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Donnerstag, 28. Oktober 2021

The Historical Tech Tree

Der historische Technologiebaum ist ein Projekt des kanadischen Entwicklers Étienne Fortier-Dubois, um die gesamte Geschichte von Technologien, Erfindungen und (einigen) Entdeckungen von der Vorgeschichte bis heute zu visualisieren. Im Gegensatz zu anderen Visualisierungen dieser Art betont der Technologie-Baum die Verbindungen zwischen Technologien: Voraussetzungen, Verbesserungen, Inspirationen etc.

Diese Verbindungen ermöglichen es den Besucherinnen, zu verstehen, wie Technologien entstanden sind, wodurch die gesamte Geschichte detaillierter als nur eine einfache Zeitleiste und mit größerer Breite als die meisten historischen Erzählungen enthüllt wird. Das Ziel ist, eine einfache Möglichkeit zu schaffen, die Geschichte der Technologien zu erforschen, unerwartete Muster und Verbindungen zu entdecken und die Komplexität moderner Technologien allgemein weniger einschüchternd wirken zu lassen.

Die Idee der Technologiebäume stammt aus Spielen, besonders aus der beliebten Civilization-Reihe. Der hier vorgestellte historische Technologiebaum ist dabei weit komplexer und geht von den folgenden Grundannahmen aus:

Technologie
Eine Technologie ist ein Stück Wissen (eine Idee), welches absichtlich von Menschen zu einem praktischen Zweck (nicht um ihrer selbst willen) erschaffen wird und in einer Art physischem Substrat implementiert wird.

Zum Beispiel: Musikinstrumente sind Technologien, da sie für den praktischen Zweck der Musikproduktion entwickelt wurden; die Bestandteile der Musik selbst hingegen, wie bestimmte Werke, Genres, Aufnahmen und Techniken zum Spielen oder Komponieren, werden um ihrer selbst willen gemacht und werden daher nicht als Technologien betrachtet. 

Wissenschaftliche und mathematische Entdeckungen sind ein Randfall. Einige besonders wichtige sind im Baum enthalten, sofern sie mit Technologien verknüpft sind, und helfen dadurch, die Gesamtgeschichte zu verstehen. Der Technologie-Baum erhebt dabei jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Diskretisierung
Das gewählte Maß an Diskretisierung entspricht ungefähr jenem der Wikipedia: Wenn eine Technologie eine eigene Wikipedia-Seite hat, wird sie auch im Baum repräsentiert.

Datumsangaben
Für prähistorische, antike und mittelalterliche Technik ist das Datum oft der älteste archäologische oder dokumentarische Beweis, unter dem Vorbehalt, dass die Technologie tatsächlich viel älter sein könnte. Deswegen sind solche Datumsangaben als Annäherungen zu verstehen.
Für neuere Technologien muss man sich oft zwischen nicht umgesetzten Ideen, Prototypen, gescheiterten Kommerzialisierungsversuchen, Patenten usw. entscheiden. Das im Baum bevorzugte Datum ist dabei jeweils die erste praktische Version.

Verbindungen
Es gibt eigentlich keine Technologie, die aus dem Nichts auftaucht: Praktisch jede Innovation stammt aus mehreren bestehenden Technologien oder zumindest aus etwas, das in der Natur existiert. Der Technologiebaum basiert auf der Idee, dass wir die meisten dieser Verbindungen finden und darstellen können.

Der Historical Tech Tree wird laufend erweitert und visualisiert derzeit rund 2000 Erfindungen mit fast 2200 Verbindungen zwischen diesen.  Er reicht von vor 3 Millionen Jahren bis heute, vom Steinwerkzeug bis zu den großen KI-Sprachmodellen.

https://www.historicaltechtree.com/


Freitag, 7. Dezember 2012

Deutsche Digitale Bibliothek ist online

Die Deutsche Digitale Bibliothek, ein gemeinsames Internetportal der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland, ist in einer ersten Version online. Unter der Adresse www.deutsche-digitale-bibliothek.de kann jeder in dem öffentlichen Bestand nach Büchern, Bildern, Filmen, Noten und Musikstücken suchen.

Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ist es, allen über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten.


Quelle: www.deutsche-digitale-bibliothek.de

Montag, 7. Dezember 2009

European Navigator: Die Multimedia-Referenz zur Geschichte des Europäischen Aufbauwerks

Der European NAvigator (ENA) hält als mehrsprachige Multimedia-Datenbank mit den verschiedensten Quellen mehr als 16.000 Dokumente über die Entwicklung des geeinten Europas von 1945 bis heute bereit.

Interessierte finden hier Originaldokumente (Fotos, Ton- und Filmausschnitte, Presseartikel, Karikaturen...), die von zusammenfassenden Texten, Tabellen, interaktiven Karten und Schemata begleitet und ergänzt werden. Die Dokumente in dieser umfangreichen und vielfältigen Sammlung werden von einem Team von Fachleuten des Europäischen Aufbauwerks aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern ausgewählt, erstellt, bearbeitet und in die Datenbank eingespeist.

ENA besteht aus einem Teil, der den historischen Ereignissen von 1945 bis heute gewidmet ist, einem Teil über die europäischen Organisationen, einer Reihe von Exklusivinterviews und dem Teil „Wissenschaft und Bildung", in dem zahlreiche Tipps für die Verwendung von ENA im Unterricht zu finden sind. Die Funktion „Alben" ermöglicht es, Informationen individuell zu gestalten, zu kommentieren und auszutauschen. Eine Mediathek, ein Glossar, ein Thesaurus und eine Bibliografie vervollständigen die virtuelle Bibliothek.

ENA wird konzipiert und entwickelt vom Centre Virtuel de la Connaissance sur l'Europe (CVCE), einer luxemburger öffentlich-rechtlichen Einrichtung.

URL: www.ena.lu

Freitag, 7. August 2009

Pons-Verlag gibt Nachschlagewerke im Internet frei

Der Pons-Verlag gibt umfangreiche Online-Wörterbücher für Deutsch und acht Fremdsprachen - inklusive automatischer Textübersetzung - für die kostenlose Nutzung frei. Die Angebote sind werbefinanziert. URL: www.pons.eu

Sonntag, 21. Juni 2009

Europäisches Online-Biographie-Portal

Im Online-Biographie-Portal werden weit über 100.000 wissenschaftlich fundierte Biographien aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fast allen Epochen der deutschen, österreichischen und der schweizerischen Geschichte erschlossen. In Zukunft sollen weitere nationale und regionale biographische Nachschlagewerke in das Portal einbezogen werden.

Das Biographie-Portal beruht auf einer Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz. Es erschließt über ein gemeinsames Register:
  • Allgemeine Deutsche Biographie (ADB)
  • Neue Deutsche Biographie (NDB)
  • Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950 (ÖBL)
  • Historisches Lexikon der Schweiz (HLS),

Das Gesamtregister zu den Nachschlagewerken kann nach den folgenden Kriterien durchsucht werden:

  • Namen und Vornamen (inkl. Namensvarianten und Pseudonymen)
  • Geburts- und/oder Sterbejahr
  • Berufsangaben

Von der Trefferliste gelangt man mit einem Mausklick auf den Link zur Fundstelle in den jeweiligen Lexika; für ADB, NDB und ÖBL wird zusätzlich die genaue Band- und Seitenzahl der gedruckten Ausgabe genannt. Ein Link führt dann zur Vollansicht des biographischen Artikels.

URL: http://biographie-portal.eu