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Mittwoch, 31. März 2021

Libre Office


LibreOffice ist ein kostenloses Open‑Source‑Büropaket und umfasst die Anwendungen Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentationen), Draw (Grafiken), Base (Datenbanken) und Math (Formeleditor). 

Dank breiter Formatunterstützung – inklusive ODF als offenem Standard sowie gängiger Microsoft‑Office‑Formate – eignet sich LibreOffice für Bildung, Verwaltung, Unternehmen und den privaten Einsatz gleichermaßen. Es läuft plattformübergreifend auf Windows, macOS und Linux, lässt sich mit Erweiterungen anpassen und punktet mit starker Lokalisierung, Barrierefreiheits‑Optionen und einem klaren Fokus auf Datenschutz.

Seine Entstehungsgeschichte ist ein Beispiel für gelungene Gemeinschaftsarbeit: Ausgehend von StarOffice (später OpenOffice.org) entstand 2010, nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle und aus dem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit, der Fork LibreOffice. Die neu gegründete The Document Foundation übernahm die langfristige, gemeinwohlorientierte Ausrichtung. Seitdem treibt eine offene, vielfältige Community aus Entwicklerinnen, Übersetzenden, Designerinnen, Support‑ und QA‑Teams die Software voran – mit regelmäßigen Releases, hoher Transparenz und einer Kultur der Zusammenarbeit.

Wer LibreOffice nutzt, fördert digitale Souveränität: offene Standards, nachvollziehbare Entwicklung und nachhaltige Technologie. Beiträge sind in vielerlei Form willkommen – vom Testen über Dokumentation und Übersetzung bis zur Entwicklung und finanziellen Unterstützung. So bleibt LibreOffice frei, zugänglich und kontinuierlich besser.

Quelle: 

https://de.libreoffice.org/

 

 

Sonntag, 7. Juli 2019

Kostenlose visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche

Scratch ist eine kostenlose visuelle Programmiersprache mit dem Ziel, NeueinsteigerInnen – besonders Kinder und Jugendliche – mit den Konzepten der Computerprogrammierung vertraut zu machen und ihnen die Erstellung eigener Spiele, Videos und Multimediaanwendungen zu ermöglichen. Scratch wurde von einem Forschungsteam der Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab entwickelt.
In Scratch können alle interatven Objekte, Grafiken und Töne leicht von einem in ein anders Program gezogen und neu kombiniert werden. Dadurch erhalten AnfängerInnen sehr schnell Erfolgserlebnisse die zum tieferen Einstieg motivieren.
Scratch wird weltweit in verschiedensten Schulformen und Unterrichtsveranstaltungen eingesetzt. Durch die mit Scratch verbundene interaktive Internetplattform hat sich eine schnell wachsende Gemeinschaft von ProgrammieranfängerInnen, SchülerInnen und PädagogInnen gebildet, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen, ihre Kreativität und Programmierkenntnisse zu entwickeln.
Die Entwicklungsumgebung kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. Die mit Scratch erstellten Programme können direkt aus der Entwicklungsumgebung in einen persönlichen Benutzerbereich der Scratch-Homepage hochgeladen werden. Dort können die Programme von anderen Mitgliedern der Scratch-Community genutzt, kommentiert und zum Lernen und zur Weiterentwicklung heruntergeladen werden. Zur Ausführung direkt im Internetbrowser dient ein Java-Interpreter, der sogenannte Scratch-Player.

URL:
Scratch Homepage
Deutsche Übersetzung der Anleitung zu Scratch
Scratch im Unterricht für Jahrgangsstufe 7,auf Digitale Schule Bayern


Quellen: CT, Wikipedia

Dienstag, 5. Februar 2019

Open Source Virtualisierungs-Lösung VirtualBox 6.0 erschienen

Das US-Unternehmen Oracle hat die finale Version von VirtualBox 6.0 veröffentlicht. VirtualBox ist eine Virtualisierungssoftware für Linux, Windows, und Mac OS X als Wirtssystem und 32-Bit- und 64-Bit-x86-Systeme als virtuelle Maschinen. Als Gastsysteme werden eine Reihe von Betriebssystemen für die x86-Architektur unterstützt. VirtualBox 6.0 kann eine virtuelle Maschine mit bis zu 32 Prozessoren zur Verfügung stellen.

