders Program gezogen und neu kombiniert werden. Dadurch erhalten AnfängerInnen sehr schnell Erfolgserlebnisse die zum tieferen Einstieg motivieren.

Scratch wird weltweit in verschiedensten Schulformen und Unterrichtsveranstaltungen eingesetzt. Durch die mit Scratch verbundene interaktive Internetplattform hat sich eine schnell wachsende Gemeinschaft von ProgrammieranfängerInnen, SchülerInnen und PädagogInnen gebildet, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen, ihre Kreativität und Programmierkenntnisse zu entwickeln.

Die Entwicklungsumgebung kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. Die mit Scratch erstellten Programme können direkt aus der Entwicklungsumgebung in einen persönlichen Benutzerbereich der Scratch-Homepage hochgeladen werden. Dort können die Programme von anderen Mitgliedern der Scratch-Community genutzt, kommentiert und zum Lernen und zur Weiterentwicklung heruntergeladen werden. Zur Ausführung direkt im Internetbrowser dient ein Java-Interpreter, der sogenannte Scratch-Player.

URL:

Scratch Homepage
Deutsche Übersetzung der Anleitung zu Scratch
Scratch im Unterricht für Jahrgangsstufe 7,auf Digitale Schule Bayern

Quellen: CT, Wikipedia