Montag, 28. Jänner 2008

Suchwerkzeug für "ausgelaufene" Domains

Wenn die Wunsch-Domain für die eigene Website oder ein neues Internetprojekt vergeben ist, bleibt meist nur die Suche nach alternativen Adressen. Für Unterstützung sorgt die Suchmaschine pcNames.com: in dem täglich aktualisierten Angebot von angeblich drei Millionen "ausgelaufenen" Domains kann man kostenlos sein Glück versuchen.

Wird bei vielen ausländischen Domain-Registraren insbesondere im anglo-amerikanischen Bereich ein Domain-Registrierungsvertrag vom Inhaber nicht fristgemäß aktiv verlängert, durchläuft die Domain mehrere Stufen eines Löschungskreislaufes, bevor sie wieder in den Pool der freien Namen zurückfällt. Hier setzt das Angebot von pcNames.com an, das die täglich angeblich 20.000 frei werdenden oder wieder frei gewordenen Domains in einer Da-
tenbank gesammelt hat und nun den Usern zur freien Recherche zur Verfügung stellt. Die Liste wird täglich aktualisiert. Leider beschränkt sich die Auswahl von pcNamens.com auf die bekanntesten generischen Top Level Domains, also .com, .net, .org, .info und .biz; dagegen ist eine Suche nach .de-Domains oder sonstigen Landeskürzeln nicht möglich. Besonders praktisch ist jedoch trotzdem, dass die Eingabe von bis zu 15 Zeichen langen Stichwörtern für eine Suche nach der Wunsch-Domain genügt.

Nur für die Suche nach englischsprachigen Domains geeignet ist die Suche nach assoziierten Begriffen; so spuckt pcNames.com bei der Eingabe von "loan" auch Domains mit sinnverwandten Begriffen wie "borrow", "debt", "credit" oder "mortgage" aus. Dass man bei pcNames.com zugleich Domains registrieren kann, sollte gleichwohl nicht zum Schnellschuss verleiten. Denn spätestens hier gilt, dass sich die Suche nach einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso lohnt wie die Suche nach attraktiven Domains.

Die Suchmaschine finden Sie unter: http://www.pcnames.com/

Quellen: cheaphostingdirectory.com, Domain-Newsletter

Sonntag, 20. Jänner 2008

die 19 besten Weblogs zu E-Learning

In den 19 besten E-Learning-Blogs sind verschiedene Themen wie E-Learning-Theorien, Content-Design und Trends der E-Learning-Branche zu finden. Einer dieser besten Blogs ist derjenige von Tony Karrer und befasst sich mit Themen wie Web 2.0, informellem Lernen und Learning-Management-Systemen (LMS).


Ein anderes empfehlenswertes Beispiel ist der Internet Time Blog von Jay Cross, bekannt durch seine Theorien über informelles Lernen. Alle gelisteten Weblogs zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit an Themen aus und befassen sich meist mit sämtlichen Aspekten des Lernens.

Quelle: Weiterbildungsblog

Montag, 07. Jänner 2008

Manipulation durch Google-Bowling

Der Kreativität von Suchmaschinenoptimierern scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Neue (nichtolympische) Sportart ist das "Google Bowling", bei welchem zuvor festgelegte Domains gezielt aus dem Suchindex der beliebten Suchmaschine geworfen werden. Das klassische Ziel von Suchmaschinenoptimierern ist es, ein bestimmtes Webangebot bei Eingabe des Suchbegriffs möglichst weit oben auf der Trefferliste zu platzieren. Bei Google ist es daher wichtig, eine hohe Link Popularity zu erzielen; da der Ranking-Algorithmus von Google als Maßstab für die Qualität eines Webangebots die Anzahl der externen Links heranzieht, die zu der Domain führen, konnte beispielsweise mit so genannten Link-Farmen ein eher unbedeutendes Angebot nach oben katapultiert werden. Google hat hierauf längst reagiert und Änderungen an seinem Algorithmus vorgenommen; so werden beispielsweise Links von bekannt schlechten Angeboten, reine Doorway Pages, wahllos vor allem in Weblogs eingetragene automatisierte Links und Angebote mit stets dem selben Eingangstext mit schlechten Rankings abgestraft oder gar aus dem Index gebannt.

Hier setzt nun das "Google Bowling" an. Wer weiss, wie eine Suchmaschine auf Manipulationsversuche reagiert, kann ohne weiteres die Domain eines Konkurrenten aus dem Suchindex kegeln. Besonders gefährlich: je offensichtlicher dabei manipuliert wird, desto rascher fliegt eine Domain aus dem Katalog. Auf die Spitze mit der negativen Optimierung treibt es nun das Angebot seoblackhat.com, dass offen mit einem "Googlebowling service a-la-carte" für sich wirbt. Gegen Bezahlung kann man aus einem Angebot von sechs verschiedenen Manipulationsarten wählen, darunter User Agent Doorway pages, Splog Spam und dem Setzen von Links aus "bad neighborhoods"; je Maßnahme verlangt seoblackhat.com US$ 100,-, umgerechnet also etwa EUR 80,-.

Die Versuchung dürfte für so manches Internetangebot gross sein, die Domain der Konkurrenz zu sabotieren und sich etwa von Platz 5 auf Platz 1 der Trefferliste vorzuschieben. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis Google in diesem Hase-und-Igel-Spiel auch auf diese neue Masche reagiert und seinen Such-Algorithmus anpasst. Bis dahin kann eine regelmäßige Kontrolle der eigenen Domains bei Google allerdings nicht schaden.

URL: http://seoblackhat.com

Quellen: chrizzzz-it.de, threadwatch.org, Domain-Newsletter