Die Einrichtung einer virtuellen Maschine ist schon mit ein paar Mausklicks möglich, meist kann man die angebotenen Einstellungen übernehmen. Alles was man braucht ist ein bootfähiges Medium mit einem Betriebssystem darauf, das man installieren möchte. Das kann eine Windowsversion sein, aber auch eine Linux-Distribution. So kann man sich quasi nebenbei zum Beispiel das neue Windows 10-Update ansehen oder einen Blick auf das empfehlenswerte Ubuntu oder eine andere Linux-Distribution werfen, ohne neue Partitionen erstellen oder am Boot-Manager basteln zu müssen. Die Installation eines neuen Betriebssystems läuft genauso wie auf einem "richtigen" PC.

Früher waren zwei unterschiedliche Ausgaben in unterschiedlichen Lizenzen verfügbar: xVM VirtualBox mit allen Funktionen unter einer proprietären Lizenz, welche für persönliche Zwecke sowie zu jeglicher Verwendung in Bildungseinrichtungen kostenfrei genutzt werden durfte, und VirtualBox Open Source Edition, welcher einige Funktionen fehlten und die unter der GNU General Public License stand.

Ab Version 4.0 vom Dezember 2010 stellt Oracle nur noch eine unter der GPL stehende Edition zur Verfügung, die in etwa der früheren Open Source Edition entspricht und mit Modulen erweitert werden kann (Lediglich der Funktionsumfang wurde um USB-1.1-Unterstützung erweitert). Die Funktionen der proprietären Version sind nun in das Modul Oracle VM VirtualBox Extension Pack ausgelagert, welches wieder unter der PUEL (= Personal Use and Evaluation License) steht. Für einen Wechsel zwischen beiden Versionen muss daher lediglich das Zusatzpaket installiert bzw. entfernt werden.

VirtualBox 6.0 ist ab sofort zum Download für Windows, MacOS X, Linux und Solaris verfügbar.

URL: www.virtualbox.org
Quellen: derstandard.at, Wikipedia.org

Montag, 8. September 2008

Open Office 3.0

Rechtzeitig zur Veröffentlichung des ersten Release Candidates (RC1) des neuen Open Office 3, das zahlreiche neue Funktionen bietet, will ich Sie auf die tollen Schulungsunterlagen, Anleitungen und Screencasts hinweisen, die das Team des Informatikservers für das Open Office Paket unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht hat. Die Anleitungen und Bildschirmvideos erläutern die Textverarbeitung WRITER, die Tabellenkalkulation CALC, das Präsentationsprogramm IMPRESS und die Datenbanksoftware BASE. Die Inhalte orientieren sich dabei am Syllabus 4 des ECDL.

URL: www.informatikserver.at/ooo

Mittwoch, 7. Mai 2008

Freeware-Bildbetrachter samt einfacher Bildbearbeitungsfunktion

Irfanview ist ein Freeware-Bildbetrachter (aus Österreich) mit allen wichtigen Funktionen: Browser, Diashow, Konvertierungs- und Bildbearbeitungs-Werkzeuge sowie Unterstützung für mehr als 60 Dateiformate. Zusätzlich können auch die wichtigsten Audio- und Video-Dateien (WAV, AVI, MP3, OGG, MPG) und animierte GIFs gelesen werden. Außerdem kann man schnell durch Sammlungen von Grafiken blättern oder eine selbstablaufende Diaschau ansehen. Dazu kommen einfache Bildbearbeitungs-Werkzeuge, ein Grafik-Konverter und eine Scanner-Schnittstelle. Über das Menü Options/Change Language können Sie die Sprachdatei auf Deutsch umstellen.

URL: http://www.irfanview.com

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Kostenlose Alternative zu Adobe Acrobat

PDFCreator ist ein kostenloses freies Anwendungsprogramm zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder beliebigen Anwendung. Mit Hilfe eines Windows-Druckertreibers werden die PDF-Dateien direkt aus jeder Anwendung erstellt, die eine Druckfunktion bereitstellt. PDFCreator ist mehrsprachig, standardmäßig sind eine deutsche und eine englische Sprachdatei enthalten. Der PDFCreator ist als vollwertige freie Alternative zu dem kostenpflichtigen und weit verbreiteten Programm Adobe Acrobat (Distiller) anzusehen. Die Ergebnisse des PDFCreator sind dabei qualitativ zu den kostenpflichtigen Produkten konkurrenzfähig.

URL: http://www.pdfforge.org/

Mittwoch, 26. Dezember 2007

7-Zip: kostenlose Open-Source-Alternative zu Winzip

7-Zip ist ein Open Source Datenkompressionsprogramm, das ähnlich wie das kommerzielle Produkt Winzip funktioniert. Das Programm wurde im Juli 2007 als bestes Open-Source-Projekt ausgezeichnet. Es lassen sich komprimierte (Archiv-)Dateien der Formate * 7z (eigenes neues Format), * zip, * gzip, * bzip2 und * tar erstellen. Das 7z-Format kann dabei deutlich bessere Kompressionsraten erzielen als andere verbreitete Formate. Darüber hinaus lassen sich Archive der Formate * ARJ (.arj), * CAB (.cab), * CHM, * cpio (.cpio, .io), * LHA (.lzh, .lha), * RAR (.rar), * SPLIT * compress (.Z), * Debian- (.deb) und * RPM-Pakete (.rpm), * ISO-Abbilder (.iso) sowie teilweise die Pakete des Windows Installers entpacken. 7-Zip beherrscht die AES-Verschlüsselung (mit 256 Bit Schlüssellänge) auch für herkömmliche ZIP-Dateien. Die grafische Benutzeroberfläche fügt sich dank „Drag & Drop“ und Kontextmenüs nahtlos in Windows ein.

URL: http://7-zip.org/

Sonntag, 28. Oktober 2007

Bildungsforscher entwickeln Open Source Software fuer E-Learning

Open Source (freie) Software macht den grossen Softwarekonzernen zunehmend Konkurrenz. Nicht nur Linux nimmt Microsoft im Bereich der Serveranwendungen zunehmend Marktanteile ab, auch für E-Learning im Bildungsbereich sind solche Programme interessant. Es gibt zwar schon eine Vielzahl von Open Source Programmen für das Lernen am PC oder im Internet. "Doch die Qualität der Programme entspricht in vielen Fällen noch nicht den Anforderungen der Bildungsexperten", so Joachim Dittrich, Forscher am Institut Technik und Bildung der Universität Bremen. Vor kurzem trafen sich in Bremen Computer- und Bildungsexperten aus neun europäischen Staaten, um die Vor- und Nachteile von Software mit frei verfügbarem Programmcode für den Bildungsbereich zu diskutieren. Bereits beim Auftakt-Workshop des von der Europäischen Union geföderten Projekts "Special Interest Group on Open Source Software in Education in Europe" (SIGOSSEE) wurde der Aufbau einer offenen Interessengemeinschaft zur Förderung von freier Software im Bildungsbereich beschlossen.

Ziel des Projekts ist es, über die Plattform www.ossite.org im Internet ExpertInnen aus verschiedenen Ländern zusammen zu bringen, die mithelfen Lösungen für ein virtuelles Klassenzimmer im Web zu kreieren. Der Vorteil der freien Software ist, dass viele Interessenten an dem Projekt beteiligt werden können. Alle arbeiten mit den gleichen Ressourcen und könen ihre Ergebnisse problemlos untereinander austauschen. Ist das Grundprogramm einmal fertig, könen spezielle Ergänzungen und Veränderungen von den Anwendern oder beauftragten Softwareentwicklern vorgenommen werden. Interessenten können den Stand des Projekts über die Website verfolgen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com


Dienstag, 2. Januar 2007

Open Office

Open Office (OO) ist ein kostenloses Open Source Office-Paket, das aus einer Kombination verschiedener Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und zum Zeichnen besteht. Ein Datenbankprogramm und ein Formeleditor sind ebenfalls enthalten. Ziel des quelloffenen Projektes ist es, das international führende Office-Paket zu werden und für alle wichtigen Betriebssysteme verfügbar zu sein. Dabei soll der Zugang zu Funktionen und Daten durch offen gelegte Schnittstellen und ein XML-basiertes Dateiformat ermöglicht werden. Open Office ist für die Betriebssysteme Windows, Apple, Linux und andere Unix-Varianten erhältlich. OO kann die Daten vieler anderer Programme sowie die verbreiteten Dateiformate von Microsoft Word (.doc), Microsoft Excel (.xls) und Microsoft PowerPoint (.ppt) zumeist ohne Probleme importieren und exportieren. Es lassen sich auch diverse veraltete Dateiformate anderer Anbieter importieren. Alle Formate lassen sich auch ins Portable Document Format (PDF) sowie nach HTML und XHTML exportieren. Open Office ist deshalb auch ein idealer Konverter für Word-Dateien nach HTML. Diese konvertierten Dateien können problemlos in eine Lernplattform wie bspw. ILIAS importiert werden. Open Office folgt der Bedienmetapher von Microsoft Office 2003 und ist deshalb schnell erlernbar. Auf http://de.openoffice.org/doc/ findet man zahlreiche Manuals und Tutorials.

Download: http://de.openoffice.org/